Irankrieg: Iranisches Fernsehen meldet Explosion zwischen Demonstration in Teheran


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, wird neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


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Israel greift erneut Hisbollah-Ziele in Beirut an

Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge eine weitere Angriffswelle auf den Libanon gestartet. Ziel sei die Hauptstadt Beirut. Videoaufnahmen der Nachrichtenagentur Reuters zeigen, dass bei einem Luftangriff ein Haus im Zentrum der Stadt zweimal beschossen wurde. Das von Israel attackierte Gebäude liegt rund einen Kilometer vom Sitz der libanesischen Regierung entfernt.

Kurze Zeit nach dem Angriff rief das israelische Militär auch zur Räumung eines Gebäudes im benachbarten Wohnquartier Sokak al-Blat auf. Dort befindet sich eine Filiale des Finanzinstituts der vom Iran unterstützten Terrormiliz Hisbollah. 

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Zuvor hatte Israel angekündigt, als Reaktion auf Raketenangriffe der Hisbollah seine Angriffe auf der Miliz zugehörige Ziele auszuweiten. Auch die Evakuierungszone im Süden des Landes, deren Einwohner von Israel dazu aufgefordert wurden, das Gebiet zu verlassen, wurde nahezu verdoppelt und umfasst nun etwa zehn Prozent des libanesischen Staatsgebiets.

Nach Beginn des Irankriegs hat sich die Hisbollah an den iranischen Angriffen auf Israel beteiligt und begründet das mit Rache für die Tötung des iranischen obersten Führers Ali Chamenei. Bei den israelischen Angriffen im Libanon starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut 687 Menschen. Den Regierungsangaben zufolge wurden mehr als 750.000 Menschen durch die Kämpfe vertrieben.

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Rund 8.000 Menschen mit EU-Unterstützung aus dem Nahen Osten zurückgebracht

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Mithilfe der EU haben seit Beginn des Irankriegs mehr als 8.000 Reisende aus der Region in ihre Heimatländer zurückkehren können. Auf Bitte von Mitgliedsstaaten seien mehr als 70 Flüge koordiniert worden, teilte die EU-Kommission mit. Den Angaben zufolge charterte die Kommission selbst zwei Flugzeuge und flog dabei 303 Personen aus Saudi-Arabien und dem Oman nach Polen aus.

Insgesamt hätten 23 Länder EU-Unterstützung für Sonderflüge angefordert, Deutschland sei nicht darunter gewesen. Die Bundesregierung hat selbst Sonderflüge organisiert und nach Angaben des Auswärtigen Amts von gestern mehr als 1.100 Deutsche ausfliegen können.

Dabei ließ die Bundesregierung besonders Schutzbedürftige ausfliegen, etwa Schwangere, Kranke und Kinder. Für die restlichen Reisenden boten mehrere Airlines wenige Tage nach Kriegsbeginn eigenständig wieder Flüge an. 

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Johann Wadephul fordert diplomatische Lösung für Straße von Hormus

Außenminister Johann Wadephul hat sich für eine diplomatische Lösung der Situation in der strategisch wichtigen Straße von Hormus ausgesprochen. Während seines Besuchs in der Türkei sagte er: "Eine verlässliche und nachhaltige Lösung kann nur auf diplomatischem Wege erreicht werden, und deshalb bin ich der Meinung, dass wir unsere gemeinsamen Interessen aus der Golfregion, aber auch hier in der Nachbarschaft bündeln sollten.“

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"Gemeinsam müssen wir einen Ausweg aus diesem Krieg finden und gleichzeitig eine erste Vorstellung davon entwickeln, wie eine zukünftige Sicherheitsarchitektur für die Region aussehen könnte“, sagte Wadephul während einer Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen.

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Modschtaba Chamenei fordert Rache für im Krieg Getötete

Der neue oberste Führer des Iran hat sich erstmals zu Wort gemeldet. In einer im Staatsfernsehen verlesenen Rede drohte Modschtaba Chamenei den USA und Israel mit Rache. Zudem kündigte er weitere Angriffe auf die benachbarten Golfstaaten an, sofern die dortigen US-Militärstützpunkte nicht geschlossen werden.

Die für die Schifffahrt und den Export von Öl wichtige Straße von Hormus soll nach dem Willen Chameneis geschlossen bleiben. Die Meerenge solle als Druckmittel gegen Israel und die USA genutzt werden.

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Israel weitet Evakuierungsaufforderung für den Libanon aus

Das israelische Militär hat die Zone im Süden des Libanon deutlich ausgeweitet, deren Bewohner dazu aufgefordert werden, sich in Sicherheit zu bringen. Ein Sprecher der israelischen Armee veröffentlichte eine entsprechende Mitteilung auf X. Auf einer beigefügten Karte ist erkennbar, dass sich die Evakuierungszone beinahe verdoppelt hat und nun etwa ein Zehntel des libanesischen Staatsgebiets umfasst.

