Irankrieg: Iran meldet mehrere Tote nachher israelischen Drohnenangriffen


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, wird neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


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Trump sagt Untersuchung zu Angriff auf Mädchenschule zu

Der zu Kriegsbeginn erfolgte Angriff auf eine Schule im Iran wird nach den Worten von US-Präsident Donald Trump untersucht. "Was immer bei dem Bericht rauskommt, ich bin willens mit diesem Bericht zu leben", sagte Trump vor Journalisten. Zuvor hatten US-Oppositionspolitiker eine unabhängige Untersuchung des Angriffs im Südiran gefordert.

Der Iran hatte die USA und Israel beschuldigt, die Grundschule in Minab am ersten Kriegstag am 28. Februar mit Raketen angegriffen zu haben. Dabei wurden nach iranischen Angaben mindestens 165 Menschen getötet, darunter viele Kinder. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Internationale Medien, die im Iran außerhalb von Teheran berichten wollen, benötigen dafür eine Genehmigung der iranischen Behörden.

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Bereits vergangene Woche gab es Berichte, wonach wahrscheinlich die USA für den Angriff verantwortlich seien. Zuletzt wurde ein Video der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Mehr öffentlich, das zeigt, wie eine Rakete ein Gebäude trifft und Rauch aufsteigt. Die New York Times berichtete mit Verweis auf das Video, die Schule sei getroffen worden, während offenbar eine US-Tomahawk-Rakete auf einen benachbarten Marinestützpunkt der iranischen Revolutionsgarden eingeschlagen sei. Dem Bericht zufolge sind die USA das einzige am Irankrieg beteiligte Land, das Tomahawk-Raketen einsetzt.

Hier erfahren Sie mehr dazu:

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Das Wichtigste am Morgen

  • Aus dem Iran wurden in der Nacht erneut Luftangriffe gemeldet. Bürger in Teheran berichteten von mehr als 20 Explosionen. Israels Luftwaffe meldete Angriffe auf mehrere Orte im Iran, darunter auch Isfahan und Schiras.
  • In Bahrein ist nach Angaben aus dem Golfstaat bei einem iranischen Angriff eine Frau getötet worden.
  • Der Iran hat eine Bedingung für eine Waffenruhe genannt: den Stopp weiterer Aggressionen.
  • Der Ölpreis ist nach seinem rasanten Anstieg wieder unter 100 US-Dollar pro Fass gefallen.
  • US-Präsident Donald Trump hat sich widersprüchlich zu seinem Zeitplan für den Irankrieg geäußert. Auf die Frage, ob der Krieg diese Woche enden würde, antwortete er gestern Abend mit "Nein". Kurz zuvor hatte er in einem Interview gesagt, der Krieg sei "so gut wie" beendet.
  • Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdoğan hat mit Irans Präsident Peseschkian telefoniert. Erdoğan warnte dabei den Iran vor Militärschlägen in seiner Region. Zuvor hatte die Türkei Drohnenangriffe gemeldet. Peseschkian dementierte die Angriffe und schlug eine gemeinsame Untersuchung vor.
  • US-Präsident Donald Trump hat eine Untersuchung über den Angriff auf eine Mädchenschule im Iran am 28. Februar versprochen. In der Vorwoche hatte es Berichte über Hinweise darauf gegeben, dass die USA für den Angriff verantwortlich sein könnten. Nach iranischen Angaben starben dabei zwischen 165 und 180 Menschen.

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Neuer Oberster Führer im Iran ist laut Trump eine enttäuschende Wahl

Die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen iranischen Staatsoberhaupt hat US-Präsident Donald Trump als enttäuschende Wahl bezeichnet. "Wir denken, dass es nur zu mehr Problemen derselben Art im Land führen wird", sagte Trump dem Sender NBC News. "Ich denke, sie haben einen großen Fehler gemacht. Ich weiß nicht, ob das von Dauer sein wird."

Trump hatte dem Iran zuvor gedroht, dass ein Nachfolger nicht lange im Amt bleiben werde, sollten die USA nicht in die Entscheidung einbezogen werden. Als Positivbeispiel für die von Trump präferierte "interne" Lösung verwies er auf die venezolanische Präsidentin Delcy Rodríguez. Diese hatte das Amt übernommen, nachdem der bisherige Präsident Nicolás Maduro von den USA entführt worden war.

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Hegseth sichert zu, Angriff auf Schule untersuchen zu lassen

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat eine gründliche Untersuchung eines mutmaßlich vom US-Militär ausgeführten Angriffs auf eine Mädchenschule im Iran zugesichert. Die USA nähmen die Sache sehr ernst, sagte Hegseth. 
Satellitenbilder, Angaben eines US-Regierungsvertreters und öffentlich zugängliche Informationen deuten alle darauf hin, dass die Explosion wahrscheinlich durch Tomahawk-Marschflugkörper der USA verursacht wurde. Laut iranischen Staatsmedien kamen dabei mindestens 165 Menschen ums Leben. Die meisten Getöteten waren Kinder. Getroffen wurde auch ein angrenzendes Gelände, das mit der iranischen Revolutionsgarde in Verbindung steht.

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Hegseth kündigt heftigste Angriffe auf Iran an

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat im Krieg gegen den Iran besonders harte Angriffe angekündigt. Die Vereinigten Staaten gäben nicht nach, "bis der Feind vollständig und endgültig besiegt" sei. Der Dienstag werde "wieder einmal unser heftigster Tag von Angriffen im Iran" sein, sagte Hegseth auf einer Pressekonferenz.

Ihm zufolge feuerte der Iran in den vergangenen 24 Stunden so wenig Raketen ab wie nie zuvor. Erst am Samstag hatte US-Präsident Donald Trump dem Iran mit heftigeren Angriffen gedroht – um dann ein baldiges Ende des Krieges zu prophezeien.

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Wadephul zu Solidaritätsbesuch nach Israel gereist

Außenminister Johann Wadephul (CDU) ist unangekündigt zu einem Besuch in Israel eingetroffen. In Jerusalem kam der CDU-Politiker zu Gesprächen mit seinem Amtskollegen Gideon Saar zusammen. Zudem besuchte Wadephul gemeinsam mit dem israelischen Außenminister die Stadt Beit Schemesch westlich von Jerusalem, die von iranischen Raketen getroffen worden war. Der Solidaritätsbesuch war aus Sicherheitsgründen bis zu dem Treffen geheim gehalten worden. 
Wadephul ist der erste europäische Außenminister, der das Land seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar besucht. Wegen der erhöhten Gefährdungslage angesichts der andauernden Angriffe des Irans und der libanesischen Hisbollah-Miliz reiste der Minister nicht wie sonst üblich mit einem Airbus der Bundeswehr an, sondern mit einem Militär-Transportflugzeug. 

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30 Menschen wegen Spionageverdachts im Iran festgenommen 

Im Iran sind nach Angaben des Geheimdienstministeriums in den letzten Tagen 30 Menschen wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Unter den Festgenommenen sei ein ausländischer Staatsbürger, der "im Auftrag von zwei Golfstaaten" im Namen der USA und Israels spioniert habe, hieß es in einer Erklärung auf der Website des iranischen Justizministeriums. Auch andere Festgenommene werden beschuldigt, für die USA und Israel spioniert zu haben.

Die Nationalität des ausländischen Festgenommenen wurde nicht genannt. Er werde beschuldigt, "Informationen über den Standort und die Bewegungen der Polizei und Streitkräfte an den Feind" übermittelt zu haben, sagte das Ministerium. Die Festnahme habe im Nordosten des Iran stattgefunden. Der genaue Zeitpunkt wurde nicht genannt.

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USA wollen Krieg nach bedingungsloser Kapitulation des Iran beenden

Die US-Regierung hat angekündigt, die Angriffe gegen den Iran zu beenden, wenn alle Ziele aus Sicht von US-Präsident Trump erfüllt seien und der Iran bedingungslos kapituliert habe. Das teilte Regierungssprecherin Karoline Leavitt mit.

