Irankrieg: Friedrich Merz erteilt deutschem Hormus-Einsatz eine Absage


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


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Iran droht mit Angriffen auf US-Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Die ​iranische Revolutionsgarde hat US-Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu legitimen Zielen ihrer Angriffe erklärt. Das berichten iranische Staatsmedien. Dies sei eine Reaktion auf die Angriffe von US-Streitkräften auf iranische Inseln. Ziele seien Häfen, Anlegestellen und Militärstandorte. Die Bewohner der Emirate seien aufgerufen, sich von diesen Orten fernzuhalten, um zivile Opfer zu vermeiden.

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Katz sieht Krieg gegen Iran in "entscheidender Phase"

Der israelische Verteidigungsminister sieht die militärischen Angriffe auf den Iran als einen Schlüsselmoment. Der Angriff werde intensiver und gehe nun in die "entscheidende Phase“, teilte Israel Katz‘ Büro mit. Über den genauen Zeitraum machte Katz keine Angaben, er fügte nur hinzu, die Phase werde so lange dauern, wie es nötig sei.

Zugleich rief er die Bevölkerung im Iran zum Widerstand gegen die Regierung auf: "Nur das iranische Volk kann dem ein Ende setzen – durch einen entschlossenen Kampf bis zum Sturz des Terrorregimes." 

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USA treffen mehr als 90 militärische Ziele auf Charg

Bei dem Angriff auf die iranische Ölexportinsel Charg haben die USA mehr als 90 militärische Ziele erfolgreich angegriffen. Die Ölinfrastruktur sei dabei verschont geblieben, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. Demnach wurden Lager für Seeminen, Raketenbunker und zahlreiche weitere militärische Einrichtungen zerstört.

Zuvor hatte auch der Iran mitgeteilt, dass keine Ölinfrastruktur getroffen wurde.

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Israel und der Libanon planen laut Bericht direkte Gespräche

Israel und der Libanon könnten einem Medienbericht zufolge in den kommenden Tagen direkte Gespräche aufnehmen. Die Zeitung Haaretz berichtete unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen, eine israelische Delegation solle von Ron Dermer, einem engen Vertrauten von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, geleitet werden.

Die USA würden demnach durch Jared Kushner vertreten, den Schwiegersohn von Präsident Donald Trump. Die Gespräche könnten dem Bericht zufolge in Paris oder auf Zypern stattfinden. Es wären die ersten direkten Kontakte seit Beginn des Irankriegs, in den auch der Libanon zunehmend hineingezogen wurde.

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Drei weitere Fußballerinnen aus dem Iran verzichten auf Asyl in Australien

Zwei Spielerinnen und eine Betreuerin der iranischen Frauenfußball-Nationalmannschaft haben ihren geplanten Asylantrag in Australien zurückgezogen. Das berichteten iranische Staatsmedien am Samstag. Demnach sind die drei Teammitglieder auf dem Weg nach Malaysia, wo der Großteil der Mannschaft auf die Rückkehr in den Iran wartet.

Nach dem Vorrunden-Aus bei der Asienmeisterschaft und dem Verzicht auf das Singen der Nationalhymne gegen Südkorea (0:3) hatten Menschenrechtsgruppen Repressalien für die Fußballerinnen nach ihrer Rückkehr befürchtet. Daraufhin hatten sieben Mitglieder der Nationalmannschaft Asyl in Australien erhalten. Laut Angaben der australischen Behörden hatte sich eine der Spielerinnen bereits gegen einen Verbleib entschieden.  

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Iran widerspricht Berichten über Verletzungen des neuen Obersten Führers

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender MS Now, es gebe kein Problem mit dem neuen Obersten Führer des Iran, Modschtaba Chamenei. Zuvor hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth berichtet, Chamenei sei verwundet und möglicherweise entstellt worden.

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US-Botschaft empfiehlt Bürgern die Ausreise aus dem Irak

Die US-Botschaft in Bagdad ruft alle US-Bürger dazu auf, den Irak umgehend zu verlassen. Hintergrund ist ein Raketenangriff auf das Botschaftsgebäude ​in der Nacht. Wer sich entscheide, im Land zu bleiben, solle dies angesichts der erheblichen Bedrohung durch irantreue Milizen dringend überdenken, heißt es in einem Sicherheitshinweis der Vertretung.

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Formel 1 streicht Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien

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Die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien am 12. und 19. April fallen offiziell aus. Aus Sicherheitsgründen haben die Veranstalter beide Grand-Prix-Rennen abgesagt. Man sei "nach sorgfältiger Prüfung und aufgrund der anhaltenden Lage im Nahen Osten" zu dieser Entscheidung gekommen, heißt es in einer Mitteilung. Medien hatten bereits spekuliert, dass die Rennen abgesagt würden.

Nach dem dritten Saisonrennen am 29. März in Japan geht die Formel 1 nun in eine fünfwöchige Rennpause. Am 3. Mai geht es in Miami weiter.  