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Israel beabsichtige nicht, den Einwohnern des Gebiets "Schaden zuzufügen", teilte der Sprecher mit. "Terroristische Aktivitäten" der im Libanon ansässigen, mit dem Iran verbündeten Miliz Hisbollah würden Israel jedoch zu einem härteren Vorgehen zwingen. Zuvor hatte Verteidigungsminister Israel Katz angekündigt, dass die Angriffe auf die Hisbollah wegen jüngster Raketenattacken der Miliz ausgeweitet würden.

Die Hisbollah hatte gestern Abend mehr als 100 Raketen auf Israel abgefeuert. Israel bombardierte daraufhin nach eigenen Angaben Hisbollah-Ziele in Beirut. Die libanesische Regierung hatte zuvor mitgeteilt, dass durch die Angriffe bereits mehr als 750.000 Menschen innerhalb des Landes vertrieben worden seien, etwa ein Achtel der Bevölkerung des Landes. 

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Israels Verteidigungsminister droht Libanon mit Gebietseinnahme 

Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat dem Libanon mit einer Ausweitung des dortigen Militäreinsatzes und mit der Einnahme von Gebieten gedroht. Das sagte Katz nach Angaben seines Büros bei einer Besprechung mit hochrangigen Armee- und Geheimdienstvertretern.

Sollte die libanesische Regierung nicht in der Lage sein, die Hisbollah davon abzuhalten, auf israelische Ortschaften zu feuern, werde Israels Armee "das Gebiet einnehmen und die Sache selbst in die Hand nehmen", sagte der Verteidigungsminister. Er habe diese Warnung dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun überbracht. 

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Katz haben die Armee den Angaben zufolge bereits angewiesen, sich auf "eine Ausweitung ihrer Aktivitäten im Libanon vorzubereiten". Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz sollte eigentlich gemäß einer Waffenruhenvereinbarung entwaffnet werden. Dies ist bislang nicht gelungen. 

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Iran droht mit Ausweitung der Angriffe auf Ölanlagen in Golfregion 

Der Iran hat gedroht, seine Angriffe auf Ölanlagen in Golfstaaten stark auszuweiten, sollte seine eigene Energieinfrastruktur von den USA und Israel attackiert werden. "Wir werden das Öl und Gas der Region in Brand setzen, wenn es nur den leichtesten Angriff auf die Energieinfrastruktur und die Häfen des Iran gibt", sagte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos der iranischen Armee.

Die iranische Revolutionsgarde hatte bereits am Mittwoch Vergeltungsschläge für Angriffe auf iranische Häfen angekündigt. Sollte eine entsprechende US-Drohung umgesetzt werden, wäre nach Worten ihres Sprechers kein Hafen oder Wirtschaftszentrum im Persischen Golf sicher.

Der Iran hat bereits Ölanlagen in der Region angegriffen und auch Frachtschiffe in der Straße von Hormus attackiert, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öls und Flüssiggases transportiert wird.

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US-Tankflugzeug im Irak abgestürzt

Im Westen des Irak ist nach Angaben des US-Militärs ein US-Tankflugzeug vom Typ KC-135 abgestürzt. Rettungskräfte seien im Einsatz, teilt das zuständige Regionalkommando Centcom mit. An dem Vorfall sei ein weiteres Flugzeug beteiligt gewesen, das jedoch sicher gelandet sei. Das Tankflugzeug sei nicht beschossen worden.

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Die iranische Armee behauptete in einer vom Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung, eine mit Teheran verbündete Gruppe im Irak habe das Flugzeug mit einer Rakete abgeschossen. Die Agentur Reuters berichtete, die Islamische Widerstandsbewegung im Irak, eine Dachorganisation von bewaffneten Gruppen, die vom Iran unterstützt werden, habe sich zum Abschuss des Tankflugzeugs im Westen bekannt. In einer Stellungnahme der Gruppe hieß es, sie habe das Flugzeug "zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes" abgeschossen.

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USA erlauben vorübergehend Verkauf von russischem Öl

Die US-Regierung erlaubt vorübergehend den Verkauf von russischem Erdöl. Das US-Finanzministerium erteilte am Donnerstag eine Lizenz, die den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten, die vor dem 12. März um 0.01 Uhr auf Schiffe verladen wurden, bis zum 11. April erlaubt. Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die 30-tägige Sonderlizenz als einen Schritt zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte. Bessent schrieb in einer Stellungnahme auf X, diese temporäre Maßnahme verschaffe der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil.

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Unesco besorgt über Schäden am Kulturerbe

Bei Angriffen der USA und Israels auf den Iran sind mindestens vier kulturelle und historische Stätten beschädigt worden, darunter Paläste und eine antike Moschee. Bei der UN-Kulturorganisation Unesco wächst die Sorge über die Auswirkungen des Krieges auf geschützte Stätten, die sowohl für die iranische Identität als auch die Weltgeschichte wichtig sind. Der Iran und der Libanon haben sich inzwischen mit der Bitte an die Unesco gewandt, ihrer Liste des Welterbes weitere Stätten hinzuzufügen. 