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Wie das US-Verteidigungsministerium außerdem bekannt gab, wurden seit dem Beginn des Krieges gegen den Iran etwa 140 US-Soldatinnen und Soldaten verletzt. Das teilte der Sprecher des Pentagons, Sean Parnell, mit. Davon seien 108 inzwischen wieder im Dienst, acht seien jedoch schwer verletzt worden. Vor einem entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, der sich auf zwei mit der Sache Vertraute berief, hatte das Pentagon lediglich die acht schwer verletzten US-Soldaten gemeldet. Bei iranischen Vergeltungsangriffen wurden in Kuwait und Saudi-Arabien außerdem sieben US-Soldatinnen und Soldaten getötet. 

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Israelische Regierung kündigt Sonderbudget für Verteidigung an

Die israelische Regierung will eine Art Sondervermögen von mehreren zehn Milliarden Schekeln für zusätzliche Verteidigungsausgaben bereitstellen. Das kündigten Premierminister Benjamin Netanjahu und Finanzminister Bezalel Smotrich an. Zehn Milliarden Schekel entsprechen umgerechnet etwa 2,8 Milliarden Euro. Das Kabinett soll nach Angaben von Smotrich am Abend zusammenkommen, um das Sonderbudget zu genehmigen. Dabei handele es sich um eine Investition, keine Ausgaben, sagte der Finanzminister.

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Israelisches Militär meldet neue Angriffe auf Teheran

Israels Militär fliegt neue Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt. Israel führe eine "zusätzliche Welle von Angriffen auf Ziele des iranischen Terrorregimes in Teheran" aus, teilte das Militär auf Telegram mit. Details nannte die Armee nicht.

Zuvor hatten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass in Teheran Explosionen zu hören seien. Im Norden und Westen der Stadt habe es Detonationen gegeben. 

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Netanjahu ruft Iraner zum Sturz der Führung auf

Benjamin Netanjahu hat die Iraner zum Sturz ihrer Führung aufgerufen. In einem Post auf X wandte sich Israels Premierminister an das "Volk des Iran" und bezeichnete die derzeitigen Angriffe als "einen historischen Krieg für die Freiheit". Für die Iranerinnen und Iraner bestehe nun "eine einmalige Gelegenheit, das Ajatollah-Regime zu stürzen und Ihre Freiheit zu erlangen." Gemeinsam mit den Vereinigten Staaten "schlagen wir die Tyrannen von Teheran härter denn je", schrieb Netanjahu. 

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People of Iran,

We are waging a historic war for liberty.

This is a once in a lifetime opportunity for you to remove the Ayatollah regime and gain your freedom.

Together with the United States, we are hitting the Tyrants of Teheran harder than ever.

— Prime Minister of Israel (@IsraeliPM) March 10, 2026

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Trump warnt Iran vor Verminung der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat den Iran davor gewarnt, die Straße von Hormus zu verminen. "Sollten aus irgendeinem Grund Minen gelegt worden sein und diese nicht umgehend entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein Ausmaß erreichen, wie es noch nie zuvor zu sehen war", schrieb Trump in seinem Onlinedienst.

In den vergangenen Stunden hätten die USA überdies zehn "inaktive Boote und/oder Schiffe zum Verlegen von Minen" zerstört. Details dazu werde er zu einem späteren Zeitpunkt nennen, kündigte Trump an. In einem vorherigen Beitrag hatte er aber bereits geschrieben, die USA setzten dort "dieselben Technologien und Raketenkapazitäten" ein wie jene "gegen Drogenhändler, um alle Boote oder Schiffe, die versuchen, die Straße von Hormus zu verminen, permanent zu eliminieren".

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Die iranische Revolutionsgarde hatte mitgeteilt, bis zum Ende des Irankriegs keine Ölexporte aus der Region an Verbündete der USA und Israels zu erlauben. Durch die Straße von Hormus werden sonst fast 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert. Seit Kriegsbeginn hat der Iran dort mehrfach Öltanker angegriffen. 

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Israels Militär greift Hisbollah-Stellungen im Libanon an

Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben erneut Stellungen der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Ziel der Attacken sei die Infrastruktur der proiranischen Islamisten in den als Dahija bekannten Vororten im Süden der Hauptstadt Beirut, teilte das Militär mit. Der Bezirk gilt als Hochburg der schiitischen Hisbollah. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei hatte die Hisbollah nach einer längeren Kampfpause vor gut einer Woche wieder damit begonnen, Raketen auf Israel abzufeuern. 

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Wadephul rechnet nicht mit schnellem Kriegsende

Außenminister Johann Wadephul geht nicht davon aus, dass der Irankrieg bald endet. Zu dieser Einschätzung sei er nach einem Treffen mit seinem israelischen Kollegen Gideon Sa’ar in Israel und nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio gekommen, sagte Wadephul in den ARD-Tagesthemen. Es gehe Israel und den USA darum, das Arsenal des Iran zu zerstören.

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Wadephul hob hervor, dass auch die territoriale Integrität des Iran gewahrt werden müsse. Es sei wichtig, "dass es dort kein Chaos gibt in diesem Land", sagte er. Das würde niemandem nutzen. Auch eine Ausweitung des Konfliktes müsse unbedingt vermieden werden. Das scheine auch im Interesse vieler Golfstaaten zu sein, sagte Wadephul.

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Saudi-Arabien fängt ballistische Raketen ab

Saudi-Arabien hat Raketen und Drohnen in der Nähe wichtiger Stützpunkte abgefangen. Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass sechs ballistische Raketen abgefangen und zerstört worden seien, die auf die Prinz-Sultan-Luftwaffenbasis abgezielt hätten – ein wichtiger von den USA und Saudi-Arabien gemeinsam betriebener Militärstützpunkt im Osten des Landes. Das Ministerium teilte außerdem mit, dass zwei Drohnen über Hafar al-Batin, einer bedeutenden Stadt im Osten Saudi-Arabiens, abgefangen und zerstört worden seien.

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IEA schlägt laut Bericht bisher größte Freigabe von Notfallölvorräten vor

Angesichts der gestiegenen Energiepreise im Zuge des Irankrieges hat die Internationale Energieagentur (IEA) dem Wall Street Journal zufolge die größte Freigabe von Notfallölvorräten in ihrer Geschichte vorgeschlagen. Die Freigabe würde die 182 Millionen Barrel übertreffen, die die IEA-Mitgliedsstaaten 2022 nach der russischen Invasion der Ukraine auf den Markt gebracht hatten, berichtete die US-Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Beamte.

Der Vorschlag sei gestern bei einer Sondersitzung der 32 IEA-Mitglieder unterbreitet worden, berichtete das Wall Street Journal. Eine Entscheidung werde für heute erwartet.

Die IEA und auch die EU verpflichten ihre Mitglieder, ständig Ölbestände vorzuhalten, die mindestens 90 Tagen ihrer Nettoimporte entsprechen. Seit Gründung der IEA 1974 gab es fünf koordinierte Freigaben: vor dem zweiten Golfkrieg 1991, nach den Hurrikans Katrina und Rita 2005, während des Bürgerkriegs in Libyen 2011 und zweimal nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022.

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US-Armee zerstört 16 iranische Minenlegerschiffe

Die USA melden die Zerstörung von 16 Minenlegerschiffen aus dem Iran. Die Schiffe seien nahe der für die weltweite Schifffahrt bedeutsamen Straße von Hormus getroffen worden, meldete das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom im Onlinedienst X. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von zehn zerstörten Schiffen gesprochen.