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US-Medienaufsicht droht Sendern wegen Berichten über Irankrieg mit Lizenzentzug

Nach der Kritik der US-Regierung von Präsident Donald Trump an einigen US-Medien wegen ihrer Berichterstattung über den Irankrieg hat die US-Medienaufsichtsbehörde FCC Konsequenzen angedroht. Sender müssten laut Gesetz "im öffentlichen Interesse" handeln, erklärte FCC-Chef Brendan Carr am Samstag im Onlinedienst X. Sie verlieren demnach ihre Lizenzen, "wenn sie dies nicht tun".
Sender, die "auch als Fake News bekannte Falschmeldungen und Nachrichtenverzerrungen" verbreiteten, hätten nun "die Chance, ihren Kurs zu korrigieren, bevor ihre Lizenzverlängerungen anstehen", warnte Carr. Konkrete Medien nannte er nicht.
Aktivisten kritisierten die "Warnung" von Carr als "empörend". "Wenn die Regierung die Presse unter Androhung von Strafen dazu zwingt, zum Sprachrohr des Staates zu werden, läuft etwas gewaltig schief", erklärte die Stiftung Fire, die sich für Meinungsfreiheit einsetzt.

Lesen Sie die ausführliche Meldung hier:

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Trump droht mit weiteren Angriffen auf Ölexportinsel Charg

Das US-Militär könnte die iranische Insel Charg noch weiter bombardieren, obwohl diese größtenteils "total zerstört" sei. Das hat US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem Sender NBC News angekündigt.

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Weiter sagte Trump, die iranische Regierung sei zwar offenbar bereit dazu, über ein Ende des Kriegs zu verhandeln. Aber "die Bedingungen sind dazu noch nicht gut genug".

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Libanon meldet fünf Tote nach israelischem Beschuss

Bei israelischen Angriffen auf den Libanon sind nach Behördenangaben im Süden des Landes mindestens fünf Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Beim Beschuss der Gegend um Nabatije starben dem Gesundheitsministerium zufolge vier Menschen, darunter ein Kind. Bei einem weiteren Angriff auf den Bezirk Mardsch Uyun sei ein Mensch getötet worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Israel geht nach eigenen Angaben gegen irantreue Mitglieder der Hisbollah-Miliz vor. Auch Bodentruppen kämpfen nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums im Süden des Libanon.

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Trump drängt auf Hilfe bei Sicherung der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat militärische Hilfe vieler Länder zur gemeinsamen Sicherung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus in Aussicht gestellt – ohne konkret zu werden. "Viele Länder – insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Blockade der Straße von Hormus betroffen sind – werden gemeinsam mit den Vereinigten Staaten Kriegsschiffe entsenden, um sie offen und sicher zu halten", schrieb er auf seiner Onlineplattform. Die iranische Führung verspottete dies als Hilferuf. 
Es ist unklar, welche Länder Trump meint und ob sich Länder überhaupt bereit erklärt haben, Kriegsschiffe zu schicken. Trump ergänzte, dass "hoffentlich" China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder, die von Irans Blockade der für den globalen Ölexport wichtigen Meerenge betroffen sind, Schiffe entsenden werden. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen, was die Ölpreise in die Höhe treibt.

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Israel greift Ziele im Westen des Iran an

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue breit angelegte Angriffswelle im Iran gestartet. Es sei Infrastruktur des iranischen Machtapparats im Westen des Landes angegriffen worden, hieß es in einer Mitteilung des Militärs.

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Iran warnt Länder vor Beteiligung am Krieg 

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Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat andere Länder vor Maßnahmen gewarnt, die zu einer Ausweitung des Krieges seines Landes gegen die USA und Israel führen könnten. In einem Telefonat mit dem französischen Außenminister Jean-Noël Barrot forderte Araghtschi nach Angaben seines Ministeriums andere Staaten auf, "von jeder Aktion abzusehen, die zu einer Eskalation und Ausweitung des Konflikts führen könnte".

Einer arabischen Tageszeitung sagte Araghtschi zudem, der Iran sei bereit, jeden Vorschlag für ein Ende des Krieges zu prüfen. Ein solcher Entwurf müsse ein vollständiges Ende des Krieges der USA und Israels gegen die Islamische Republik umfassen. 

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Großbritannien erwägt Beteiligung an Sicherung der Straße von Hormus

Großbritannien prüft nach Angaben von Energieminister Ed Miliband einen Beitrag zur Sicherung der Straße von Hormus. Auf die Frage, ob Großbritannien erwäge, Minensuchboote oder Seedrohnen in die strategisch wichtige Wasserstraße zu entsenden, um den Schiffsverkehr zu sichern, sagte Miliband Sky News, die britische Regierung stehe in Kontakt mit ihren Verbündeten.

"Wir prüfen gemeinsam mit unseren Verbündeten intensiv, was getan werden kann, denn es ist so wichtig, dass wir die Meerenge wieder öffnen", sagte der Minister. Der BBC sagte er, alle Optionen, die dazu beitragen könnten, die Meerenge wieder zu öffnen, würden geprüft. "Wir wollen keinen atomar bewaffneten Iran, aber die Beendigung dieses Konflikts ist der beste und sicherste Weg, um die Meerenge wieder zu öffnen."