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Die Unesco bestätigte Schäden am Teheraner Golestanpalast, errichtet zwischen Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Beschädigt sind demnach auch zwei Stätten in Isfahan: der Palast Tschehel Sotun aus dem 17. Jahrhundert und die Dschame-Moschee, die älteste Freitagsmoschee des Landes.

Weiterhin verifizierte die Unesco Schäden an Gebäuden nahe dem Chorramabad-Tal im Westen des Irans. Dort befinden sich fünf prähistorische Höhlen und ein Felsunterstand, die Hinweise auf menschliche Besiedlung aus der Zeit um 63.000 v. Chr. liefern.

Schäden gibt es den Angaben zufolge auch in Israels Weißer Stadt in Tel Aviv, einer Gruppe von mehreren Tausend Häusern im Bauhausstil, sowie in Tyrus im Libanon, wo sich antike Ruinen befinden.

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Die wichtigsten Ereignisse der Nacht

  • Im Westen des Irak ist ein US-Tankflugzeug vom Typ KC-135 abgestürzt.
  • Die USA erlauben für einen Zeitraum von 30 Tagen den Kauf von russischem Öl.
  • Im Irak ist ein französischer Armeeangehöriger nach einem Drohnenangriff auf eine Militärbasis in der Erbil-Region gestorben. Mehrere Soldaten wurden verletzt.
  • Israels Armee flog erneut Angriffe im Libanon; ein Mensch starb im Südwesten Beiruts durch einen Angriff. 
  • Der Iran hat Israel mit Raketen angegriffen und mit der Ausweitung von Angriffen auf Ölanlagen in den Golfstaaten gedroht.
  • Saudi-Arabien hat zahlreiche Drohnen abgefangen, in Dubai lösten Trümmer abgefangener Geschosse ein Feuer aus.

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Israelischer Rettungsdienst meldet 58 Verletzte aus Sarsir

Ein Raketenangriff hat Rettungskräften zufolge im Norden Israels mindestens 58 Menschen verletzt. Der Angriff erfolgte den Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom auf Sarsir, eine Stadt etwa 100 Kilometer nördlich von Jerusalem, nahe der Grenze zum Libanon. Eine Person befinde sich in kritischem Zustand, 57 Menschen hätten leichte Verletzungen durch Glassplitter erlitten.

Videos von der Einsatzstelle zeigen beschädigte Autos und Trümmer. Das israelische Militär teilte mit, es arbeite gemeinsam mit den örtlichen Rettungskräften daran, die Trümmer zu beseitigen.

Die libanesische Hisbollah-Miliz teilte am frühen Morgen mit, mehrere Raketen auf Nordisrael und auf israelische Soldaten im Südlibanon abgefeuert zu haben.

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Israel will Brücke im Libanon angegriffen haben

Das israelische Militär hat laut eigenen Angaben eine Brücke über dem Litani-Fluss im Libanon angegriffen. Die Hisbollah habe in der Nähe der Brücke Raketen positioniert und von dort Angriffe auf Israel ausgeführt, teilte die Armee mit. Es ist das erste Mal seit den aktuellen Angriffen auf den Libanon, dass Israel von Angriffen auf zivile Infrastruktur spricht.

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Israel startet erneut Angriffswelle auf Teheran

Das israelische Militär hat eine groß angelegte Angriffswelle in ganz Teheran gestartet. Iranische Staatsmedien berichteten von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der ​Hauptstadt. Auch in Teheran sind mehrere Explosionen gemeldet worden. Bei den Luftangriffen werde die Infrastruktur "des iranischen Terrorregimes in Teheran" ins Visier genommen, teilte die israelische Armee mit.

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Iran mobilisiert zu Al‑Kuds‑Protesten trotz anhaltender Angriffe

In der iranischen Hauptstadt Teheran sind erneut Tausende regierungstreue Menschen zu israelfeindlichen Demonstrationen auf die Straßen gegangen. Die Kundgebungen fanden trotz der US-israelischen Luftangriffe anlässlich des sogenannten Al‑Kuds‑Tags statt, den der frühere Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini 1979 eingeführt hat. Die staatlich organisierten Proteste richten sich gegen Israel und fordern die "Befreiung Jerusalems".

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Der iranische Präsident Massud Peseschkian hatte zuvor auf X die Bevölkerung dazu aufgerufen, trotz des Kriegs an der Großdemonstration teilzunehmen. 

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Russland hält weitere Lockerungen der Ölsanktionen für unvermeidlich

Der Leiter des russischen Anlagefonds und Verhandler im Ukrainekrieg, Kirill Dmitrijew, hat eine weitere Lockerung ‌der ⁠Restriktionen angesichts der wachsenden Energiekrise als unvermeidlich bezeichnet. Sie werde trotz des Widerstands der EU kommen, sagte er.

