Irankrieg: Iranischer Angriff setzt Tanker vor Dubai in Brand


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


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Pakistans Außenminister kündigt US-iranische Gespräche an  

Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar hat baldige Gespräche zwischen dem Iran und den USA über den Krieg im Nahen Osten angekündigt. Pakistan werde Gastgeberland der Gespräche sein, sagte Dar. Er machte zunächst keine Angaben dazu, ob es sich um ein direktes oder ein indirektes Gesprächsformat handeln werde. Aus den USA und dem Iran lagen zunächst keine Stellungnahmen vor.

Die Gespräche würden in den "kommenden Tagen" stattfinden, sagte Dar in einer Fernsehansprache, nachdem sich mehrere Außenminister der Nahostregion in Islamabad zu Gesprächen über den Konflikt getroffen hatten.

Mehr dazu lesen Sie hier: 

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US-Verteidigungsministerium bereitet offenbar mehrwöchige Bodenoffensive vor

Das US-Verteidigungsministerium bereitet einem Medienbericht zufolge eine wochenlange Bodenoffensive im Iran vor. Die Pläne umfassten Bodeneinsätze von Spezialeinheiten und konventionellen Bodentruppen auf der für die iranischen Ölexporte wichtigen Insel Charg sowie an der Küste nahe der Straße von Hormus. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf nicht namentlich genannte US-Beamte. 

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Ein vollständiger Einmarsch ist demnach nicht vorgesehen. Ob Präsident Donald Trump dieses Vorhaben genehmigen werde, sei unklar, berichtete die Zeitung weiter.
 
Noch am Freitag hatte US-Außenminister Marco Rubio gesagt, Bodentruppen seien nicht nötig, um die Kriegsziele der USA im Iran zu erreichen. Laut Washington Post sind die Pläne des Pentagons jedoch bereits weit fortgeschritten. 

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Iranischer Parlamentspräsident warnt USA vor Bodeninvasion

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat die USA vor einer Bodenoffensive im Iran gewarnt. Iranischen Staatsmedien zufolge drohte er damit, die US-Soldaten "in Brand" zu setzen und die Angriffe auf Verbündete der Vereinigten Staaten auszuweiten. "Unser Beschuss hält an. Unsere Raketen sind in Stellung. Unsere Entschlossenheit und unser Glaube sind gewachsen", sagte er.
Laut Ghalibaf wollen die USA mit dem 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende erreichen, was ihnen mit Gewalt nicht gelungen sei. "Solange die Amerikaner die Kapitulation des Irans fordern, ist unsere Antwort klar: Wir werden uns niemals demütigen lassen." 

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Israel warnt Huthi-Miliz vor Gegenangriffen

Nachdem die jemenitische Huthi-Miliz in den Irankrieg eingegriffen hatte, hat das israelische Militär die Terrororganisation vor Gegenangriffen gewarnt. Laut Militärsprecher Nadav Schoschani arbeiten Israel und die USA eng zusammen, um auf den Raketenbeschuss Israels durch die Miliz zu reagieren.

Israel habe sich bereits daran gewöhnt, auf Attacken der Huthis zu reagieren, sagte er. Es gebe viele weitere Ziele, die ins Visier genommen werden könnten – insbesondere im Bereich der Produktion ballistischer Raketen.

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Treffen der Außenminister zum Irankrieg beginnt in Islamabad

Auf Einladung Pakistans hat ein Treffen der Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und eines hochrangigen türkischen Diplomaten in Pakistan begonnen. Sie beraten in Islamabad über eine mögliche Deeskalation des Krieges zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits.

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Das pakistanische Staatsfernsehen zeigte, wie Außenminister Ishaq Dar seine Kollegen in Empfang nahm. Pakistan teilt eine Grenze mit dem Iran und hatte sich seit der Ausweitung des Krieges auf die Golfstaaten als Vermittler angeboten. Vertreter der USA oder Israels waren nicht zugegen, hieß es aus Ministeriumskreisen. 

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Iran meldet Stromausfälle nach Angriffen auf Teheran

Luftangriffe der USA und Israels haben nach iranischen Angaben die Stromversorgung in der Hauptstadt Teheran eingeschränkt. Auch in der umliegenden Region und der benachbarten Provinz Albors gebe es nach Beschuss auf Energieanlagen teilweise Stromausfälle, teilte das iranische Energieministerium mit. Einsatzteams seien in die betroffenen Stadtteile entsandt worden, berichtete der Staatssender Irib unter Berufung auf das Ministerium.

Die israelische Armee teilte unterdessen mit, sie greife Teheran an. Genauere Angaben zu den Zielen machte das Militär nicht. 

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UN-Blauhelmsoldat im Südlibanon getötet

Ein Blauhelmsoldat der UN-Mission im Libanon (Unifil) ist laut UN-Angaben im Süden des Landes getötet worden. Der UN-Soldat sei am Abend getötet worden, als "ein Geschoss in einem Unifil-Standort in der Nähe von Adschit al-Kusair explodierte", teilte Unifil mit. Die Herkunft des Geschosses sei unklar. Ein weiterer UN-Soldat sei lebensgefährlich verletzt worden.