Mehr zu einem möglichen Einsatz in der Straße von Hormus lesen Sie hier:

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Israels Armee plant noch drei bis sechs weitere Wochen Angriffe auf den Iran

Die israelische Armee will ihren Krieg gegen den Iran nach Angaben eines Sprechers noch mindestens drei weitere Wochen fortsetzen. Es verblieben noch "Tausende Ziele" im Iran, sagte der Militärsprecher Effie Defrin. Es gebe "Planungen zumindest bis zum jüdischen Feiertag Pessach, der in etwa drei Wochen beginnt", sagte Defin dem US-Sender CNN. "Und wir haben sogar weitergehende Pläne für weitere drei Wochen darüber hinaus." Das jüdische Pessachfest beginnt am Abend des 1. April.

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Außenminister skeptisch zu EU-Militäreinsatz in Straße von Hormus

Bundesaußenminister Johann Wadephul ist sich nicht sicher, ob eine Ausweitung der EU-Mission ​Aspides auf die Straße von Hormus für mehr Sicherheit in der dortigen Meeresenge sorgen würde. "Ich bin sehr skeptisch", sagt der CDU-Politiker in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin. Der Militäreinsatz zur Sicherung der Schifffahrt sei im Roten Meer "schon nicht wirkungsvoll gewesen".

Die EU-Außenminister würden am Montag darüber reden, aber sicher noch keine Beschlüsse dazu fassen, sagte Wadephul. Zudem bleibe es beim Standpunkt der Bundesregierung: Deutschland werde sich nicht aktiv am Nahostkonflikt beteiligen. Er wollte jedoch nicht ausschließen, dass sich Deutschland an einer Ausweitung einer bereits bestehenden EU-Mission zur Absicherung von Handelsschiffen beteiligt.

Drohungen Irans gegenüber Deutschland wegen der US-Basis in Ramstein wies der Außenminister zurück. "Wir lassen uns vom Iran überhaupt nicht drohen. Es ist ein Unrechtsregime nach innen und außen (…) Auf völkerrechtliche Grundsätze kann es sich nicht berufen. Wir stehen an der Seite der USA und Israels."

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Neue Angriffswelle auf Teheran

Aus der iranischen Hauptstadt Teheran wird eine neue Welle von Angriffen gemeldet. Das Onlineportal Hammihan berichtet, dass im Stadtzentrum nahe der Revolutionsstraße die Flugabwehr im Einsatz sei. Auch auf Social-Media-Accounts, die das Kriegsgeschehen aus dem Ausland verfolgen, werden "Geräusche von vier relativ starken Explosionen" in mehreren Stadtteilen der Millionenmetropole beschrieben. Es sei nicht klar, wo diese eingeschlagen seien, heißt es in einem Post.

Nachrichten dringen aufgrund der Internetsperre im Iran nur schwer nach draußen. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks meldete zuletzt den Einbruch von Verbindungen in einem der letzten Telekommunikationsnetzwerke.

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Kosten der US-Angriffe auf Iran belaufen sich laut Berater auf zwölf Milliarden Dollar

Nach Angaben des Direktors des Nationalen Wirtschaftsrats haben die USA für ihre Angriffe auf den Iran bereits rund zwölf Milliarden Dollar ausgegeben. Dies sei die letzte Zahl, die ihm genannt worden ist, sagte Kevin Hassett in der Nachrichtensendung Face the Nation. In Schätzungen des Pentagons, die dem Kongress vorgelegt wurden, hieß es, dass der Krieg in der ersten Woche 11,3 Milliarden Dollar kosten würde. Den Zeitraum, auf den sich die Ausgaben in Höhe von zwölf Milliarden Dollar beziehen, benannte Hassett nicht konkret. 
Auf die Frage, ob die USA weitere Mittel vom Kongress beantragen müssten, sagte Hassett, im Moment habe man, was man brauche: "Ob wir uns erneut an den Kongress wenden müssen, um weitere Mittel zu erhalten, ist etwas, das meiner Meinung nach Russ Vought und das OMB prüfen werden." Das OMB ist das Büro für Verwaltung und Haushaltswesen der Vereinigten Staaten, eine US-Bundesbehörde, die von Vought geführt wird. 

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Macron drängt Iran zum Stopp der Angriffe auf Nachbarn

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat an seinen iranischen Kollegen Massud Peseschkian auf X appelliert, die "inakzeptablen Angriffe" gegen Länder der Region "unverzüglich einzustellen". Zuvor hatte Macron mit Peseschkian telefoniert.

Er habe Peseschkian davor gewarnt, sein Land ebenfalls ins Visier zu nehmen, schreibt Macron. Frankreich handele ausschließlich zum Zweck der Verteidigung, um seine Interessen und die der Partner in der Region zu schützen sowie die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten. Macron schreibt von einer "unkontrollierten Eskalation" des Krieges, die die gesamte Region in Chaos stürze. Opfer sei die Zivilbevölkerung – im Iran und überall in der Region.

