Irankrieg: Gaspreis schießt nachdem oben – und könnte noch weiter steigen

Die Energiemärkte haben am Montag stark auf die Turbulenzen im Nahen Osten reagiert. Sowohl auf dem Gas- als auch auf dem Ölmarkt geht die Sorge um, dass sich Europa und Asien mittelfristig auf ein knapperes Angebot und somit merklich höhere Preise einstellen müssen. Die Rohstoffbörsen zeigten am Montag schon eine deutliche Reaktion auf den Angriff der USA und Israel auf Iran. Gas wurde im Großhandel zwischenzeitlich für mehr als 47 Euro je Megawattstunde gehandelt, das waren 49 Prozent mehr als vergangene Woche. Es dürfte sich um den größten Preisanstieg seit der Energiekrise im August 2023 handeln. Auch der Ölpreis legte am Montag deutlich auf knapp 70 Euro je Barrel zu, ein Plus von mehr als zehn Prozent gegenüber Freitag.

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