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Zugleich zeigte er sich zufrieden mit den bisherigen Schritten: "Die USA erkennen faktisch das Offensichtliche an: Ohne russisches Öl kann der globale Energiemarkt nicht stabil bleiben", schrieb er bei Telegramm. Die bisherige Ausnahmegenehmigung der USA für den ​Kauf von sanktioniertem russischem Öl betrifft ⁠demnach bereits 100 ​Millionen Barrel. Die USA hatten eine 30-tägige Ausnahmeregelung erlassen, nach der Öl in Tankern auf See verkauft werden darf. US-Finanzminister Scott Bessent hatte dies mit der Stabilisierung der Energiemärkte begründet. 

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60 Verletzte bei iranischem Angriff nahe Nazareth

Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Norden Israels sollen fast 60 Menschen verletzt worden sein, davon einer schwer. Der Anschlag soll die arabische Gemeinde Zarzir etwa 20 Kilometer nordwestlich von Nazareth getroffen und massive Splitterwirkung verursacht haben, melden israelische Medien unter Berufung auf Hilfsorganisationen.

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Vier Besatzungsmitglieder bei Absturz von US-Tankflugzeug getötet

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Bei dem Absturz eines US-Tankflugzeugs des Typs KC-135 im Westen des Irak sind nach Angaben des US-Zentralkommandos Centcom vier der sechs Besatzungsmitglieder getötet worden. Die Rettungsarbeiten dauern demnach an.

Centcom zufolge werden die Umstände des Vorfalls untersucht. Der Verlust des Flugzeugs sei nicht auf Feindbeschuss oder Eigenbeschuss zurückzuführen.

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Four Confirmed Deceased in Loss of U.S. KC-135 Over Iraq

TAMPA, Fla. – At approximately 2 pm ET on March 12, a U.S. KC-135 refueling aircraft went down in western Iraq. Four of six crew members on board the aircraft have been confirmed deceased as rescue efforts continue.

The…

— U.S. Central Command (@CENTCOM) March 13, 2026

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Erneut iranische Rakete in Richtung Türkei abgeschossen

Die Nato-Luftabwehr hat nach Angaben der Türkei eine dritte iranische Rakete abgefangen. Diese sei vom Iran in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Türkei habe den Iran um eine Stellungnahme ersucht.

Mehr dazu lesen Sie in dieser Meldung:

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Kanzler Merz lehnt deutsche Beteiligung an Sicherung der Straße von Hormus ab

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht keinen Anlass für eine deutsche Beteiligung an der militärischen Sicherung von Handelsschiffen in der Straße von Hormus. 

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"Im Augenblick gibt es aus meiner Sicht deswegen auch keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken", sagte der Kanzler auf die Frage, ob Deutschland sich an der Sicherung der Straße von Hormus für die Schifffahrt beteiligen könnte. Alle Bemühungen Deutschlands seien darauf ausgerichtet, den Krieg zu beenden. "Und genau darüber sprechen wir sowohl mit der amerikanischen Regierung als auch mit der israelischen Regierung", sagte Merz bei einem Besuch in Norwegen.

Auch der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sagte, es gebe keine Pläne für einen Militäreinsatz. Die Idee einer internationalen Operation wird vor allem vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verfolgt. Er hatte nach einer Schalte der G7-Staats- und Regierungschefs davon gesprochen, dass die Staatengruppe eine solche Mission zur Eskortierung von Öltankern und Frachtschiffen durch Kriegsschiffe vorbereiten wolle. 

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Trump will Öltanker in der Straße von Hormus gegebenenfalls eskortieren lassen

US-Präsident Donald Trump zieht weiter eine militärische Eskorte von Öltankern in der Straße von Hormus in Betracht. Wenn nötig, werde man das machen, sagte Trump in einem Interview bei Fox News. Er hoffe aber auf militärische Fortschritte in dem Krieg. Man werde den Iran "in der nächsten Woche sehr hart treffen", sagte Trump.

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Neuer iranischer Führer könnte laut Pete Hegseth durch Verletzung entstellt sein

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Der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, könnte nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth im Gesicht verletzt worden sein. Wahrscheinlich sei Chamenei entstellt, teilte Hegseth mit. Belege für seine Aussage führte der Minister jedoch nicht an. Zuvor hatte Chamenei seine erste öffentliche Stellungnahme als Staatsoberhaupt nur verlesen lassen.

Nach israelischen Geheimdiensteinschätzungen wurde Modschtaba Chamenei verwundet, als sein Vater Ali Chamenei zu Beginn des Krieges getötet wurde. Von iranischer Seite gab es zum Gesundheitszustand Modschtaba Chameneis bislang kaum Informationen.

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Fast 22.000 zivile Gebäude im Iran nach UN-Angaben beschädigt 

Seit Beginn des Irankriegs sind nach Angaben eines Vertreters der Vereinten Nationen (UN) bislang fast 22.000 zivile Gebäude im Land beschädigt worden. Darunter seien mehr als 17.000 Wohneinheiten, schreibt Salvador Gutierrez, Repräsentant der Internationalen Organisation für Migration (IOM) im Iran. Tausende Familien seien vor den Angriffen geflohen, viele davon in den Norden des Iran. Der Konflikt müsse enden, der Schutz von Zivilisten müsse absolute Priorität haben.