Irans Regierung äußerte sich nach dem Telefonat ebenfalls und nannte wie Macron die Lage in der Straße von Hormus als ein Thema. Macron forderte, die Schifffahrt in der Meerenge müsse so schnell wie möglich wiederhergestellt werden. 

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Ölpreise steigen an Asiens Börsen weiter

In Asien sind die Ölpreise mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Rohöl der Nordseesorte Brent verteuerte ​sich ⁠im frühen asiatischen ​Handel um 2,76 Dollar oder 2,7 Prozent ‌auf ⁠105,90 Dollar ​je Fass. Am Freitag hatte der Kontrakt bereits 2,68 ​Dollar zugelegt. Der Preis für US-Leichtöl der Sorte WTI kletterte um 2,29 Dollar oder 2,3 Prozent auf 101,00 Dollar. In der vorangegangenen ⁠Sitzung hatte ​WTI fast drei Dollar gewonnen.
Angesichts des ‌seit zweieinhalb Wochen ‌andauernden Kriegs der USA und ​Israels gegen den Iran fürchten Anleger Schäden an der ​Ölinfrastruktur und eine anhaltende Blockade der Straße von Hormus. 

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EU-Staaten beraten sich über Straße von Hormus

Bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel sollen nach Angaben der Außenbeauftragten Kaja Kallas Möglichkeiten zur Öffnung der Straße von Hormus beraten werden.

"Es liegt in unserem Interesse, die Straße von Hormus offen zu halten, und deshalb diskutieren wir auch, was wir in dieser Hinsicht von europäischer Seite aus tun können", sagte Kallas vor dem anstehenden Treffen. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntagabend die Nato-Verbündeten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten auf der Strecke aufgefordert.

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Iran erklärt Stützpunkte für Versorgung von US-Flugzeugträger zu Zielen

Nach Angaben des Iran gelten Logistik- und Servicezentren für den US-Flugzeugträger USS Gerald Ford und den dazugehörigen Marineverband als militärische Ziele. Der Flugzeugträger im Roten Meer sei eine Bedrohung für die Islamische Republik, sagte Ebrahim Solfaqari, Sprecher des zentralen Kommandos der Streitkräfte, in einem Video der Nachrichtenagentur Fars. Daher seien die Versorgungseinrichtungen zu neuen Zielen erklärt worden.

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Israels Luftwaffe will iranisches Regierungsflugzeug zerstört haben

Am Flughafen Mehrabad in Teheran hat das israelische ​Militär in der Nacht nach eigenen Angaben ein Flugzeug zerstört, das von hochrangigen iranischen Regierungsvertretern und Militärs für Reisen im In- und Ausland sowie zur Koordinierung mit verbündeten Staaten genutzt wurde. Das Flugzeug sei zuvor von dem getöteten früheren Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, genutzt worden. Der Flughafen Mehrabad wird sowohl zivil als auch militärisch genutzt und ist seit Kriegsbeginn häufig Ziel von israelischen und US-amerikanischen Angriffen. Von iranischer Seite gab es zu dem Vorfall bisher keine Äußerung.

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EU-Außenbeauftragte will Hormus-Blockade mit Abkommen lösen

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will die iranische Blockade der Straße von Hormus mit einer Vereinbarung nach dem Vorbild des Ukraine-Getreide-Abkommens beenden. Sie habe mit UN-Generalsekretär António Guterres darüber gesprochen, ob sich die Initiative vom Schwarzen Meer auf die Golfregion übertragen lasse, ⁠sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.

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Ziel sei es, den Transport von Öl und Gas ⁠durch die Straße von Hormus wieder zu ermöglichen, sagte Kallas. Die Meerenge ist wegen des Krieges zwischen dem Iran und den USA und Israel faktisch gesperrt. ⁠Iranische Streitkräfte greifen ​dort Schiffe an, was ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung abschneidet.

Kallas warnte, die Blockade gefährde nicht nur die Energieversorgung, sondern auch die Produktion von Düngemitteln. "Sollte es in diesem Jahr an Düngemitteln mangeln, wird es im nächsten Jahr zu Nahrungsmittelknappheit kommen", sagte sie.

Neben dem Abkommen nach dem Ukraine-Modell diskutieren die Minister auch eine militärische Option. Dabei geht es um eine mögliche Ausweitung des Mandats des EU-Marine-Einsatzes Aspides, die bislang Handelsschiffe im Roten Meer schützt. 

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Iranische Medien berichten von neuer Angriffswelle auf Teheran

Die iranische Hauptstadt Teheran ist laut Medienberichten erneut Ziel einer Angriffswelle geworden. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete von israelisch-amerikanischen Angriffen im Osten der Stadt, die weithin hörbare Explosionen ausgelöst hätten. Auch das staatliche Fernsehnetzwerk SNN meldete Explosionen in mehreren Stadtteilen. Welchen militärischen Zielen getroffen werden sollten, war zunächst unklar.