Ermittlungen wurden eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. Angriffe auf Unifil-Truppen stellten einen schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht dar, teilte die Mission mit.

Hier erfahren Sie mehr dazu: 

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Iran gestattet laut Trump 20 Schiffen die Fahrt durch Straße von Hormus 

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Der Iran hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, 20 mit Öl beladenen Schiffen die Fahrt durch die Straße von Hormus zu erlauben. Die Schiffe würden heute Morgen starten, sagte Trump an Bord der Regierungsmaschine Air Force One. Es handle sich um ein "Zeichen des Respekts" der iranischen Regierung. Sie hätte den USA "ein Geschenk" gemacht, zitierte der US-Sender CNN Trump.

Der US-Präsident bezeichnete die indirekten Verhandlungen mit dem Iran als gut, schloss aber auch ein Scheitern nicht aus. Der Irankrieg hat nach Auffassung von Trump bereits zu einem Regimewechsel im Iran geführt. Die Regierung in Teheran sei "eine ganze andere Gruppe von Leuten", sagte der US-Präsident. "Daher würde ich das als Regimewechsel betrachten."

Laut Financial Times erwägt Trump eine Einnahme der für den iranischen Ölhandel strategisch wichtigen Insel Charg im Persischen Golf. ‌"Am liebsten würde ich mir das Öl im Iran nehmen", sagte Trump in einem Interview mit der Zeitung. "Vielleicht nehmen wir Charg ein, vielleicht auch nicht. Wir haben viele Optionen." 

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Iran bestätigt Tod eines Marinekommandanten der Revolutionsgarde

Der Iran hat den Tod eines Marinekommandanten der Revolutionsgarde betätigt. Alireza Tangsiri sei seinen schweren Verletzungen erlegen, berichteten iranische Medien unter Berufung auf eine Mitteilung der Revolutionsgarde. 

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte am vergangenen Donnerstag bekannt gegeben, dass das israelische Militär Tangsiri zusammen mit weiteren hochrangigen Marineoffizieren getötet habe.

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Trump möchte Irans Infrastruktur "auslöschen"

US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit heftigen Angriffen, sollte es keine rasche Einigung zur Beendigung der Kämpfe und zur Öffnung der Straße von Hormus geben. Die USA würden ernsthafte Gespräche mit einer neuen und vernünftigen Regierung führen, um die Militäroperation zu beenden, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Laut dem US-Präsidenten sind "große Fortschritte" erzielt worden. Sollte es zu keiner Einigung mit der iranischen Führung kommen, drohte er Stromkraftwerke, Ölquellen und die Insel Charg zu sprengen und "vollständig auszulöschen".

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Ein Toter nach israelischem Luftangriff auf Beirut 

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Bei einem israelischen Luftangriff auf einen Vorort von Beirut ist nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet worden. 17 weitere seien verwundet worden, zehn von ihnen Libanesen, sechs Syrer, darunter vier Kinder, und eine Frau aus Kenia, teilte das Ministerium mit.

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Zwei Soldaten der UN-Friedenstruppe im Libanon getötet

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Bei einer Explosion im Südlibanon sind nach Angaben der UN-Mission in dem Land (Unifil) zwei Blauhelmsoldaten getötet worden. Ihr Fahrzeug sei durch eine Detonation, deren Ursache unbekannt sei, zerstört worden, teilte Unifil mit. Am Sonntagabend war bereits ein Soldat der UN-Friedenstruppe bei der Explosion eines Geschosses im Süden des Libanon getötet worden.

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Trump erwägt offenbar Kostenabwälzung auf arabische Länder

US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben des US-Präsidialamts, die arabischen Länder aufzufordern, die Kosten ​für den Krieg gegen den Iran zu übernehmen. "Ich denke, es ist etwas, woran der Präsident durchaus interessiert wäre, sie dazu aufzufordern", sagte Trumps Sprecherin, Karoline Leavitt. "Es ist eine Idee, von der ich weiß, dass er sie hat, und etwas, worüber Sie meiner Meinung nach noch mehr von ihm hören werden."

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Iranischer Parlamentsausschuss billigt Maut für Straße von Hormus 

Der Sicherheitsausschuss des iranischen Parlaments hat den Gesetzentwurf für ein Mautsystem in der Straße von Hormus gebilligt. Der Vorschlag solle umgehend im Parlament beraten und verabschiedet werden, sagte das Ausschussmitglied Modschtaba Sarei der Nachrichtenagentur Fars.

Der Entwurf sieht laut Sarei außerdem vor, dass Schiffe aus den USA, Israel sowie aus Staaten, die in den vergangenen Jahren Sanktionen gegen den Iran verhängt haben, die Meerenge nicht passieren dürfen. Auch Schiffe aus der EU wären davon betroffen. 