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Israel ruft Libanons Bürger mit Flugblättern zu Hisbollah-Entwaffnung auf

Israelische Flugzeuge haben über Teilen der libanesischen Hauptstadt Beirut Flugblätter abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert wird, sich für eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah einzusetzen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

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In den an "Liebe libanesische Bürger" gerichteten Schreiben werde dazu aufgerufen, die Hisbollah zu entwaffnen. Sie seien der "Schild des Irans". Die Zukunft des Libanon solle von seinen eigenen Bürgern bestimmt werden und nicht von externen Akteuren. "Der Libanon ist eure Entscheidung, nicht die von jemand anderem", heiße es in dem Text. Stabilität sei "nicht nur ein Wort, sondern ein Recht für jeden Libanesen".

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Iran meldet schwere Explosionen in der Nähe einer Al-Kuds-Kundgebung in Teheran

Das iranische Staatsfernsehen hat eine schwere Explosion im Zentrum der Hauptstadt Teheran gemeldet. Demnach kam es in der Nähe einer Al-Kuds-Kundgebung auf dem Ferdowsi-Platz in der Nähe der Universität Teheran zu einer Detonation. Dabei wurde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mindestens eine Frau getötet. An der Kundgebung nahmen auch mehrere Vertreter der iranischen Führung teil – darunter Präsident Massud Peseschkian und Sicherheitschef Ali Laridschani.

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Der Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei gab auf dem Platz gerade ein Interview, als die Detonation zu hören war. Leibwächter umringten ihn und Edschei rief mit erhobener Faust, der Iran werde sich "unter diesen Raketen niemals zurückziehen".

Die Ursache der Explosion war zunächst unklar. Zuvor hatte die israelische Armee eine neue Welle von Luftangriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt angekündigt und zur Evakuierung von zwei Gebieten in der Nähe des Veranstaltungsortes aufgerufen.

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USA erhöhen Zahl der Angriffe auf den Iran

Die US-Attacken sind nach US-Angaben auf das bisher höchste Niveau seit Beginn des Krieges gegen Iran angestiegen. Inzwischen sei auch die militärische Infrastruktur der Islamischen Republik zum Bau ballistischer Raketen weitgehend zerstört, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.
Laut Hegseth ist zudem der neue oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, verletzt. Hegseth ließ offen, um was für Verletzungen es sich handelt und wie es dazu kam. 