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Wadephul fordert mehr Informationen zu Kriegszielen von Israel und USA

Außenminister Johann Wadephul hat die USA und Israel zu mehr "Klarheit" über ihr weiteres Vorgehen gegen den Iran aufgefordert. "Wichtig wird zunächst sein, dass die USA und Israel sich dazu verhalten, wann sie die militärischen Ziele ihres Einsatzes als erreicht betrachten", sagte der CDU-Politiker vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Hierzu erwarte er Antworten. 
Erst dann könne man damit beginnen, eine Sicherheitsarchitektur für die gesamte Region zu definieren, auch mit den Anrainerstaaten, sagte Wadephul. Das werde dann auch erfordern, mit dem Iran ins Gespräch zu kommen.

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Sechs US-Soldaten im Irak getötet

Eine mit dem Iran verbündete Miliz hat nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt im Irak angegriffen und dabei sechs US-Soldaten getötet. Vier weitere US-Soldaten seien bei dem Raketenangriff auf die Militärbasis in der Nähe des Flughafens von Bagdad schwer verletzt worden, teilte die Miliz Saraja Aulija al-Dam mit. Vom US-Militär gab es zunächst keine Informationen zu dem Vorfall. 
Das Medienbüro der irakischen Streitkräfte teilte mit, es habe Angriffe mit fünf Raketen auf die Gegend rund um den Flughafen gegeben. Mehrere Sicherheitskräfte, Flughafenmitarbeiter und ein Ingenieur seien verletzt worden. Einige der Raketen seien auf dem Flughafengelände niedergegangen.

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Iran: Unbeteiligte dürfen Straße von Hormus passieren

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Schiffe von Staaten, die nicht am Krieg mit den USA und Israel beteiligt ​sind, dürfen nach Angaben des iranischen Außenministeriums die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge sei nur geschlossen für die Feinde der Islamischen Republik und ihre Unterstützer, erklärt Außenminister Abbas Aragtschi nach einem Bericht der Nachrichtenagentur SNN. 

Er wiederholte, der Iran habe nicht um eine Feuerpause gebeten. "Der Krieg muss auf eine Weise beendet werden, die sicherstellt, dass er sich nicht wiederholen kann", sagt er.

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Israelischer Minister hält weitere Eskalation für möglich 

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Der israelische Sport- und Kulturminister Miki Zohar hält eine baldige Zuspitzung des Irankriegs für möglich. "Wir wissen, dass es in den kommenden Tagen zu einer Eskalation kommen könnte", sagte er dem israelischen Radiosender 103FM. "Der gesamte Staat Israel, wir alle müssen in den kommenden Tagen besser vorbereitet sein." 
Die Lage sei dynamisch, sagte der Politiker mit Blick auf den Krieg im Iran sowie die Hisbollah im nördlichen Nachbarland Libanon. Dort begann gerade ein Bodeneinsatz des israelischen Militärs. Einzelheiten zu einer möglichen Eskalation der Situation nannte er nicht. 

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Pistorius gegen Einsatz deutscher Kriegsschiffe zur Sicherung der Straße von Hormus 

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Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach der Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der umkämpften Straße von Hormus zurückgewiesen. "Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei", sagte der SPD-Politiker.

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Die Verbündeten teilten das Ziel, das iranische Regime zu einem Ende zu bringen. Über die Art und Weise werde diskutiert. "Die Amerikaner haben sich für diesen Weg entschieden, zusammen mit den Israelis. Das haben wir nur sehr maßvoll kritisiert. Aber der nächste Schritt ist jetzt einer, der uns droht, in diesen Konflikt hineinzuziehen", sagte Pistorius. Er sagte zudem, dass eine Ausweitung der EU-Mission Aspides im Roten Meer keine Grundlage für einen Einsatz in der Straße von Hormus liefere.

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Bundesregierung übt Kritik an israelischem Bodeneinsatz im Libanon 

Israel hat einen Bodeneinsatz im Libanon begonnen. Die Bundesregierung sieht das kritisch. "Der Blick auf diesen Teil des Kriegsgebietes erfüllt uns mit Sorge, weil wir Vorbereitung für eine größere israelische Bodenoffensive sehen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Die Regierung fordere ihre "israelischen Freunde" auf, nicht im Libanon einzumarschieren.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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EU verhängt Sanktionen wegen Niederschlagung von Protesten im Iran

Die Europäische Union hat 16 Personen und drei Organisationen im Iran wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen mit Sanktionen belegt. Diese hätten eine "Schlüsselrolle bei der Unterdrückung der Straßenproteste im Januar 2026 gespielt", teilte der Rat der EU in einer Stellungnahme mit. Darunter sind demnach ein Minister und mehrere Mitglieder der Revolutionsgarde.

Im Januar hatte es im Iran Massenproteste gegeben. Die Führung ging brutal gegen die Demonstranten vor. Tausende Menschen wurden getötet.