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Netanjahu will keinen Zeitplan für Kriegsende nennen

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ‌will ⁠sich ​nicht auf einen Zeitplan für ein ​Ende des Krieges mit dem Iran festlegen. Er wolle dafür keinen Zeitrahmen vorgeben, sagt Netanjahu dem US-Sender Newsmax. Mehr als die Hälfte der Kriegsziele seien jedoch erreicht worden.

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Der Krieg sei mehr als zur Hälfte erledigt "im Hinblick auf die Missionen, nicht unbedingt im Hinblick auf die Zeit", ergänzte Netanjahu. Erreicht worden sei die Tötung von "Tausenden" Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarde. Die israelische und die US-Armee stünden außerdem kurz davor, die iranische Rüstungsindustrie zu zerstören, auch das iranische Atomprogramm.

Netanjahu zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die iranische Führung fallen werde. "Ich denke, dieses Regime wird von innen heraus zusammenbrechen", sagte er. "Wir schwächen ihre militärischen Fähigkeiten, wir schwächen ihre Raketenfähigkeiten, wir schwächen ihre atomaren Fähigkeiten, und wir schwächen sie außerdem von innen."

Lesen Sie hier dazu mehr: 

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Brand auf kuwaitischem Öltanker nach Beschuss

Ein riesiger kuwaitischer Rohöltanker, die Al Salmi, ist im Hafen von Dubai getroffen und beschädigt worden. Das teilte die Kuwait Petroleum Corporation mit, die staatliche Ölfirma Kuwaits. Es habe sich um einen iranischen Angriff gehandelt, hieß es weiter. Dadurch sei ein Brand an Bord ausgebrochen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Kuna berichtete.

Das Unternehmen teilte mit, der Tanker sei zum Zeitpunkt des Vorfalls voll beladen gewesen, und warnte vor einer möglichen Ölverschmutzung in den umliegenden Gewässern. Es seien keine Verletzten gemeldet worden, eine Schadensbegutachtung sei im Gange.

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Iran beschießt Golfstaaten

Der Iran setzt seinen Beschuss benachbarter Golfstaaten fort. Das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien meldete in der Nacht wiederholte Angriffe mit ballistischen Raketen. Die Geschosse seien von der Flugabwehr abgefangen und zerstört worden, hieß es. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi schrieb kurz zuvor auf der Plattform X, sein Land betrachte das Königreich als brüderliche Nation. Es sei aber für Saudi-Arabien "höchste Zeit, die US-Streitkräfte des Landes zu verweisen".

Auch Kuwait meldete Beschuss durch Raketen und Drohnen. Ebenso heulten in Bahrain in der Nacht wieder die Sirenen, wie das Innenministerium auf X mitteilte. In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten trafen Trümmer nach einem Einsatz der Luftabwehr ein leer stehendes Gebäude und lösten einen Brand aus, wie die Behörden mitteilten. Vier Menschen in der Umgebung seien leicht verletzt worden. 

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Iranische Staatsmedien melden Explosionen in Teheran

In Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran soll es laut Staatsmedien Explosionen gegeben haben. Infolgedessen sei vielerorts der Strom ausgefallen, meldeten die staatlichen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim. Im Osten der iranischen Hauptstadt werde daran gearbeitet, die Versorgung wiederherzustellen.

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Iran schießt erneut Raketen auf Israel ab

Nach Angaben der israelischen Armee hat der Iran erneut Israel angegriffen. Es seien Raketen identifiziert worden, ""die aus dem Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden", teilte die israelische Armee mit. Später gab die Armee bekannt, es sei in allen Landesteilen sicher, die Schutzräume zu verlassen.

Laut der israelischen Armee fing die Flugabwehr anfliegende Raketen ab. Die staatliche iranische Rundfunkanstalt Irib meldete ebenfalls die Raketenangriffe.

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Israel meldet erneut getötete Soldaten im Libanon

Die israelische Armee hat die Namen dreier weiterer Soldaten veröffentlicht, die bei Kämpfen im Libanon getötet worden sind. Demnach handelt es sich um einen 22-jährigen Hauptmann und zwei 21-jährige Hauptfeldwebel. Zwei weitere Soldaten seien bei einem Vorfall im Südlibanon verletzt worden, einer davon schwer.

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Vier Verletzte nach iranischen Angriffen in Dubai

Der Iran hat erneut mehrere Golfstaaten mit Drohnen und Raketen angegriffen. In Dubai wurden Behördenangaben zufolge vier Menschen durch herabstürzende Trümmerteile eines abgefangenen Geschosses verletzt.

Im Hafen der Stadt löste demnach ein iranischer Angriff einen Brand auf einem kuwaitischen Öltanker aus, der mittlerweile gelöscht sei. Wie die kuwaitische staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf den staatlichen Ölkonzern KPC berichtete, wurde bei dem "direkten und böswilligen" Angriff niemand verletzt. Die 24 Besatzungsmitglieder der Al Salmi seien in Sicherheit.