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Man werde den Iran "in der nächsten Woche sehr hart treffen", sagte Trump.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-13T11:26:03.000Z","dateModified":"2026-03-13T14:24:28.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoatGPUq7HG954gN7vNC/moauLA6YRBRT3BdPABzn.jpeg","caption":"US-Präsident Donald Trump","creditText":"Evan Vucci/Reuters","uploadDate":"2026-03-13T14:24:26.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoatGPUq7HG954gN7vNC/moauLA6YRBRT3BdPABzn.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Kanzler Merz lehnt deutsche Beteiligung an Sicherung der Straße von Hormus ab","articleBody":"Kanzler Merz lehnt deutsche Beteiligung an Sicherung der Straße von Hormus abBundeskanzler Friedrich Merz sieht keinen Anlass für eine deutsche Beteiligung an der militärischen Sicherung von Handelsschiffen in der Straße von Hormus. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-13T11:02:53.000Z","dateModified":"2026-03-13T14:23:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoatDRTx7HG954gN7vN9/moauKuu3RBRT3BdPABzh.jpeg","caption":"Bundeskanzler Friedrich Merz","creditText":"Pedro Pardo/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-13T14:23:20.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoatDRTx7HG954gN7vN9/moauKuu3RBRT3BdPABzh.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Erneut iranische Rakete in Richtung Türkei abgeschossen","articleBody":"Erneut iranische Rakete in Richtung Türkei abgeschossenDie Nato-Luftabwehr hat nach Angaben der Türkei eine dritte iranische Rakete abgefangen. Diese sei vom Iran in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. 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Iranische Staatsmedien berichteten von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der ​Hauptstadt. Auch in Teheran sind mehrere Explosionen gemeldet worden. Bei den Luftangriffen werde die Infrastruktur "des iranischen Terrorregimes in Teheran" ins Visier genommen, teilte die israelische Armee mit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-13T07:26:55.000Z","dateModified":"2026-03-13T07:53:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Carolina Graef Alarcón"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel will Brücke im Libanon angegriffen haben","articleBody":"Israel will Brücke im Libanon angegriffen habenDas israelische Militär hat laut eigenen Angaben eine Brücke über dem Litani-Fluss im Libanon angegriffen. Die Hisbollah habe in der Nähe der Brücke Raketen positioniert und von dort Angriffe auf Israel ausgeführt, teilte die Armee mit. Es ist das erste Mal seit den aktuellen Angriffen auf den Libanon, dass Israel von Angriffen auf zivile Infrastruktur spricht.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-13T06:53:05.000Z","dateModified":"2026-03-13T13:24:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoarurnK5g8j6Z1kRkRY/moau1SThRBRT3BdPJ9Du.jpeg","caption":"Ein Foto zeigt die zerstörte Tayr-Falsay-Brücke, die die Dörfer südlich des Litani mit denen auf der Nordseite des Flusses verbindet.","creditText":"Kawnat Haju/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-13T13:23:58.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoarurnK5g8j6Z1kRkRY/moau1SThRBRT3BdPJ9Du.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israelischer Rettungsdienst meldet 58 Verletzte aus Sarsir","articleBody":"Israelischer Rettungsdienst meldet 58 Verletzte aus SarsirEin Raketenangriff hat Rettungskräften zufolge im Norden Israels mindestens 58 Menschen verletzt. Der Angriff erfolgte den Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom auf Sarsir, eine Stadt etwa 100 Kilometer nördlich von Jerusalem, nahe der Grenze zum Libanon. Eine Person befinde sich in kritischem Zustand, 57 Menschen hätten leichte Verletzungen durch Glassplitter erlitten. Videos von der Einsatzstelle zeigen beschädigte Autos und Trümmer. Das israelische Militär teilte mit, es arbeite gemeinsam mit den örtlichen Rettungskräften daran, die Trümmer zu beseitigen. Die libanesische Hisbollah-Miliz teilte am frühen Morgen mit, mehrere Raketen auf Nordisrael und auf israelische Soldaten im Südlibanon abgefeuert zu haben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-13T05:11:25.000Z","dateModified":"2026-03-13T07:23:48.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Julica Jungehülsing"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_719/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoarP49y5XBL6xqWDRBf/moas6rDq2uzB6Cvm7B8d.jpeg","caption":"Der Rettungsdienst hilft nach einem Angriff in Sarsir.","creditText":"Shir Torem/Reuters","uploadDate":"2026-03-13T07:23:47.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_337/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoarP49y5XBL6xqWDRBf/moas6rDq2uzB6Cvm7B8d.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-03-13T14:32:44.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"USA erhöhen Zahl der Angriffe auf den IranDie US-Attacken sind nach US-Angaben auf das bisher höchste Niveau seit Beginn des Krieges gegen Iran angestiegen. Inzwischen sei auch die militärische Infrastruktur der Islamischen Republik zum Bau ballistischer Raketen weitgehend zerstört, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.Laut Hegseth ist zudem der neue oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, verletzt. Hegseth ließ offen, um was für Verletzungen es sich handelt und wie es dazu kam. ","video":[]}"}“>

Carolina Graef Alarcón

USA erhöhen Zahl der Angriffe auf den Iran

Die US-Attacken sind nach US-Angaben auf das bisher höchste Niveau seit Beginn des Krieges gegen Iran angestiegen. Inzwischen sei auch die militärische Infrastruktur der Islamischen Republik zum Bau ballistischer Raketen weitgehend zerstört, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.
Laut Hegseth ist zudem der neue oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, verletzt. Hegseth ließ offen, um was für Verletzungen es sich handelt und wie es dazu kam. 

Eric Voigt

Iran meldet schwere Explosionen in der Nähe einer Al-Kuds-Kundgebung in Teheran

Das iranische Staatsfernsehen hat eine schwere Explosion im Zentrum der Hauptstadt Teheran gemeldet. Demnach kam es in der Nähe einer Al-Kuds-Kundgebung auf dem Ferdowsi-Platz in der Nähe der Universität Teheran zu einer Detonation. Dabei wurde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mindestens eine Frau getötet. An der Kundgebung nahmen auch mehrere Vertreter der iranischen Führung teil – darunter Präsident Massud Peseschkian und Sicherheitschef Ali Laridschani.
Rauch steigt nach einer Explosion in der Nähe einer Al-Kuds-Demonstration in Teheran auf. Mohammad Mahdi Dehghani/Fars News/WANA/Reuters
Der Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei gab auf dem Platz gerade ein Interview, als die Detonation zu hören war. Leibwächter umringten ihn und Edschei rief mit erhobener Faust, der Iran werde sich „unter diesen Raketen niemals zurückziehen“.

Die Ursache der Explosion war zunächst unklar. Zuvor hatte die israelische Armee eine neue Welle von Luftangriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt angekündigt und zur Evakuierung von zwei Gebieten in der Nähe des Veranstaltungsortes aufgerufen.