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Warum der Krieg gegen den Iran nicht zwangsläufig ein Fehler ist

Welche Vorteile kann ein Krieg haben? Angesichts einer drohenden weltweiten Energie- und Wirtschaftskrise, ziviler Opfer und der Unberechenbarkeit Donald Trumps wächst die Katastrophenstimmung. Doch sie verstellt den Blick auf den Kern des Konflikts: ein Regime, das seit Jahrzehnten mit seinem Atomprogramm, Vernichtungsdrohungen und einem Netzwerk bewaffneter Stellvertreter die Region absichtlich destabilisiert.

In seinem Kommentar argumentiert mein Kollege Jan Roß, dass angesichts der jahrelang gescheiterten Diplomatie eine Konfrontation kaum zu vermeiden gewesen sei. Zudem sei die Islamische Republik sowohl militärisch als auch innenpolitisch bereits so geschwächt, dass dieser Krieg die Krise des Regimes eher beschleunigen als stabilisieren dürfte.

Den gesamten Kommentar lesen Sie hier:

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Friedrich Merz schließt deutsche Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus aus

Kanzler Friedrich Merz unterstreicht angesichts einer Aufforderung von US-Präsident Donald Trump, dass sich Deutschland nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen wird. Der CDU-Politiker sagte auf einer Pressekonferenz in Berlin: "Uns fehlt das gemäß dem Grundgesetz erforderliche Mandat der Vereinten Nationen, der Europäischen Union oder der Nato. Es war daher von Anfang an klar, dass dieser Krieg keine Angelegenheit der Nato ist.“

"Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel haben uns ​vor diesem Krieg auch nicht konsultiert. Zu Iran hat es eine gemeinsame Entscheidung über das Ob nie gegeben", sagte Merz weiter. Deshalb stelle sich auch nicht die Frage, wie sich Deutschland hier militärisch einbringen werde, sagte der Kanzler. "Wir werden es nicht tun."

Der Kanzler warnte zudem vor den Folgen einer Bodenoffensive Israels im Libanon: Eine solche Offensive würde die "hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen", sagte Merz. "Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler."

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EU-Kommissionschefin kündigt Unterstützung gegen gestiegene Energiepreise an

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Ursula von der Leyen hat sich besorgt gegenüber einer längeren Unterbrechung von Öl- und Gaslieferungen vom Persischen Golf gezeigt. Dies könnte einen "signifikanten Einfluss" auf die EU-Wirtschaft haben, schrieb die EU-Kommissionschefin. Es brauche Maßnahmen, um mit den Energiepreisen umzugehen. Kurzfristige Antworten auf die gestiegenen Energiepreise müssten jedoch "temporär und gezielt" sein. 

"Es ist wichtig, dass kurzfristige Maßnahmen die Dekarbonisierung des Energiesystems nicht verzögern, die Nachfrage nach Öl und Gas nicht erhöhen, vorübergehend und zielgerichtet sind und die fiskalischen Kosten minimieren", schrieb sie. Die Kommission werde den Ländern bei der Unterstützung ihrer Industrie wegen der gestiegenen Energiepreise helfen, kündigte sie an.

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Trump kritisiert fehlende Hilfe bei Schutz der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat seinen Aufruf an die internationale Gemeinschaft wiederholt, bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu helfen. Zugleich kritisierte er Länder, die seinem Aufruf nicht enthusiastisch gefolgt seien.

"Einige sind sehr begeistert davon, andere nicht", sagte Trump. "Einige sind Länder, denen wir seit vielen, vielen Jahren helfen. Wir haben sie vor schrecklichen äußeren Einflüssen geschützt, und sie waren nicht besonders begeistert. Und der Grad der Begeisterung ist mir wichtig“, sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus.

Schon früher hatte er gefordert, dass mehr Länder bei der Überwachung der strategisch wichtigen Meerenge helfen, damit der Handel trotz der Drohungen des Iran wieder anlaufen könne. Mehrere Verbündete der USA teilten jedoch mit, sie hätten keine unmittelbaren Pläne, Schiffe zu entsenden, um die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen. Auch Deutschland wird sich nicht beteiligen.