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Die wichtigsten Ereignisse der Nacht

  • Nahe einer Luftwaffenbasis wurden Saudi-Arabien zufolge sechs Raketen zerstört. Zwei Drohnen wurden über Hafar al-Batin im Osten abgefangen.
  • Aus Teheran wurden schwere Angriffe gemeldet, das Regime hatte sich zuvor gegen eine Waffenruhe ausgesprochen.
  • Der Preis für Öl ist erneut gestiegen. Die Internationale Energieagentur erwägt eine große Freigabe von Notfallvorräten an Öl, entschieden werden soll heute. 
  • Die USA haben nach eigenen Angaben 16 Minenlegerschiffe in der Straße von Hormus getroffen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den Iran gewarnt, dort Minen zu legen.
  • Israels Premierminister Benjamin Netanjahu rief die Iraner auf X zum Sturz ihres Regimes auf. Anschließend drohte Irans Führung Demonstranten.
  • In Bahrain und im Irak wurden US-Militärstützpunkte attackiert, eine Drohne traf nahe Bagdads Flughafen eine diplomatische Einrichtung. Auch in Kuwait soll ein US-Stützpunkt getroffen worden sein. 
  • Im Libanon wurden laut offiziellen Angaben bereits 760.000 Menschen durch israelische Angriffe vertrieben. 

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Bundesregierung verlegt Personal des Generalkonsulats im Irak

Angesichts der Gefahrenlage im Nahen Osten hat Außenminister Johann Wadephul weitere Schritte zum Schutz des Generalkonsulats im Irak angeordnet. Wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr, wurde das Personal des Generalkonsulats in Erbil vorübergehend aus dem Irak verlegt. Die Erreichbarkeit des Konsulats sei aber weiterhin gewährleistet.

Das Personal der Botschaft in Bagdad war schon am Montag außer Landes gebracht worden. Am Samstag hatte das Auswärtige Amt bereits die Mitarbeiter der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran nach erneut schweren Angriffen der USA und Israels vorübergehend im Ausland in Sicherheit gebracht.

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Chamenei soll trotz mutmaßlicher Verletzungen wohlauf sein

Der neue Oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, soll trotz mutmaßlicher Verletzungen am Leben sein. "Ich habe Freunde mit Verbindungen gefragt. Sie sagten mir, dass er Gott sei Dank wohlauf ist", postete Jussef Peseschkian, der Sohn des iranischen Präsidenten, auf dem Onlinedienst Telegram. Peseschkian ist auch Berater der iranischen Regierung.
Der 56-jährige Modschtaba Chamenei war am Sonntag zum Obersten Führer des Iran ernannt worden. Berichten zufolge wurde er bei den US-israelischen Angriffen auf Teheran am 28. Februar verletzt, bei denen sein Vater Ali Chamenei getötet worden war. 

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Im staatlichen iranischen Fernsehen war er als "verwundeter Veteran des Ramadan-Krieges" bezeichnet worden. Details über das Ausmaß seiner Verletzungen wurden jedoch nicht genannt. Seit dem US-israelischen Angriff zu Beginn des Irankrieges ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich aufgetreten.

I

srael geht einem hochrangigen Insider zufolge davon aus, dass Modschtaba Chamenei ​bei einem der Angriffe leicht verletzt ⁠wurde. Zu dieser Erkenntnis komme der israelische ​Geheimdienst, sagte der Insider Reuters. Deshalb erscheine Chamenei nicht in der Öffentlichkeit.

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G7 will Schiffe in Straße von Hormus begleiten lassen

Die G7-Staaten wollen Öltanker und Frachtschiffe in der Straße von Hormus von Kriegsschiffen begleiten lassen. Um solche Eskorten zu gewährleisten, sei die Koordination mehrerer Marinen und eine mehrwöchige Vorarbeit nötig, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einer von ihm geleiteten Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten zu den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs.

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"Die Voraussetzungen dafür sind derzeit nicht gegeben. Die Meerenge ist ein Kriegsschauplatz, aber diese Arbeit muss organisiert werden. Das haben wir vorgeschlagen, parallel dazu eine Zusammenarbeit mit Reedereien, Transportunternehmen und Versicherern." Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien. Der Iran sperrte die Straße von Hormus nach dem Angriff von Israel und den USA.

Frankreich hat bereits drei große Kriegsschiffe in die Region verlegt, und auch Italien, Großbritannien und die Niederlande schickten Marineschiffe Richtung Mittelmeer. Einen Schutz von Handelsschiffen durch Marineeinheiten gibt es bereits seit 2024 im Roten Meer. Dort bedroht die mit Israel verfeindete und vom Iran unterstützte Huthi-Miliz die Schifffahrt in der Region. 

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Was der Krieg für die Schifffahrt bedeutet

Der Krieg im Iran hat zu erheblichen Einschränkungen bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus geführt. Dies hat Folgen für den Ölexport, die Schiffssicherheit und die Gewinne der Reedereien. So sitzen derzeit etwa 20.000 Seeleute mit rund 3.200 Schiffen im Persischen Golf fest.

Die meisten von diesen Schiffen liegen vor Anker, da die Häfen in der Region als zu riskant gelten. Außerdem ist es momentan äußerst schwierig, Schiffe aus dem Persischen Golf umzuleiten. Hinzu kommt ein Problem für die Reedereien: Sie erhalten aktuell von sieben führenden Haftpflichtversicherern der Branche keinen Versicherungsschutz mehr für Schiffe, die in das betroffene Gebiet einfahren.

Eine Übersicht zu den Kriegsfolgen für die Straße von Hormus können Sie hier lesen:

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UN-Sicherheitsrat verurteilt iranische Angriffe auf Golfstaaten

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Angriffe des Iran auf Golfstaaten und andere Länder der Region verurteilt. 13 der 15 Mitglieder stimmten für die von dem nicht ständigen Mitglied Bahrain eingebrachte Resolution. Russland und China enthielten sich.

Die Resolution wird zudem von zahlreichen weiteren Staaten unterstützt, die dem Sicherheitsrat derzeit nicht angehören. Insgesamt wird diese dem UN-Botschafter von Bahrain zufolge von 135 UN-Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, unterstützt. Staaten außerhalb des Sicherheitsrats können sich Entwürfen des Gremiums anschließen – ein Schritt, der vor allem symbolische Wirkung hat.

Die Unterzeichnerstaaten fordern unter anderem ein sofortiges Ende der iranischen Angriffe auf die Golfstaaten und andere Nachbarstaaten des Iran. Außerdem wird darin Irans Einsatz von Stellvertretergruppen wie der Hisbollah kritisiert.

Die Resolution verurteilte zudem "jegliche Handlungen oder Drohungen" der Führung in Teheran, die darauf abzielten, "die internationale Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu blockieren, zu behindern oder anderweitig zu stören".

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Trump will US-Ölreserve "ein bisschen" freigeben

Nach Deutschland wollen auch die USA Teile ihrer strategischen Ölreserven freigeben. Das sagte Präsident Donald Trump einem Lokalsender in Cincinnati im Bundesstaat Ohio. Der US-Ölvorrat werde "ein bisschen reduziert", wodurch die Preise etwas sinken würden. Das Ausmaß der demnach geplanten Freigabe bezifferte Trump nicht.

Die Ankündigung Trumps kommt, kurz nachdem die USA, Deutschland und die anderen Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) die bislang größte Freigabe ihrer Notfallreserven beschlossen haben.

Insgesamt 400 Millionen Barrel Öl will die IEA aus den Notfallreserven ihrer Mitgliedsländer auf den Markt bringen. Fatih Birol, Chef der IEA, begründete die Entscheidung damit, dass die Ölmärkte global seien und deshalb auch die Reaktion auf große Störungen global erfolgen müsse. Die strategische Ölreserve der USA umfasst insgesamt etwa 400 Millionen Barrel. 

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Mehr als 1.100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus Golfregion zurückgebracht

Mithilfe von Evakuierungsflügen konnten mehr als 1.100 deutsche Reisende aus der Golfregion nach Hause zurückkehren. Das teilte das Auswärtige Amt mit. "Mein Dank gilt allen Kollegen, die Tag und Nacht Ausreisen organisiert und auch mit der Reiseindustrie zusammengearbeitet haben", sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) seinem Ministerium zufolge.