Yannick von Eisenhart Rothe

Israel ruft Libanons Bürger mit Flugblättern zu Hisbollah-Entwaffnung auf

Israelische Flugzeuge haben über Teilen der libanesischen Hauptstadt Beirut Flugblätter abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert wird, sich für eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah einzusetzen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa.
Flugblätter über Beirut, die von israelischen Flugzeugen abgeworfen wurden. Joseph Eid/AFP/Getty Images
In den an „Liebe libanesische Bürger“ gerichteten Schreiben werde dazu aufgerufen, die Hisbollah zu entwaffnen. Sie seien der „Schild des Irans“. Die Zukunft des Libanon solle von seinen eigenen Bürgern bestimmt werden und nicht von externen Akteuren. „Der Libanon ist eure Entscheidung, nicht die von jemand anderem“, heiße es in dem Text. Stabilität sei „nicht nur ein Wort, sondern ein Recht für jeden Libanesen“.

Eric Voigt

Neuer iranischer Führer könnte laut Pete Hegseth durch Verletzung entstellt sein

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Kylie Cooper/Reuters
Der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, könnte nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth im Gesicht verletzt worden sein. Wahrscheinlich sei Chamenei entstellt, teilte Hegseth mit. Belege für seine Aussage führte der Minister jedoch nicht an. Zuvor hatte Chamenei seine erste öffentliche Stellungnahme als Staatsoberhaupt nur verlesen lassen.

Nach israelischen Geheimdiensteinschätzungen wurde Modschtaba Chamenei verwundet, als sein Vater Ali Chamenei zu Beginn des Krieges getötet wurde. Von iranischer Seite gab es zum Gesundheitszustand Modschtaba Chameneis bislang kaum Informationen.

Sarah Kohler

Fast 22.000 zivile Gebäude im Iran nach UN-Angaben beschädigt 

Seit Beginn des Irankriegs sind nach Angaben eines Vertreters der Vereinten Nationen (UN) bislang fast 22.000 zivile Gebäude im Land beschädigt worden. Darunter seien mehr als 17.000 Wohneinheiten, schreibt Salvador Gutierrez, Repräsentant der Internationalen Organisation für Migration (IOM) im Iran. Tausende Familien seien vor den Angriffen geflohen, viele davon in den Norden des Iran. Der Konflikt müsse enden, der Schutz von Zivilisten müsse absolute Priorität haben.
Fast 22.000 zivile Gebäude wurden nach Angaben der Vereinten Nationen im Iran beschädigt. Odd Andersen/AFP/Getty Images

Yannick von Eisenhart Rothe

Trump will Öltanker in der Straße von Hormus gegebenenfalls eskortieren lassen

US-Präsident Donald Trump zieht weiter eine militärische Eskorte von Öltankern in der Straße von Hormus in Betracht. Wenn nötig, werde man das machen, sagte Trump in einem Interview bei Fox News. Er hoffe aber auf militärische Fortschritte in dem Krieg. Man werde den Iran „in der nächsten Woche sehr hart treffen“, sagte Trump.
US-Präsident Donald Trump. Evan Vucci/Reuters

Yannick von Eisenhart Rothe

Kanzler Merz lehnt deutsche Beteiligung an Sicherung der Straße von Hormus ab

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht keinen Anlass für eine deutsche Beteiligung an der militärischen Sicherung von Handelsschiffen in der Straße von Hormus. 
„Deutschland ist nicht ​Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.“

Friedrich Merz bei einem Besuch in Norwegen

Bundeskanzler Friedrich Merz. Pedro Pardo/AFP/Getty Images
„Im Augenblick gibt es aus meiner Sicht deswegen auch keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken“, sagte der Kanzler auf die Frage, ob Deutschland sich an der Sicherung der Straße von Hormus für die Schifffahrt beteiligen könnte. Alle Bemühungen Deutschlands seien darauf ausgerichtet, den Krieg zu beenden. „Und genau darüber sprechen wir sowohl mit der amerikanischen Regierung als auch mit der israelischen Regierung“, sagte Merz bei einem Besuch in Norwegen.

Auch der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sagte, es gebe keine Pläne für einen Militäreinsatz. Die Idee einer internationalen Operation wird vor allem vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verfolgt. Er hatte nach einer Schalte der G7-Staats- und Regierungschefs davon gesprochen, dass die Staatengruppe eine solche Mission zur Eskortierung von Öltankern und Frachtschiffen durch Kriegsschiffe vorbereiten wolle. 

Iven Fenker

Erneut iranische Rakete in Richtung Türkei abgeschossen

Die Nato-Luftabwehr hat nach Angaben der Türkei eine dritte iranische Rakete abgefangen. Diese sei vom Iran in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Türkei habe den Iran um eine Stellungnahme ersucht.

Mehr dazu lesen Sie in dieser Meldung:

Eric Voigt

Vier Besatzungsmitglieder bei Absturz von US-Tankflugzeug getötet

Ein Tankflugzeug des Typs KC-135 von Boeing. Nicolas Economou/NurPhoto/Getty Images
Bei dem Absturz eines US-Tankflugzeugs des Typs KC-135 im Westen des Irak sind nach Angaben des US-Zentralkommandos Centcom vier der sechs Besatzungsmitglieder getötet worden. Die Rettungsarbeiten dauern demnach an.