Der Öltanker sei zum Zeitpunkt des Angriffs voll beladen gewesen. "Der Angriff verursachte Sachschäden am Schiffsrumpf und einen Brand an Bord, wodurch die Gefahr einer Ölpest in den umliegenden Gewässern besteht", berichtete Kuna. Der Ölkonzern KPC teilte mit, ​derzeit werde der Schaden am Tanker begutachtet. Den ​Schiffsinformationsdiensten Lloyd’s List Intelligence und TankerTrackers zufolge sollte das Schiff den chinesischen Hafen Qingdao ansteuern.

Die kuwaitische Armee teilte derweil auf X mit, ihre Luftabwehrsysteme reagierten auf "feindliche Raketen- und Drohnenangriffe". In Saudi-Arabien meldeten die Behörden acht abgefangene ballistische Raketen.

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Israel zerstört offenbar weitere Einrichtungen der Hisbollah

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei ihrem Einsatz im Süden des Libanon innerhalb eines Tages "Dutzende Terroristen" getötet. Nach Darstellung des Militärs seien sie demnach identifiziert worden, als sie versucht hätten, israelische Soldaten aus Verstecken heraus anzugreifen. Einer sei etwa dabei gewesen, einen Angriff von Truppen mit einer Panzerabwehrrakete vorzubereiten.
Weiter teilte die Armee mit, es sei zudem ein Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz festgenommen worden, der israelische Truppen beobachtet haben soll. Außerdem hätten die Soldaten nach Angaben des Militärs im Südlibanon unter anderem Waffenlager, Kommandoposten und unterirdische Schächte zerstört. Die Angaben der israelischen Armee lassen sich bislang nicht unabhängig überprüfen.

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Indonesien fordert Einhaltung des Völkerrechts im Irankrieg

Nachdem drei indonesische Blauhelmsoldaten bei Explosionen im Südlibanon getötet wurden, hat das Land die Einhaltung des humanitären Völkerrechts angemahnt. Die Sicherheit der Friedenstruppen müsse oberste Priorität haben, sagt der Sprecher des indonesischen Verteidigungsministeriums, Rico Ricardo Sirait. Er forderte alle Konfliktparteien auf, das humanitäre Völkerrecht zu wahren und die Sicherheit der Friedenstruppen zu gewährleisten. Der indonesische Außenminister Sugiono verurteilte die Vorfälle als "abscheulich".

Nach dem Tod der drei Soldaten leitete die UN-Mission Unifil Ermittlungen zu den Explosionen ein. Der UN-Sicherheitsrat möchte wegen der Vorfälle zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen.

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Iranische Medien melden Schäden an Militäranlagen

Bei Angriffen im Iran sind nach Berichten iranischer Medien Militäranlagen getroffen worden. "Erste Informationen deuten darauf hin, dass einige militärische Standorte in Isfahan ins Visier genommen wurden", zitierte die staatsnahe iranische Nachrichtenagentur Fars einen Vertreter der Behörden in der Provinz Isfahan im Zentrum des Landes.

Genaue Orte nannte er nicht.

Unklar ist demnach noch, wie groß die Schäden sind und ob es Tote oder Verletzte gab. 

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Drei Tote nach Angriff auf religiöse Anlage im Iran

Bei einem Luftangriff auf eine Moschee im Nordwesten des Iran wurden drei Menschen getötet. Zudem seien infolge der Attacke in der Stadt Zandschan zwölf Menschen verletzt worden, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Im Zuge der Bombardierung sollen mehrere Gebäude beschädigt worden sein, darunter ein Verwaltungsgebäude und eine Bibliothek.

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Acht Verletzte nach iranischem Raketenangriff auf Großraum Tel Aviv

Nach einem neuen iranischen Raketenangriff auf Israel hat es nach Polizeiangaben mehrere Einschläge im Großraum Tel Aviv gegeben. Polizei und Sprengstoffexperten arbeiteten demnach an der Absicherung der Einschlagsorte. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden acht Menschen verletzt. Sechs der Verletzten wurden allein in der vorwiegend von orthodoxen Juden bewohnten Stadt Bnei Brak nahe Tel Aviv gemeldet.

Bei dem Angriff seien Gebäude und Fahrzeuge beschädigt worden, berichteten israelische Medien. Das Nachrichtenportal ynet berichtete, der Iran habe erneut Streumunition eingesetzt. 

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Italien verweigert US-Militär-Landungen auf Sizilien

Die italienische Regierung hat mehreren US-Militärflugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf Sizilien für den Irankrieg verweigert. Der Verteidigungsminister Guido Crosetto gab dem US-Militär keine Erlaubnis, den Militärflughafen Sigonella auf der Mittelmeerinsel zu nutzen, berichtete die italienische Tageszeitung Corriere della Sera.