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Zugleich kritisierte er Länder, die seinem Aufruf nicht enthusiastisch gefolgt seien. "Einige sind sehr begeistert davon, andere nicht", sagte Trump. "Einige sind Länder, denen wir seit vielen, vielen Jahren helfen. Wir haben sie vor schrecklichen äußeren Einflüssen geschützt, und sie waren nicht besonders begeistert. Und der Grad der Begeisterung ist mir wichtig“, sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus.Schon früher hatte er gefordert, dass mehr Länder bei der Überwachung der strategisch wichtigen Meerenge helfen, damit der Handel trotz der Drohungen des Iran wieder anlaufen könne. Mehrere Verbündete der USA teilten jedoch mit, sie hätten keine unmittelbaren Pläne, Schiffe zu entsenden, um die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen. 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Der CDU-Politiker sagte auf einer Pressekonferenz in Berlin: "Uns fehlt das gemäß dem Grundgesetz erforderliche Mandat der Vereinten Nationen, der Europäischen Union oder der Nato. Es war daher von Anfang an klar, dass dieser Krieg keine Angelegenheit der Nato ist.“"Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel haben uns ​vor diesem Krieg auch nicht konsultiert. Zu Iran hat es eine gemeinsame Entscheidung über das Ob nie gegeben", sagte Merz weiter. Deshalb stelle sich auch nicht die Frage, wie sich Deutschland hier militärisch einbringen werde, sagte der Kanzler. "Wir werden es nicht tun." Der Kanzler warnte zudem vor den Folgen einer Bodenoffensive Israels im Libanon: Eine solche Offensive würde die "hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen", sagte Merz. "Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. 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Angesichts einer drohenden weltweiten Energie- und Wirtschaftskrise, ziviler Opfer und der Unberechenbarkeit Donald Trumps wächst die Katastrophenstimmung. Doch sie verstellt den Blick auf den Kern des Konflikts: ein Regime, das seit Jahrzehnten mit seinem Atomprogramm, Vernichtungsdrohungen und einem Netzwerk bewaffneter Stellvertreter die Region absichtlich destabilisiert.In seinem Kommentar argumentiert mein Kollege Jan Roß, dass angesichts der jahrelang gescheiterten Diplomatie eine Konfrontation kaum zu vermeiden gewesen sei. Zudem sei die Islamische Republik sowohl militärisch als auch innenpolitisch bereits so geschwächt, dass dieser Krieg die Krise des Regimes eher beschleunigen als stabilisieren dürfte.Den gesamten Kommentar lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-16T15:35:18.000Z","dateModified":"2026-03-16T16:01:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/iran-krieg-mullah-regime-usa-israel","headline":"Was für diesen Krieg spricht","description":"Der Angriff auf den Iran gilt weithin als schwerer Fehler. 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"Der Blick auf diesen Teil des Kriegsgebietes erfüllt uns mit Sorge, weil wir Vorbereitung für eine größere israelische Bodenoffensive sehen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Die Regierung fordere ihre "israelischen Freunde" auf, nicht im Libanon einzumarschieren. 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Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Getty ImagesnnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#pistorius #iran #donaldtrump #diezeit","image":{"@type":"ImageObject"}},{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/hormus-oel-sicherung-usa-deutschland-bundeswehr","headline":"Pistorius lehnt Beteiligung bei Sicherung von Straße von Hormus ab","description":"Boris Pistorius will nicht, dass sich die Bundeswehr an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligt. 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Vier weitere US-Soldaten seien bei dem Raketenangriff auf die Militärbasis in der Nähe des Flughafens von Bagdad schwer verletzt worden, teilte die Miliz Saraja Aulija al-Dam mit. Vom US-Militär gab es zunächst keine Informationen zu dem Vorfall. Das Medienbüro der irakischen Streitkräfte teilte mit, es habe Angriffe mit fünf Raketen auf die Gegend rund um den Flughafen gegeben. Mehrere Sicherheitskräfte, Flughafenmitarbeiter und ein Ingenieur seien verletzt worden. 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"Wichtig wird zunächst sein, dass die USA und Israel sich dazu verhalten, wann sie die militärischen Ziele ihres Einsatzes als erreicht betrachten", sagte der CDU-Politiker vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Hierzu erwarte er Antworten. nnErst dann könne man damit beginnen, eine Sicherheitsarchitektur für die gesamte Region zu definieren, auch mit den Anrainerstaaten, sagte Wadephul. Das werde dann auch erfordern, mit dem Iran ins Gespräch zu kommen.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/iran-krieg-usa-israel-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Nicolas Tucat/AFP/Getty ImagesnnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#iran #israel #usa #wadephul #diezeit","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Außenbeauftragte will Hormus-Blockade mit Abkommen lösen","articleBody":"EU-Außenbeauftragte will Hormus-Blockade mit Abkommen lösenDie EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will die iranische Blockade der Straße von Hormus mit einer Vereinbarung nach dem Vorbild des Ukraine-Getreide-Abkommens beenden. 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Zugleich kritisierte er Länder, die seinem Aufruf nicht enthusiastisch gefolgt seien. "Einige sind sehr begeistert davon, andere nicht", sagte Trump. "Einige sind Länder, denen wir seit vielen, vielen Jahren helfen. Wir haben sie vor schrecklichen äußeren Einflüssen geschützt, und sie waren nicht besonders begeistert. Und der Grad der Begeisterung ist mir wichtig“, sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus.Schon früher hatte er gefordert, dass mehr Länder bei der Überwachung der strategisch wichtigen Meerenge helfen, damit der Handel trotz der Drohungen des Iran wieder anlaufen könne. Mehrere Verbündete der USA teilten jedoch mit, sie hätten keine unmittelbaren Pläne, Schiffe zu entsenden, um die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen. Auch Deutschland wird sich nicht beteiligen.","video":[]}"}“>

Sarah Kohler

Trump kritisiert fehlende Hilfe bei Schutz der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat seinen Aufruf an die internationale Gemeinschaft wiederholt, bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu helfen. Zugleich kritisierte er Länder, die seinem Aufruf nicht enthusiastisch gefolgt seien.