Zahlreiche Reisende konnten die Golfregion wegen des Irankrieges nicht oder nur schwer verlassen. Die von der Bundesregierung organisierten Flüge sind in erster Linie für vulnerable Gruppen gedacht, also beispielsweise Kranke, Alte, Schwangere und Kinder. Auch Reiseunternehmen und Fluggesellschaften haben nach Einstellung des Flugverkehrs in den ersten Kriegstagen Rückflüge ermöglicht.

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Irans Präsident fordert Garantien für Kriegsende 

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat mehrere Bedingungen für ein mögliches Kriegsende formuliert. Der einzige Weg zu einem Stopp der Kämpfe seien "feste internationale Garantien" für ein dauerhaftes Ende aller Angriffe, teilte er auf X mit. Peseschkian forderte außerdem Reparationszahlungen. Zudem müssten die "legitimen Rechte des Iran" anerkannt werden, schrieb der Präsident, ohne konkrete Rechte zu benennen.

Beobachter der iranischen Innenpolitik gehen davon aus, dass er auf die Wahl des neuen obersten Führers und dessen internationale Anerkennung anspielt. US-Präsident Donald Trump nannte die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen Anführer des iranischen Regimes "enttäuschend". Dieser müsse mit erheblichen Schwierigkeiten rechnen. "Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann", sagte Trump.

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Israel fliegt Luftangriffe in Beirut

Die israelische Luftwaffe hat nach Berichten von Augenzeugen Ziele in den südlichen Vororten von Beirut angegriffen. Es soll mindestens sechs Luftangriffe gegeben haben. Die Menschen berichteten der Nachrichtenagentur dpa von lauten Explosionen, die in mehreren Vierteln der Stadt zu spüren waren, wobei Gebäude und Fenster erzitterten.

Über weiten Teilen der als Dahija bekannten Vororte soll schwarzer Rauch aufgestiegen sein. Auch soll die Stadt von einem starken Rauchgeruch durchzogen gewesen sein. Angaben zu Opfern gab es zunächst nicht.

Zuvor hatte die israelische Armee alle Bewohner aufgefordert, die Gegend zu verlassen. Sie äußerte sich in einer Stellungnahme ebenfalls zu den Luftangriffen und bestätigte, dass "eine groß angelegte Angriffswelle" auf Stellungen der Hisbollah-Miliz in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt begonnen habe.

Das israelische Militär begründete die Angriffe damit, dass sie entschlossen gegen die Terrororganisation Hisbollah vorgehen wolle, nachdem diese bewusst beschlossen habe, im Auftrag des iranischen Regimes Israel anzugreifen.

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US-Militär soll laut Medienberichten für Angriff auf Schule verantwortlich sein

Der Angriff auf eine Grundschule im südiranischen Minab soll laut Berichten von US-Medien von den US-Streitkräften durchgeführt worden sein. Bei dem Luftschlag sind nach iranischen Angaben mehr als 170 Menschen getötet worden, die meisten davon Kinder. Die New York Times und CNN berichten unter Berufung auf nicht genannte Quellen, dass die Schule, die früher offenbar auf dem Gelände eines iranischen Militärstützpunktes stand, aufgrund veralteter Zielinformationen angegriffen worden sei. Das Schulgebäude sei Satellitenbildern zufolge aber schon seit Jahren durch eine Mauer von der Basis abgetrennt gewesen. Warum die Informationen offenbar nicht aktualisiert wurden, sei noch offen, hieß es.

Mehr zu den Hintergründen des Angriffes auf die Schule können Sie hier lesen:

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Trump hält Krieg für "gewonnen" – Katz widerspricht

US-Präsident Donald Trump hat den Krieg gegen den Iran für gewonnen erklärt. "Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen", sagte er bei einem Auftritt im Bundesstaat Kentucky. "In der ersten Stunde war es vorbei." Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. "Wir wollen nicht ​alle zwei Jahre zurückkommen müssen." Ähnlich hatte sich Trump zuvor in einem Telefoninterview mit dem Nachrichtenportal Axios geäußert.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erteilte Hoffnungen auf ein rasches Ende dagegen eine Absage. "Diese Operation wird ohne jegliche zeitliche Begrenzung fortgesetzt, solange es nötig ist, bis wir alle Ziele erreicht haben und der Kampf entschieden ist", sagte er laut seinem Büro bei einer Besprechung mit der Armeeführung. Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte zudem, dass das israelische Militär noch eine umfangreiche Liste an Zielen habe. Die Armee sei außerdem bereit, den Einsatz im Iran so lange wie nötig fortzusetzen.

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Hisbollah feuert über hundert Raketen auf Nordisrael

Nach Angaben des israelischen Militärs hat die libanesische Hisbollah-Miliz am Abend Nordisrael mit mehreren Raketen angegriffen. Die israelische Zeitung Times of Israel sprach vom "größten Hisbollah-Angriff auf Israel" seit Anfang des Monats. Die Times of Israel sowie der israelische Sender Channel 12 berichteten von rund 150 Raketen. Im Norden des Landes sollen über Stunden hinweg die Warnsirenen zu hören gewesen sein. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte zudem mit, dass eine Frau sowie ein Mann leicht verletzt worden seien. Die Hisbollah selbst beanspruchte mehrere dieser Attacken auf Israel für sich.

Zuvor hatte der US-Sender CNN unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute israelische Quellen berichtet, dass sich Israel auf eine Ausweitung der Angriffe aus dem Iran und durch die Hisbollah in der Nacht vorbereite. Ähnliches meldete auch Channel 12. Dieser berichtete, dass der Raketenbeschuss aus dem Iran und von der Hisbollah in der Nacht heftiger ausfallen werde. Zeitgleich teilte Israels Armee mit, dass sie eine neue "groß angelegte Angriffswelle" auf Ziele der Hisbollah in den Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen habe.

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Iranische Medien melden mehrere Tote nach Drohnenangriffen auf Sicherheitskräfte

Bei israelischen Drohnenangriffen auf Teheran sind nach Angaben iranischer Medien Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet worden. Die Drohnen seien über mehrere Stadtteile im Süden und im Norden der iranischen Hauptstadt geflogen, meldete die Nachrichtenagentur Fars. Es seien "mehrere Mitglieder der Sicherheitskräfte und der an Kontrollpunkten stationierten Basidsch-Miliz" getötet worden. Es ist das erste Mal seit dem Beginn des Irankrieges, dass Drohnenangriffe in Teheran gemeldet wurden.

Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP hörte eine Drohne im Norden der iranischen Hauptstadt. Demnach waren mehrere Detonationen zu hören. Es war zunächst unklar, womit sie in Verbindung standen.

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Iranischer Botschafter verurteilt Resolution von UN-Sicherheitsrat

Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Amir Saeid Iravani, hat die Resolution des UN-Sicherheitsrats zum Krieg seines Landes mit den USA und Israel verurteilt. Die gestern verabschiedete Resolution ignoriere "absichtlich die Hauptursachen der derzeitigen Krise", sagte er. In der Resolution, die einen Stopp iranischer Angriffe auf Golfstaaten fordert, wird nicht erwähnt, dass Israel und die USA den Krieg auslösten. Der Iran hat als Vergeltung für Beschuss durch Israel und die USA Raketen und Drohnen abgefeuert.

"Der eigentliche Zweck dieses voreingenommenen und politisch motivierten Texts, der vom israelischen Regime und den Vereinigten Staaten vorangebracht wurde, ist klar: die Rollen und Positionen von Opfer und Angreifer umzukehren", sagte Iravani vor dem Sicherheitsrat.

Der Resolutionsentwurf war von Bahrain vorgelegt worden. Der Sicherheitsrat verabschiedete ihn mit 13 Stimmen. Russland und China, zwei Verbündete des Iran, enthielten sich bei der Abstimmung und machten auch nicht von ihrem Veto Gebrauch, das sie als ständige Mitglieder des UN-Gremiums haben.