Demnach sei Italien von dem Vorhaben des US-amerikanischen Militärs erst informiert worden, nachdem die Flugzeuge schon unterwegs waren. Eine Genehmigung sei nicht beantragt worden. Auf dem Flugplatz im Osten von Sizilien befindet sich sowohl ein Stützpunkt der italienischen Luftwaffe als auch der US-Navy. Das Gelände wird auch von der Nato genutzt. 

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Chinesische Schiffe passieren die Straße von Hormus

Drei Schiffe aus China haben die Straße von Hormus überquert. Das Land wisse die Unterstützung der beteiligten Parteien zu schätzen, teilte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums mit. China sei nach eigenen Angaben dazu bereit, konstruktiv daran mitzuarbeiten, Frieden im Nahen Osten wiederherzustellen.

Die Handelsroute im Persischen Golf wird aktuell vom Iran blockiert. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass der Iran vereinzelte Handelsschiffe gegen Geldzahlungen durchgelassen habe.

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Iran bestätigt Angriffe auf Militäreinrichtungen in Isfahan

Die USA haben in der Nacht Militäreinrichtungen in der iranischen Provinz Isfahan bombardiert. Der Vizegouverneur der Provinz, Akbar Salehi, bestätigte laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna Berichte von US-Medien. Das Wall Street Journal hatte unter Berufung auf einen US-Beamten berichtet, dass für einen schweren Angriff auf ein großes Munitionsdepot in Isfahan eine große Menge bunkerbrechender Bomben eingesetzt worden sei.

"Derzeit liegen noch keine Informationen über das Ausmaß der Schäden oder die Zahl der Toten und Verletzten dieser Angriffe vor", sagte der Vizegouverneur laut Insa. US-Präsident Donald Trump hatte am Abend auf seiner Plattform einen Videoclip geteilt, der Explosionen zeigte. Er lieferte dazu allerdings keinerlei Kontext. Dem Wall Street Journal zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan. 

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Israel droht mit "weiteren Wochen" Krieg im Iran

Israel ist nach Angaben eines Militärsprechers auf "weitere Wochen" der Kämpfe im Iran vorbereitet. Die Entscheidung darüber liege allerdings bei den Politikern, sagt Militärsprecher Nadaw Schoschani vor Reportern. "Aber wir sind bereit, noch wochenlang weiterzumachen. Wir haben die Ziele dafür, die Munition dafür, die personellen Ressourcen dafür." 

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Iran meldet Angriffe auf der Insel Qeschm

Auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus ist iranischen Angaben zufolge eine Entsalzungsanlage des Iran angegriffen worden. Sie sei "nun vollständig außer Betrieb, da eine Reparatur kurzfristig nicht möglich ist", berichtete die iranische Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf einen Vertreter des Gesundheitsministeriums. Wann der Angriff erfolgte, war zunächst unklar.

Über die konkreten Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung auf der Insel, die auch ein beliebtes Touristenziel ist, war zunächst ebenfalls nichts bekannt. Unterdessen meldete die Nachrichtenagentur einen weiteren Angriff auf Qeschm. Bei der Bombardierung eines Hafenabschnitts seien keine Menschen verletzt worden, hieß es unter Berufung auf die Verwaltung der zuständigen Provinz Hormozgan.