Centcom zufolge werden die Umstände des Vorfalls untersucht. Der Verlust des Flugzeugs sei nicht auf Feindbeschuss oder Eigenbeschuss zurückzuführen.

Carolina Graef Alarcón

60 Verletzte bei iranischem Angriff nahe Nazareth

Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Norden Israels sollen fast 60 Menschen verletzt worden sein, davon einer schwer. Der Anschlag soll die arabische Gemeinde Zarzir etwa 20 Kilometer nordwestlich von Nazareth getroffen und massive Splitterwirkung verursacht haben, melden israelische Medien unter Berufung auf Hilfsorganisationen.

Sarah Kohler

Russland hält weitere Lockerungen der Ölsanktionen für unvermeidlich

Der Leiter des russischen Anlagefonds und Verhandler im Ukrainekrieg, Kirill Dmitrijew, hat eine weitere Lockerung ‌der ⁠Restriktionen angesichts der wachsenden Energiekrise als unvermeidlich bezeichnet. Sie werde trotz des Widerstands der EU kommen, sagte er.
Der Leiter des russischen Anlagefonds und Verhandler im Ukrainekrieg, Kirill Dmitrijew. Jeenah Moon/Reuters
Zugleich zeigte er sich zufrieden mit den bisherigen Schritten: „Die USA erkennen faktisch das Offensichtliche an: Ohne russisches Öl kann der globale Energiemarkt nicht stabil bleiben“, schrieb er bei Telegramm. Die bisherige Ausnahmegenehmigung der USA für den ​Kauf von sanktioniertem russischem Öl betrifft ⁠demnach bereits 100 ​Millionen Barrel. Die USA hatten eine 30-tägige Ausnahmeregelung erlassen, nach der Öl in Tankern auf See verkauft werden darf. US-Finanzminister Scott Bessent hatte dies mit der Stabilisierung der Energiemärkte begründet. 

Carolina Graef Alarcón

Iran mobilisiert zu Al‑Kuds‑Protesten trotz anhaltender Angriffe

In der iranischen Hauptstadt Teheran sind erneut Tausende regierungstreue Menschen zu israelfeindlichen Demonstrationen auf die Straßen gegangen. Die Kundgebungen fanden trotz der US-israelischen Luftangriffe anlässlich des sogenannten Al‑Kuds‑Tags statt, den der frühere Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini 1979 eingeführt hat. Die staatlich organisierten Proteste richten sich gegen Israel und fordern die „Befreiung Jerusalems“.
Tausende sind in Teheran auf die Straßen gegangen. Alaa Al Marjani/Reuters
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hatte zuvor auf X die Bevölkerung dazu aufgerufen, trotz des Kriegs an der Großdemonstration teilzunehmen. 

Carolina Graef Alarcón

Israel startet erneut Angriffswelle auf Teheran

Das israelische Militär hat eine groß angelegte Angriffswelle in ganz Teheran gestartet. Iranische Staatsmedien berichteten von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der ​Hauptstadt. Auch in Teheran sind mehrere Explosionen gemeldet worden. Bei den Luftangriffen werde die Infrastruktur „des iranischen Terrorregimes in Teheran“ ins Visier genommen, teilte die israelische Armee mit.

Iven Fenker

Israel will Brücke im Libanon angegriffen haben

Das israelische Militär hat laut eigenen Angaben eine Brücke über dem Litani-Fluss im Libanon angegriffen. Die Hisbollah habe in der Nähe der Brücke Raketen positioniert und von dort Angriffe auf Israel ausgeführt, teilte die Armee mit. Es ist das erste Mal seit den aktuellen Angriffen auf den Libanon, dass Israel von Angriffen auf zivile Infrastruktur spricht.
Ein Foto zeigt die zerstörte Tayr-Falsay-Brücke, die die Dörfer südlich des Litani mit denen auf der Nordseite des Flusses verbindet. Kawnat Haju/AFP/Getty Images

Julica Jungehülsing

Israelischer Rettungsdienst meldet 58 Verletzte aus Sarsir

Ein Raketenangriff hat Rettungskräften zufolge im Norden Israels mindestens 58 Menschen verletzt. Der Angriff erfolgte den Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom auf Sarsir, eine Stadt etwa 100 Kilometer nördlich von Jerusalem, nahe der Grenze zum Libanon. Eine Person befinde sich in kritischem Zustand, 57 Menschen hätten leichte Verletzungen durch Glassplitter erlitten.

Videos von der Einsatzstelle zeigen beschädigte Autos und Trümmer. Das israelische Militär teilte mit, es arbeite gemeinsam mit den örtlichen Rettungskräften daran, die Trümmer zu beseitigen.

Die libanesische Hisbollah-Miliz teilte am frühen Morgen mit, mehrere Raketen auf Nordisrael und auf israelische Soldaten im Südlibanon abgefeuert zu haben.

Der Rettungsdienst hilft nach einem Angriff in Sarsir. Shir Torem/Reuters

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