Lesen Sie hier mehr zu der UN-Resolution:

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Irak meldet iranischen Angriff auf Öltanker

Zwei mit irakischem Heizöl beladene Tanker sind irakischen Behördenangaben zufolge innerhalb der Hoheitsgewässer des Landes angegriffen worden. Die Schiffe seien in Brand geraten, teilte die irakische Hafenbehörde mit. Ein ausländisches Besatzungsmitglied sei bei dem Angriff getötet worden. 25 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden. Der Irak machte den Iran für den Angriff verantwortlich. 

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US-Regierung schätzt Kosten der ersten Kriegstage auf elf Milliarden US-Dollar

Die ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran haben die USA Schätzungen zufolge mehr als 11,3 Milliarden US-Dollar gekostet – das sind mehr als 9,76 Milliarden Euro. Das berichten die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Unterrichtung von Kongressabgeordneten durch die US-Regierung. Demnach sollen in dieser Summe viele Kosten noch nicht enthalten sein. Die endgültige Summe für die erste Woche des Krieges könnte damit noch erheblich steigen.

Reuters zufolge gehen mehrere Kongressmitarbeiter davon aus, dass die US-Regierung beim Kongress bald zusätzliche Mittel von etwa 50 Milliarden US-Dollar beantragen werde. Andere Beamte rechnen mit einer noch höheren Summe.

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Bahrain nimmt sechs Menschen wegen Videos zu Angriffen fest

In Bahrain sind sechs Menschen wegen im Netz veröffentlichter Videos zu iranischen Angriffen festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, "Videos über die Folgen der iranischen Aggression gefilmt und gepostet zu haben, dabei Sympathie ausgedrückt und deren feindliche Handlungen verherrlicht zu haben", teilte das Innenministerium mit.

Das Ministerium fügte hinzu, dass die Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität in Bahrain die Verdächtigen festgenommen und an die Staatsanwaltschaft übergeben habe. Ihre Videos könnten dem Ministerium zufolge die öffentliche Meinung in die Irre führen und Angst unter den Bürgern verbreiten.

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USA geben 172 Millionen Barrel Öl aus strategischer Reserve frei

Die USA werden 172 Millionen Barrel Öl aus ihrer strategischen Erdölreserve freigeben. Dies sei Teil der Bemühungen der Internationalen Energieagentur (IEA), angesichts des Irankriegs stark gestiegene Ölpreise zu bekämpfen, teilte US-Energieminister Chris Wright mit. Der Minister sagte, die Freigabe solle kommende Woche beginnen und bei den geplanten Abgaberaten etwa 120 Tage dauern. Zudem sagte er, die USA würden innerhalb des nächsten Jahres rund 200 Millionen Barrel wieder auffüllen.

Zuvor hatte die IEA einer Rekordfreigabe strategischer Ölreserven zugestimmt. Die in Paris ansässige Energieagentur gab die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus den Reserven ihrer Mitgliedsländer bekannt – die größte Freigabe in der Geschichte der IEA.

An den Ölmärkten zeichnete sich dennoch keine Entspannung ab. Sorgen vor einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus hielten die Preise auf dem höchsten Niveau seit Jahren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Nacht auf Donnerstag über 93 Dollar und damit knapp ein Prozent mehr als am Vortag.