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"Verständlicherweise ist Israel nach dem 7. Oktober hart gegen den Terrorismus vorgegangen. Das gestern verabschiedete Gesetz sieht die Bundesregierung aber mit großer Sorge", teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit.Die Ablehnung der Todesstrafe sei ein grundsätzliches Merkmal der deutschen Politik. Die Bundesregierung sei zusätzlich besorgt, dass ein solches Gesetz "wohl ausschließlich auf Palästinenser in den palästinensischen Gebieten Anwendung finden würde", sagt Kornelius. "Deshalb bedauert sie die Entscheidung der Knesset und kann sie nicht gutheißen." Das Parlament hatte den Gesetzentwurf am Montag gebilligt. Er sieht vor, dass bei terroristisch motiviertem Mord mit dem Ziel der Vernichtung des Staates Israel die Todesstrafe oder lebenslange Haft verhängt werden kann. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T10:52:25.000Z","dateModified":"2026-03-31T10:52:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran meldet Angriffe auf der Insel Qeschm","articleBody":"Iran meldet Angriffe auf der Insel QeschmAuf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus ist iranischen Angaben zufolge eine Entsalzungsanlage des Iran angegriffen worden. 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Polizei und Sprengstoffexperten arbeiteten demnach an der Absicherung der Einschlagsorte. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden acht Menschen verletzt. Sechs der Verletzten wurden allein in der vorwiegend von orthodoxen Juden bewohnten Stadt Bnei Brak nahe Tel Aviv gemeldet.Bei dem Angriff seien Gebäude und Fahrzeuge beschädigt worden, berichteten israelische Medien. 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Im Zuge der Bombardierung sollen mehrere Gebäude beschädigt worden sein, darunter ein Verwaltungsgebäude und eine Bibliothek.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-31T07:09:20.000Z","dateModified":"2026-03-31T07:29:34.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alara Yilmaz"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel zerstört offenbar weitere Einrichtungen der Hisbollah","articleBody":"Israel zerstört offenbar weitere Einrichtungen der HisbollahDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei ihrem Einsatz im Süden des Libanon innerhalb eines Tages "Dutzende Terroristen" getötet. Nach Darstellung des Militärs seien sie demnach identifiziert worden, als sie versucht hätten, israelische Soldaten aus Verstecken heraus anzugreifen. Einer sei etwa dabei gewesen, einen Angriff von Truppen mit einer Panzerabwehrrakete vorzubereiten.Weiter teilte die Armee mit, es sei zudem ein Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz festgenommen worden, der israelische Truppen beobachtet haben soll. Außerdem hätten die Soldaten nach Angaben des Militärs im Südlibanon unter anderem Waffenlager, Kommandoposten und unterirdische Schächte zerstört. 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Die Sicherheit der Friedenstruppen müsse oberste Priorität haben, sagt der Sprecher des indonesischen Verteidigungsministeriums, Rico Ricardo Sirait. Er forderte alle Konfliktparteien auf, das humanitäre Völkerrecht zu wahren und die Sicherheit der Friedenstruppen zu gewährleisten. Der indonesische Außenminister Sugiono verurteilte die Vorfälle als "abscheulich".Nach dem Tod der drei Soldaten leitete die UN-Mission Unifil Ermittlungen zu den Explosionen ein. 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"Erste Informationen deuten darauf hin, dass einige militärische Standorte in Isfahan ins Visier genommen wurden", zitierte die staatsnahe iranische Nachrichtenagentur Fars einen Vertreter der Behörden in der Provinz Isfahan im Zentrum des Landes. Genaue Orte nannte er nicht. 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Den ​Schiffsinformationsdiensten Lloyd’s List Intelligence und TankerTrackers zufolge sollte das Schiff den chinesischen Hafen Qingdao ansteuern.Die kuwaitische Armee teilte derweil auf X mit, ihre Luftabwehrsysteme reagierten auf "feindliche Raketen- und Drohnenangriffe". 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David Rech

Bundesregierung kritisiert Israel für Gesetz zur Todesstrafe

Die Bundesregierung hat die Verabschiedung der Todesstrafe für Terroristen durch das israelische Parlament kritisiert. „Verständlicherweise ist Israel nach dem 7. Oktober hart gegen den Terrorismus vorgegangen. Das gestern verabschiedete Gesetz sieht die Bundesregierung aber mit großer Sorge„, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit.

Die Ablehnung der Todesstrafe sei ein grundsätzliches Merkmal der deutschen Politik. Die Bundesregierung sei zusätzlich besorgt, dass ein solches Gesetz „wohl ausschließlich auf Palästinenser in den palästinensischen Gebieten Anwendung finden würde“, sagt Kornelius. „Deshalb bedauert sie die Entscheidung der Knesset und kann sie nicht gutheißen.“

Das Parlament hatte den Gesetzentwurf am Montag gebilligt. Er sieht vor, dass bei terroristisch motiviertem Mord mit dem Ziel der Vernichtung des Staates Israel die Todesstrafe oder lebenslange Haft verhängt werden kann

Susanne Ködel

Iran meldet Angriffe auf der Insel Qeschm

Auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus ist iranischen Angaben zufolge eine Entsalzungsanlage des Iran angegriffen worden. Sie sei „nun vollständig außer Betrieb, da eine Reparatur kurzfristig nicht möglich ist“, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf einen Vertreter des Gesundheitsministeriums. Wann der Angriff erfolgte, war zunächst unklar.

Über die konkreten Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung auf der Insel, die auch ein beliebtes Touristenziel ist, war zunächst ebenfalls nichts bekannt. Unterdessen meldete die Nachrichtenagentur einen weiteren Angriff auf Qeschm. Bei der Bombardierung eines Hafenabschnitts seien keine Menschen verletzt worden, hieß es unter Berufung auf die Verwaltung der zuständigen Provinz Hormozgan.

Susanne Ködel

Iran bestätigt Angriffe auf Militäreinrichtungen in Isfahan

Die USA haben in der Nacht Militäreinrichtungen in der iranischen Provinz Isfahan bombardiert. Der Vizegouverneur der Provinz, Akbar Salehi, bestätigte laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna Berichte von US-Medien. Das Wall Street Journal hatte unter Berufung auf einen US-Beamten berichtet, dass für einen schweren Angriff auf ein großes Munitionsdepot in Isfahan eine große Menge bunkerbrechender Bomben eingesetzt worden sei.

„Derzeit liegen noch keine Informationen über das Ausmaß der Schäden oder die Zahl der Toten und Verletzten dieser Angriffe vor“, sagte der Vizegouverneur laut Insa. US-Präsident Donald Trump hatte am Abend auf seiner Plattform einen Videoclip geteilt, der Explosionen zeigte. Er lieferte dazu allerdings keinerlei Kontext. Dem Wall Street Journal zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan. 