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Dies sei Teil der Bemühungen der Internationalen Energieagentur (IEA), angesichts des Irankriegs stark gestiegene Ölpreise zu bekämpfen, teilte US-Energieminister Chris Wright mit. Der Minister sagte, die Freigabe solle kommende Woche beginnen und bei den geplanten Abgaberaten etwa 120 Tage dauern. Zudem sagte er, die USA würden innerhalb des nächsten Jahres rund 200 Millionen Barrel wieder auffüllen.Zuvor hatte die IEA einer Rekordfreigabe strategischer Ölreserven zugestimmt. Die in Paris ansässige Energieagentur gab die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus den Reserven ihrer Mitgliedsländer bekannt – die größte Freigabe in der Geschichte der IEA.An den Ölmärkten zeichnete sich dennoch keine Entspannung ab. Sorgen vor einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus hielten die Preise auf dem höchsten Niveau seit Jahren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Nacht auf Donnerstag über 93 Dollar und damit knapp ein Prozent mehr als am Vortag.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-12T00:40:43.000Z","dateModified":"2026-03-12T00:40:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathias Peer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bahrain nimmt sechs Menschen wegen Videos zu Angriffen fest","articleBody":"Bahrain nimmt sechs Menschen wegen Videos zu Angriffen festIn Bahrain sind sechs Menschen wegen im Netz veröffentlichter Videos zu iranischen Angriffen festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, "Videos über die Folgen der iranischen Aggression gefilmt und gepostet zu haben, dabei Sympathie ausgedrückt und deren feindliche Handlungen verherrlicht zu haben", teilte das Innenministerium mit.Das Ministerium fügte hinzu, dass die Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität in Bahrain die Verdächtigen festgenommen und an die Staatsanwaltschaft übergeben habe. 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Das berichten die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Unterrichtung von Kongressabgeordneten durch die US-Regierung. Demnach sollen in dieser Summe viele Kosten noch nicht enthalten sein. Die endgültige Summe für die erste Woche des Krieges könnte damit noch erheblich steigen.Reuters zufolge gehen mehrere Kongressmitarbeiter davon aus, dass die US-Regierung beim Kongress bald zusätzliche Mittel von etwa 50 Milliarden US-Dollar beantragen werde. 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Ein ausländisches Besatzungsmitglied sei bei dem Angriff getötet worden. 25 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden. 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Die gestern verabschiedete Resolution ignoriere "absichtlich die Hauptursachen der derzeitigen Krise", sagte er. In der Resolution, die einen Stopp iranischer Angriffe auf Golfstaaten fordert, wird nicht erwähnt, dass Israel und die USA den Krieg auslösten. Der Iran hat als Vergeltung für Beschuss durch Israel und die USA Raketen und Drohnen abgefeuert."Der eigentliche Zweck dieses voreingenommenen und politisch motivierten Texts, der vom israelischen Regime und den Vereinigten Staaten vorangebracht wurde, ist klar: die Rollen und Positionen von Opfer und Angreifer umzukehren", sagte Iravani vor dem Sicherheitsrat.Der Resolutionsentwurf war von Bahrain vorgelegt worden. Der Sicherheitsrat verabschiedete ihn mit 13 Stimmen. Russland und China, zwei Verbündete des Iran, enthielten sich bei der Abstimmung und machten auch nicht von ihrem Veto Gebrauch, das sie als ständige Mitglieder des UN-Gremiums haben.Lesen Sie hier mehr zu der UN-Resolution:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T23:17:56.000Z","dateModified":"2026-03-12T00:14:56.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathias Peer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/irankrieg-un-sicherheitsrat-resolution-angriffe-iran","headline":"UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende der iranischen Angriffe","description":"Das höchste UN-Gremium hat in einer Resolution die Angriffe des Iran auf seine Nachbarländer kritisiert und deren Ende gefordert. 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Die Times of Israel sowie der israelische Sender Channel 12 berichteten von rund 150 Raketen. Im Norden des Landes sollen über Stunden hinweg die Warnsirenen zu hören gewesen sein. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte zudem mit, dass eine Frau sowie ein Mann leicht verletzt worden seien. Die Hisbollah selbst beanspruchte mehrere dieser Attacken auf Israel für sich.Zuvor hatte der US-Sender CNN unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute israelische Quellen berichtet, dass sich Israel auf eine Ausweitung der Angriffe aus dem Iran und durch die Hisbollah in der Nacht vorbereite. Ähnliches meldete auch Channel 12. Dieser berichtete, dass der Raketenbeschuss aus dem Iran und von der Hisbollah in der Nacht heftiger ausfallen werde. Zeitgleich teilte Israels Armee mit, dass sie eine neue "groß angelegte Angriffswelle" auf Ziele der Hisbollah in den Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen habe.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T22:57:35.000Z","dateModified":"2026-03-11T23:26:45.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Militär soll laut Medienberichten für Angriff auf Schule verantwortlich sein","articleBody":"US-Militär soll laut Medienberichten für Angriff auf Schule verantwortlich seinDer Angriff auf eine Grundschule im südiranischen Minab soll laut Berichten von US-Medien von den US-Streitkräften durchgeführt worden sein. Bei dem Luftschlag sind nach iranischen Angaben mehr als 170 Menschen getötet worden, die meisten davon Kinder. Die New York Times und CNN berichten unter Berufung auf nicht genannte Quellen, dass die Schule, die früher offenbar auf dem Gelände eines iranischen Militärstützpunktes stand, aufgrund veralteter Zielinformationen angegriffen worden sei. Das Schulgebäude sei Satellitenbildern zufolge aber schon seit Jahren durch eine Mauer von der Basis abgetrennt gewesen. Warum die Informationen offenbar nicht aktualisiert wurden, sei noch offen, hieß es.Mehr zu den Hintergründen des Angriffes auf die Schule können Sie hier lesen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T22:56:53.000Z","dateModified":"2026-03-11T23:25:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/usa-iran-krieg-schule-maedchenschule-angriff-daten-berichte","headline":"US-Militär soll laut Medien Grundschule im Iran angegriffen haben","description":"Die USA sollen vorläufigen Untersuchungsergebnissen zufolge eine Grundschule im Iran beschossen haben. Grund für den Fehler sollen veraltete Zielinformationen sein.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump hält Krieg für "gewonnen" – Katz widerspricht","articleBody":"Trump hält Krieg für "gewonnen" – Katz widersprichtUS-Präsident Donald Trump hat den Krieg gegen den Iran für gewonnen erklärt. "Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen", sagte er bei einem Auftritt im Bundesstaat Kentucky. "In der ersten Stunde war es vorbei." Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. "Wir wollen nicht ​alle zwei Jahre zurückkommen müssen." Ähnlich hatte sich Trump zuvor in einem Telefoninterview mit dem Nachrichtenportal Axios geäußert.Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erteilte Hoffnungen auf ein rasches Ende dagegen eine Absage. "Diese Operation wird ohne jegliche zeitliche Begrenzung fortgesetzt, solange es nötig ist, bis wir alle Ziele erreicht haben und der Kampf entschieden ist", sagte er laut seinem Büro bei einer Besprechung mit der Armeeführung. Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte zudem, dass das israelische Militär noch eine umfangreiche Liste an Zielen habe. Die Armee sei außerdem bereit, den Einsatz im Iran so lange wie nötig fortzusetzen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T22:19:46.000Z","dateModified":"2026-03-11T23:25:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel fliegt Luftangriffe in Beirut","articleBody":"Israel fliegt Luftangriffe in BeirutDie israelische Luftwaffe hat nach Berichten von Augenzeugen Ziele in den südlichen Vororten von Beirut angegriffen. Es soll mindestens sechs Luftangriffe gegeben haben. Die Menschen berichteten der Nachrichtenagentur dpa von lauten Explosionen, die in mehreren Vierteln der Stadt zu spüren waren, wobei Gebäude und Fenster erzitterten. Über weiten Teilen der als Dahija bekannten Vororte soll schwarzer Rauch aufgestiegen sein. Auch soll die Stadt von einem starken Rauchgeruch durchzogen gewesen sein. Angaben zu Opfern gab es zunächst nicht. Zuvor hatte die israelische Armee alle Bewohner aufgefordert, die Gegend zu verlassen. Sie äußerte sich in einer Stellungnahme ebenfalls zu den Luftangriffen und bestätigte, dass "eine groß angelegte Angriffswelle" auf Stellungen der Hisbollah-Miliz in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt begonnen habe. 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Der einzige Weg zu einem Stopp der Kämpfe seien "feste internationale Garantien" für ein dauerhaftes Ende aller Angriffe, teilte er auf X mit. Peseschkian forderte außerdem Reparationszahlungen. Zudem müssten die "legitimen Rechte des Iran" anerkannt werden, schrieb der Präsident, ohne konkrete Rechte zu benennen. Beobachter der iranischen Innenpolitik gehen davon aus, dass er auf die Wahl des neuen obersten Führers und dessen internationale Anerkennung anspielt. US-Präsident Donald Trump nannte die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen Anführer des iranischen Regimes "enttäuschend". Dieser müsse mit erheblichen Schwierigkeiten rechnen. "Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann", sagte Trump.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T21:14:29.000Z","dateModified":"2026-03-11T23:20:14.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump will US-Ölreserve "ein bisschen" freigeben","articleBody":"Trump will US-Ölreserve "ein bisschen" freigebenNach Deutschland wollen auch die USA Teile ihrer strategischen Ölreserven freigeben. Das sagte Präsident Donald Trump einem Lokalsender in Cincinnati im Bundesstaat Ohio. Der US-Ölvorrat werde "ein bisschen reduziert", wodurch die Preise etwas sinken würden. Das Ausmaß der demnach geplanten Freigabe bezifferte Trump nicht.Die Ankündigung Trumps kommt, kurz nachdem die USA, Deutschland und die anderen Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) die bislang größte Freigabe ihrer Notfallreserven beschlossen haben. Insgesamt 400 Millionen Barrel Öl will die IEA aus den Notfallreserven ihrer Mitgliedsländer auf den Markt bringen. Fatih Birol, Chef der IEA, begründete die Entscheidung damit, dass die Ölmärkte global seien und deshalb auch die Reaktion auf große Störungen global erfolgen müsse. 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Das teilte das Auswärtige Amt mit. "Mein Dank gilt allen Kollegen, die Tag und Nacht Ausreisen organisiert und auch mit der Reiseindustrie zusammengearbeitet haben", sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) seinem Ministerium zufolge.Zahlreiche Reisende konnten die Golfregion wegen des Irankrieges nicht oder nur schwer verlassen. Die von der Bundesregierung organisierten Flüge sind in erster Linie für vulnerable Gruppen gedacht, also beispielsweise Kranke, Alte, Schwangere und Kinder. Auch Reiseunternehmen und Fluggesellschaften haben nach Einstellung des Flugverkehrs in den ersten Kriegstagen Rückflüge ermöglicht.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T20:49:41.000Z","dateModified":"2026-03-11T23:14:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Sicherheitsrat verurteilt iranische Angriffe auf Golfstaaten","articleBody":"UN-Sicherheitsrat verurteilt iranische Angriffe auf GolfstaatenDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Angriffe des Iran auf Golfstaaten und andere Länder der Region verurteilt. 13 der 15 Mitglieder stimmten für die von dem nicht ständigen Mitglied Bahrain eingebrachte Resolution. Russland und China enthielten sich. Die Resolution wird zudem von zahlreichen weiteren Staaten unterstützt, die dem Sicherheitsrat derzeit nicht angehören. Insgesamt wird diese dem UN-Botschafter von Bahrain zufolge von 135 UN-Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, unterstützt. Staaten außerhalb des Sicherheitsrats können sich Entwürfen des Gremiums anschließen – ein Schritt, der vor allem symbolische Wirkung hat. Die Unterzeichnerstaaten fordern unter anderem ein sofortiges Ende der iranischen Angriffe auf die Golfstaaten und andere Nachbarstaaten des Iran. 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Dies sei Teil der Bemühungen der Internationalen Energieagentur (IEA), angesichts des Irankriegs stark gestiegene Ölpreise zu bekämpfen, teilte US-Energieminister Chris Wright mit. Der Minister sagte, die Freigabe solle kommende Woche beginnen und bei den geplanten Abgaberaten etwa 120 Tage dauern. Zudem sagte er, die USA würden innerhalb des nächsten Jahres rund 200 Millionen Barrel wieder auffüllen.Zuvor hatte die IEA einer Rekordfreigabe strategischer Ölreserven zugestimmt. Die in Paris ansässige Energieagentur gab die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus den Reserven ihrer Mitgliedsländer bekannt – die größte Freigabe in der Geschichte der IEA.An den Ölmärkten zeichnete sich dennoch keine Entspannung ab. Sorgen vor einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus hielten die Preise auf dem höchsten Niveau seit Jahren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Nacht auf Donnerstag über 93 Dollar und damit knapp ein Prozent mehr als am Vortag.","video":[]}"}“>

Mathias Peer

USA geben 172 Millionen Barrel Öl aus strategischer Reserve frei

Die USA werden 172 Millionen Barrel Öl aus ihrer strategischen Erdölreserve freigeben. Dies sei Teil der Bemühungen der Internationalen Energieagentur (IEA), angesichts des Irankriegs stark gestiegene Ölpreise zu bekämpfen, teilte US-Energieminister Chris Wright mit. Der Minister sagte, die Freigabe solle kommende Woche beginnen und bei den geplanten Abgaberaten etwa 120 Tage dauern. Zudem sagte er, die USA würden innerhalb des nächsten Jahres rund 200 Millionen Barrel wieder auffüllen.

Zuvor hatte die IEA einer Rekordfreigabe strategischer Ölreserven zugestimmt. Die in Paris ansässige Energieagentur gab die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus den Reserven ihrer Mitgliedsländer bekannt – die größte Freigabe in der Geschichte der IEA.

An den Ölmärkten zeichnete sich dennoch keine Entspannung ab. Sorgen vor einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus hielten die Preise auf dem höchsten Niveau seit Jahren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Nacht auf Donnerstag über 93 Dollar und damit knapp ein Prozent mehr als am Vortag.

Mathias Peer

Bahrain nimmt sechs Menschen wegen Videos zu Angriffen fest

In Bahrain sind sechs Menschen wegen im Netz veröffentlichter Videos zu iranischen Angriffen festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, „Videos über die Folgen der iranischen Aggression gefilmt und gepostet zu haben, dabei Sympathie ausgedrückt und deren feindliche Handlungen verherrlicht zu haben„, teilte das Innenministerium mit.

Das Ministerium fügte hinzu, dass die Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität in Bahrain die Verdächtigen festgenommen und an die Staatsanwaltschaft übergeben habe. Ihre Videos könnten dem Ministerium zufolge die öffentliche Meinung in die Irre führen und Angst unter den Bürgern verbreiten.

Ulrike Tschirner

US-Regierung schätzt Kosten der ersten Kriegstage auf elf Milliarden US-Dollar

Die ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran haben die USA Schätzungen zufolge mehr als 11,3 Milliarden US-Dollar gekostet – das sind mehr als 9,76 Milliarden Euro. Das berichten die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Unterrichtung von Kongressabgeordneten durch die US-Regierung. Demnach sollen in dieser Summe viele Kosten noch nicht enthalten sein. Die endgültige Summe für die erste Woche des Krieges könnte damit noch erheblich steigen.

Reuters zufolge gehen mehrere Kongressmitarbeiter davon aus, dass die US-Regierung beim Kongress bald zusätzliche Mittel von etwa 50 Milliarden US-Dollar beantragen werde. Andere Beamte rechnen mit einer noch höheren Summe.

Mathias Peer

Irak meldet iranischen Angriff auf Öltanker

Zwei mit irakischem Heizöl beladene Tanker sind irakischen Behördenangaben zufolge innerhalb der Hoheitsgewässer des Landes angegriffen worden. Die Schiffe seien in Brand geraten, teilte die irakische Hafenbehörde mit. Ein ausländisches Besatzungsmitglied sei bei dem Angriff getötet worden. 25 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden. Der Irak machte den Iran für den Angriff verantwortlich. 

Mathias Peer

Iranischer Botschafter verurteilt Resolution von UN-Sicherheitsrat

Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Amir Saeid Iravani, hat die Resolution des UN-Sicherheitsrats zum Krieg seines Landes mit den USA und Israel verurteilt. Die gestern verabschiedete Resolution ignoriere „absichtlich die Hauptursachen der derzeitigen Krise“, sagte er. In der Resolution, die einen Stopp iranischer Angriffe auf Golfstaaten fordert, wird nicht erwähnt, dass Israel und die USA den Krieg auslösten. Der Iran hat als Vergeltung für Beschuss durch Israel und die USA Raketen und Drohnen abgefeuert.

„Der eigentliche Zweck dieses voreingenommenen und politisch motivierten Texts, der vom israelischen Regime und den Vereinigten Staaten vorangebracht wurde, ist klar: die Rollen und Positionen von Opfer und Angreifer umzukehren„, sagte Iravani vor dem Sicherheitsrat.

Der Resolutionsentwurf war von Bahrain vorgelegt worden. Der Sicherheitsrat verabschiedete ihn mit 13 Stimmen. Russland und China, zwei Verbündete des Iran, enthielten sich bei der Abstimmung und machten auch nicht von ihrem Veto Gebrauch, das sie als ständige Mitglieder des UN-Gremiums haben.

Lesen Sie hier mehr zu der UN-Resolution:

Mathias Peer

Iranische Medien melden mehrere Tote nach Drohnenangriffen auf Sicherheitskräfte

Bei israelischen Drohnenangriffen auf Teheran sind nach Angaben iranischer Medien Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet worden. Die Drohnen seien über mehrere Stadtteile im Süden und im Norden der iranischen Hauptstadt geflogen, meldete die Nachrichtenagentur Fars. Es seien „mehrere Mitglieder der Sicherheitskräfte und der an Kontrollpunkten stationierten Basidsch-Miliz“ getötet worden. Es ist das erste Mal seit dem Beginn des Irankrieges, dass Drohnenangriffe in Teheran gemeldet wurden.

Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP hörte eine Drohne im Norden der iranischen Hauptstadt. Demnach waren mehrere Detonationen zu hören. Es war zunächst unklar, womit sie in Verbindung standen.

Marla Noss

Hisbollah feuert über hundert Raketen auf Nordisrael

Nach Angaben des israelischen Militärs hat die libanesische Hisbollah-Miliz am Abend Nordisrael mit mehreren Raketen angegriffen. Die israelische Zeitung Times of Israel sprach vom „größten Hisbollah-Angriff auf Israel“ seit Anfang des Monats. Die Times of Israel sowie der israelische Sender Channel 12 berichteten von rund 150 Raketen. Im Norden des Landes sollen über Stunden hinweg die Warnsirenen zu hören gewesen sein. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte zudem mit, dass eine Frau sowie ein Mann leicht verletzt worden seien. Die Hisbollah selbst beanspruchte mehrere dieser Attacken auf Israel für sich.

Zuvor hatte der US-Sender CNN unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute israelische Quellen berichtet, dass sich Israel auf eine Ausweitung der Angriffe aus dem Iran und durch die Hisbollah in der Nacht vorbereite. Ähnliches meldete auch Channel 12. Dieser berichtete, dass der Raketenbeschuss aus dem Iran und von der Hisbollah in der Nacht heftiger ausfallen werde. Zeitgleich teilte Israels Armee mit, dass sie eine neue „groß angelegte Angriffswelle“ auf Ziele der Hisbollah in den Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen habe.

Bastian Hartig

US-Militär soll laut Medienberichten für Angriff auf Schule verantwortlich sein

Der Angriff auf eine Grundschule im südiranischen Minab soll laut Berichten von US-Medien von den US-Streitkräften durchgeführt worden sein. Bei dem Luftschlag sind nach iranischen Angaben mehr als 170 Menschen getötet worden, die meisten davon Kinder. Die New York Times und CNN berichten unter Berufung auf nicht genannte Quellen, dass die Schule, die früher offenbar auf dem Gelände eines iranischen Militärstützpunktes stand, aufgrund veralteter Zielinformationen angegriffen worden sei. Das Schulgebäude sei Satellitenbildern zufolge aber schon seit Jahren durch eine Mauer von der Basis abgetrennt gewesen. Warum die Informationen offenbar nicht aktualisiert wurden, sei noch offen, hieß es.