Sophia Reddig

Israel droht mit „weiteren Wochen“ Krieg im Iran

Israel ist nach Angaben eines Militärsprechers auf „weitere Wochen“ der Kämpfe im Iran vorbereitet. Die Entscheidung darüber liege allerdings bei den Politikern, sagt Militärsprecher Nadaw Schoschani vor Reportern. „Aber wir sind bereit, noch wochenlang weiterzumachen. Wir haben die Ziele dafür, die Munition dafür, die personellen Ressourcen dafür.“ 

Eric Voigt

Acht Verletzte nach iranischem Raketenangriff auf Großraum Tel Aviv

Nach einem neuen iranischen Raketenangriff auf Israel hat es nach Polizeiangaben mehrere Einschläge im Großraum Tel Aviv gegeben. Polizei und Sprengstoffexperten arbeiteten demnach an der Absicherung der Einschlagsorte. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden acht Menschen verletzt. Sechs der Verletzten wurden allein in der vorwiegend von orthodoxen Juden bewohnten Stadt Bnei Brak nahe Tel Aviv gemeldet.Bei dem Angriff seien Gebäude und Fahrzeuge beschädigt worden, berichteten israelische Medien. Das Nachrichtenportal ynet berichtete, der Iran habe erneut Streumunition eingesetzt. 
Bei einem Raketenangriff in Israel wurden sechs Menschen verletzt. Jack Guez/AFP/Getty Images

Alara Yilmaz

Chinesische Schiffe passieren die Straße von Hormus

Drei Schiffe aus China haben die Straße von Hormus überquert. Das Land wisse die Unterstützung der beteiligten Parteien zu schätzen, teilte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums mit. China sei nach eigenen Angaben dazu bereit, konstruktiv daran mitzuarbeiten, Frieden im Nahen Osten wiederherzustellen.

Die Handelsroute im Persischen Golf wird aktuell vom Iran blockiert. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass der Iran vereinzelte Handelsschiffe gegen Geldzahlungen durchgelassen habe.

Alara Yilmaz

Italien verweigert US-Militär-Landungen auf Sizilien

Die italienische Regierung hat mehreren US-Militärflugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf Sizilien für den Irankrieg verweigert. Der Verteidigungsminister Guido Crosetto gab dem US-Militär keine Erlaubnis, den Militärflughafen Sigonella auf der Mittelmeerinsel zu nutzen, berichtete die italienische Tageszeitung Corriere della Sera.

Demnach sei Italien von dem Vorhaben des US-amerikanischen Militärs erst informiert worden, nachdem die Flugzeuge schon unterwegs waren. Eine Genehmigung sei nicht beantragt worden. Auf dem Flugplatz im Osten von Sizilien befindet sich sowohl ein Stützpunkt der italienischen Luftwaffe als auch der US-Navy. Das Gelände wird auch von der Nato genutzt. 

Alara Yilmaz

Drei Tote nach Angriff auf religiöse Anlage im Iran

Bei einem Luftangriff auf eine Moschee im Nordwesten des Iran wurden drei Menschen getötet. Zudem seien infolge der Attacke in der Stadt Zandschan zwölf Menschen verletzt worden, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Im Zuge der Bombardierung sollen mehrere Gebäude beschädigt worden sein, darunter ein Verwaltungsgebäude und eine Bibliothek.

Eric Voigt

Israel zerstört offenbar weitere Einrichtungen der Hisbollah

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei ihrem Einsatz im Süden des Libanon innerhalb eines Tages „Dutzende Terroristen“ getötet. Nach Darstellung des Militärs seien sie demnach identifiziert worden, als sie versucht hätten, israelische Soldaten aus Verstecken heraus anzugreifen. Einer sei etwa dabei gewesen, einen Angriff von Truppen mit einer Panzerabwehrrakete vorzubereiten.
Weiter teilte die Armee mit, es sei zudem ein Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz festgenommen worden, der israelische Truppen beobachtet haben soll. Außerdem hätten die Soldaten nach Angaben des Militärs im Südlibanon unter anderem Waffenlager, Kommandoposten und unterirdische Schächte zerstört. Die Angaben der israelischen Armee lassen sich bislang nicht unabhängig überprüfen.
Trümmer im Süden des Libanons nach israelischen Luftangriffen. Kawnat Haju/AFP/Getty Images

Alara Yilmaz

Indonesien fordert Einhaltung des Völkerrechts im Irankrieg

Nachdem drei indonesische Blauhelmsoldaten bei Explosionen im Südlibanon getötet wurden, hat das Land die Einhaltung des humanitären Völkerrechts angemahnt. Die Sicherheit der Friedenstruppen müsse oberste Priorität haben, sagt der Sprecher des indonesischen Verteidigungsministeriums, Rico Ricardo Sirait. Er forderte alle Konfliktparteien auf, das humanitäre Völkerrecht zu wahren und die Sicherheit der Friedenstruppen zu gewährleisten. Der indonesische Außenminister Sugiono verurteilte die Vorfälle als „abscheulich“.