Mehr zu den Hintergründen des Angriffes auf die Schule können Sie hier lesen:

Ulrike Tschirner

Trump hält Krieg für „gewonnen“ – Katz widerspricht

US-Präsident Donald Trump hat den Krieg gegen den Iran für gewonnen erklärt. „Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen“, sagte er bei einem Auftritt im Bundesstaat Kentucky. „In der ersten Stunde war es vorbei.“ Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. „Wir wollen nicht ​alle zwei Jahre zurückkommen müssen.“ Ähnlich hatte sich Trump zuvor in einem Telefoninterview mit dem Nachrichtenportal Axios geäußert.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erteilte Hoffnungen auf ein rasches Ende dagegen eine Absage. „Diese Operation wird ohne jegliche zeitliche Begrenzung fortgesetzt, solange es nötig ist, bis wir alle Ziele erreicht haben und der Kampf entschieden ist“, sagte er laut seinem Büro bei einer Besprechung mit der Armeeführung. Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte zudem, dass das israelische Militär noch eine umfangreiche Liste an Zielen habe. Die Armee sei außerdem bereit, den Einsatz im Iran so lange wie nötig fortzusetzen.

Marla Noss

Israel fliegt Luftangriffe in Beirut

Die israelische Luftwaffe hat nach Berichten von Augenzeugen Ziele in den südlichen Vororten von Beirut angegriffen. Es soll mindestens sechs Luftangriffe gegeben haben. Die Menschen berichteten der Nachrichtenagentur dpa von lauten Explosionen, die in mehreren Vierteln der Stadt zu spüren waren, wobei Gebäude und Fenster erzitterten.

Über weiten Teilen der als Dahija bekannten Vororte soll schwarzer Rauch aufgestiegen sein. Auch soll die Stadt von einem starken Rauchgeruch durchzogen gewesen sein. Angaben zu Opfern gab es zunächst nicht.

Zuvor hatte die israelische Armee alle Bewohner aufgefordert, die Gegend zu verlassen. Sie äußerte sich in einer Stellungnahme ebenfalls zu den Luftangriffen und bestätigte, dass „eine groß angelegte Angriffswelle“ auf Stellungen der Hisbollah-Miliz in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt begonnen habe.

Das israelische Militär begründete die Angriffe damit, dass sie entschlossen gegen die Terrororganisation Hisbollah vorgehen wolle, nachdem diese bewusst beschlossen habe, im Auftrag des iranischen Regimes Israel anzugreifen.

Maxim Nägele

Irans Präsident fordert Garantien für Kriegsende 

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat mehrere Bedingungen für ein mögliches Kriegsende formuliert. Der einzige Weg zu einem Stopp der Kämpfe seien „feste internationale Garantien“ für ein dauerhaftes Ende aller Angriffe, teilte er auf X mit. Peseschkian forderte außerdem Reparationszahlungen. Zudem müssten die „legitimen Rechte des Iran“ anerkannt werden, schrieb der Präsident, ohne konkrete Rechte zu benennen.

Beobachter der iranischen Innenpolitik gehen davon aus, dass er auf die Wahl des neuen obersten Führers und dessen internationale Anerkennung anspielt. US-Präsident Donald Trump nannte die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen Anführer des iranischen Regimes „enttäuschend“. Dieser müsse mit erheblichen Schwierigkeiten rechnen. „Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann“, sagte Trump.

Marla Noss

Trump will US-Ölreserve „ein bisschen“ freigeben

Nach Deutschland wollen auch die USA Teile ihrer strategischen Ölreserven freigeben. Das sagte Präsident Donald Trump einem Lokalsender in Cincinnati im Bundesstaat Ohio. Der US-Ölvorrat werde „ein bisschen reduziert“, wodurch die Preise etwas sinken würden. Das Ausmaß der demnach geplanten Freigabe bezifferte Trump nicht.

Die Ankündigung Trumps kommt, kurz nachdem die USA, Deutschland und die anderen Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) die bislang größte Freigabe ihrer Notfallreserven beschlossen haben.

Insgesamt 400 Millionen Barrel Öl will die IEA aus den Notfallreserven ihrer Mitgliedsländer auf den Markt bringen. Fatih Birol, Chef der IEA, begründete die Entscheidung damit, dass die Ölmärkte global seien und deshalb auch die Reaktion auf große Störungen global erfolgen müsse. Die strategische Ölreserve der USA umfasst insgesamt etwa 400 Millionen Barrel. 

Maxim Nägele

Mehr als 1.100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus Golfregion zurückgebracht

Mithilfe von Evakuierungsflügen konnten mehr als 1.100 deutsche Reisende aus der Golfregion nach Hause zurückkehren. Das teilte das Auswärtige Amt mit. „Mein Dank gilt allen Kollegen, die Tag und Nacht Ausreisen organisiert und auch mit der Reiseindustrie zusammengearbeitet haben“, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) seinem Ministerium zufolge.

Zahlreiche Reisende konnten die Golfregion wegen des Irankrieges nicht oder nur schwer verlassen. Die von der Bundesregierung organisierten Flüge sind in erster Linie für vulnerable Gruppen gedacht, also beispielsweise Kranke, Alte, Schwangere und Kinder. Auch Reiseunternehmen und Fluggesellschaften haben nach Einstellung des Flugverkehrs in den ersten Kriegstagen Rückflüge ermöglicht.

Marla Noss

UN-Sicherheitsrat verurteilt iranische Angriffe auf Golfstaaten

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Angriffe des Iran auf Golfstaaten und andere Länder der Region verurteilt. 13 der 15 Mitglieder stimmten für die von dem nicht ständigen Mitglied Bahrain eingebrachte Resolution. Russland und China enthielten sich. Die Resolution wird zudem von zahlreichen weiteren Staaten unterstützt, die dem Sicherheitsrat derzeit nicht angehören. Insgesamt wird diese dem UN-Botschafter von Bahrain zufolge von 135 UN-Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, unterstützt. Staaten außerhalb des Sicherheitsrats können sich Entwürfen des Gremiums anschließen – ein Schritt, der vor allem symbolische Wirkung hat.

Die Unterzeichnerstaaten fordern unter anderem ein sofortiges Ende der iranischen Angriffe auf die Golfstaaten und andere Nachbarstaaten des Iran. Außerdem wird darin Irans Einsatz von Stellvertretergruppen wie der Hisbollah kritisiert.

Die Resolution verurteilte zudem „jegliche Handlungen oder Drohungen“ der Führung in Teheran, die darauf abzielten, „die internationale Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu blockieren, zu behindern oder anderweitig zu stören“.

Marla Noss

Was der Krieg für die Schifffahrt bedeutet

Der Krieg im Iran hat zu erheblichen Einschränkungen bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus geführt. Dies hat Folgen für den Ölexport, die Schiffssicherheit und die Gewinne der Reedereien. So sitzen derzeit etwa 20.000 Seeleute mit rund 3.200 Schiffen im Persischen Golf fest.

Die meisten von diesen Schiffen liegen vor Anker, da die Häfen in der Region als zu riskant gelten. Außerdem ist es momentan äußerst schwierig, Schiffe aus dem Persischen Golf umzuleiten. Hinzu kommt ein Problem für die Reedereien: Sie erhalten aktuell von sieben führenden Haftpflichtversicherern der Branche keinen Versicherungsschutz mehr für Schiffe, die in das betroffene Gebiet einfahren.

Eine Übersicht zu den Kriegsfolgen für die Straße von Hormus können Sie hier lesen:

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