Nach dem Tod der drei Soldaten leitete die UN-Mission Unifil Ermittlungen zu den Explosionen ein. Der UN-Sicherheitsrat möchte wegen der Vorfälle zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen.

Sophia Reddig
Satellitenaufnahme iranischer Militäranlagen in Isfahan. Vantor/Reuters

Iranische Medien melden Schäden an Militäranlagen

Bei Angriffen im Iran sind nach Berichten iranischer Medien Militäranlagen getroffen worden. „Erste Informationen deuten darauf hin, dass einige militärische Standorte in Isfahan ins Visier genommen wurden“, zitierte die staatsnahe iranische Nachrichtenagentur Fars einen Vertreter der Behörden in der Provinz Isfahan im Zentrum des Landes.

Genaue Orte nannte er nicht.

Unklar ist demnach noch, wie groß die Schäden sind und ob es Tote oder Verletzte gab. 

Eric Voigt

Vier Verletzte nach iranischen Angriffen in Dubai

Der Iran hat erneut mehrere Golfstaaten mit Drohnen und Raketen angegriffen. In Dubai wurden Behördenangaben zufolge vier Menschen durch herabstürzende Trümmerteile eines abgefangenen Geschosses verletzt.

Im Hafen der Stadt löste demnach ein iranischer Angriff einen Brand auf einem kuwaitischen Öltanker aus, der mittlerweile gelöscht sei. Wie die kuwaitische staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf den staatlichen Ölkonzern KPC berichtete, wurde bei dem „direkten und böswilligen“ Angriff niemand verletzt. Die 24 Besatzungsmitglieder der Al Salmi seien in Sicherheit.

Der Öltanker sei zum Zeitpunkt des Angriffs voll beladen gewesen. „Der Angriff verursachte Sachschäden am Schiffsrumpf und einen Brand an Bord, wodurch die Gefahr einer Ölpest in den umliegenden Gewässern besteht“, berichtete Kuna. Der Ölkonzern KPC teilte mit, ​derzeit werde der Schaden am Tanker begutachtet. Den ​Schiffsinformationsdiensten Lloyd’s List Intelligence und TankerTrackers zufolge sollte das Schiff den chinesischen Hafen Qingdao ansteuern.

Die kuwaitische Armee teilte derweil auf X mit, ihre Luftabwehrsysteme reagierten auf „feindliche Raketen- und Drohnenangriffe“. In Saudi-Arabien meldeten die Behörden acht abgefangene ballistische Raketen.

Eric Voigt

Israel meldet erneut getötete Soldaten im Libanon

Die israelische Armee hat die Namen dreier weiterer Soldaten veröffentlicht, die bei Kämpfen im Libanon getötet worden sind. Demnach handelt es sich um einen 22-jährigen Hauptmann und zwei 21-jährige Hauptfeldwebel. Zwei weitere Soldaten seien bei einem Vorfall im Südlibanon verletzt worden, einer davon schwer.

Alara Yilmaz

Iran schießt erneut Raketen auf Israel ab

Nach Angaben der israelischen Armee hat der Iran erneut Israel angegriffen. Es seien Raketen identifiziert worden, „“die aus dem Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden„, teilte die israelische Armee mit. Später gab die Armee bekannt, es sei in allen Landesteilen sicher, die Schutzräume zu verlassen.

Laut der israelischen Armee fing die Flugabwehr anfliegende Raketen ab. Die staatliche iranische Rundfunkanstalt Irib meldete ebenfalls die Raketenangriffe.

Ulrike Tschirner

Iranische Staatsmedien melden Explosionen in Teheran

In Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran soll es laut Staatsmedien Explosionen gegeben haben. Infolgedessen sei vielerorts der Strom ausgefallen, meldeten die staatlichen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim. Im Osten der iranischen Hauptstadt werde daran gearbeitet, die Versorgung wiederherzustellen.

AlAliAllenAuslandBehördenBrandBundesregierungChameneiChinaCorriere della SeraDavidDonalddpaDreiDrohnenDubaiExplosionenFahrzeugeFlugzeugeFriedenFriedenstruppenGolfGuidoHaftHartHisbollahInselIranIsraelItalienJackJudenKriegLibanonLloydLuftwaffeMagenMedienMilitärMordMunitionNATOÖlpestÖltankerParlamentParteienPolitikPolizeiRaketenRaketenangriffRegierungSSaudi-ArabienSchiffeSicherheitSizilienSoftwareSoldatenStefanStromTeheranTel AvivTerrorismusTerroristenTodTodesstrafeToteTrinkwasserversorgungTrumpUNUN-SicherheitsratUSUSAVerteidigungsministerVerwaltungVideoWallXZur