Einige sind sehr begeistert davon, andere nicht„, sagte Trump. „Einige sind Länder, denen wir seit vielen, vielen Jahren helfen. Wir haben sie vor schrecklichen äußeren Einflüssen geschützt, und sie waren nicht besonders begeistert. Und der Grad der Begeisterung ist mir wichtig“, sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus.

Schon früher hatte er gefordert, dass mehr Länder bei der Überwachung der strategisch wichtigen Meerenge helfen, damit der Handel trotz der Drohungen des Iran wieder anlaufen könne. Mehrere Verbündete der USA teilten jedoch mit, sie hätten keine unmittelbaren Pläne, Schiffe zu entsenden, um die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen. Auch Deutschland wird sich nicht beteiligen.

Eric Voigt

Friedrich Merz schließt deutsche Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus aus

Kanzler Friedrich Merz unterstreicht angesichts einer Aufforderung von US-Präsident Donald Trump, dass sich Deutschland nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen wird. Der CDU-Politiker sagte auf einer Pressekonferenz in Berlin: „Uns fehlt das gemäß dem Grundgesetz erforderliche Mandat der Vereinten Nationen, der Europäischen Union oder der Nato. Es war daher von Anfang an klar, dass dieser Krieg keine Angelegenheit der Nato ist.“

„Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel haben uns ​vor diesem Krieg auch nicht konsultiert. Zu Iran hat es eine gemeinsame Entscheidung über das Ob nie gegeben“, sagte Merz weiter. Deshalb stelle sich auch nicht die Frage, wie sich Deutschland hier militärisch einbringen werde, sagte der Kanzler. „Wir werden es nicht tun.“

Der Kanzler warnte zudem vor den Folgen einer Bodenoffensive Israels im Libanon: Eine solche Offensive würde die „hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen“, sagte Merz. „Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler.“

Sarah Kohler

EU-Kommissionschefin kündigt Unterstützung gegen gestiegene Energiepreise an

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat Unterstützung wegen der gestiegenen Energiepreise angekündigt. Frederick Florin/AFP via Getty Images
Ursula von der Leyen hat sich besorgt gegenüber einer längeren Unterbrechung von Öl- und Gaslieferungen vom Persischen Golf gezeigt. Dies könnte einen „signifikanten Einfluss“ auf die EU-Wirtschaft haben, schrieb die EU-Kommissionschefin. Es brauche Maßnahmen, um mit den Energiepreisen umzugehen. Kurzfristige Antworten auf die gestiegenen Energiepreise müssten jedoch „temporär und gezielt“ sein. 

„Es ist wichtig, dass kurzfristige Maßnahmen die Dekarbonisierung des Energiesystems nicht verzögern, die Nachfrage nach Öl und Gas nicht erhöhen, vorübergehend und zielgerichtet sind und die fiskalischen Kosten minimieren“, schrieb sie. Die Kommission werde den Ländern bei der Unterstützung ihrer Industrie wegen der gestiegenen Energiepreise helfen, kündigte sie an.

Eric Voigt

Warum der Krieg gegen den Iran nicht zwangsläufig ein Fehler ist

Welche Vorteile kann ein Krieg haben? Angesichts einer drohenden weltweiten Energie- und Wirtschaftskrise, ziviler Opfer und der Unberechenbarkeit Donald Trumps wächst die Katastrophenstimmung. Doch sie verstellt den Blick auf den Kern des Konflikts: ein Regime, das seit Jahrzehnten mit seinem Atomprogramm, Vernichtungsdrohungen und einem Netzwerk bewaffneter Stellvertreter die Region absichtlich destabilisiert.

In seinem Kommentar argumentiert mein Kollege Jan Roß, dass angesichts der jahrelang gescheiterten Diplomatie eine Konfrontation kaum zu vermeiden gewesen sei. Zudem sei die Islamische Republik sowohl militärisch als auch innenpolitisch bereits so geschwächt, dass dieser Krieg die Krise des Regimes eher beschleunigen als stabilisieren dürfte.

Den gesamten Kommentar lesen Sie hier:

Anna-Lena Schlitt

EU verhängt Sanktionen wegen Niederschlagung von Protesten im Iran

Die Europäische Union hat 16 Personen und drei Organisationen im Iran wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen mit Sanktionen belegt. Diese hätten eine „Schlüsselrolle bei der Unterdrückung der Straßenproteste im Januar 2026 gespielt“, teilte der Rat der EU in einer Stellungnahme mit. Darunter sind demnach ein Minister und mehrere Mitglieder der Revolutionsgarde.

Im Januar hatte es im Iran Massenproteste gegeben. Die Führung ging brutal gegen die Demonstranten vor. Tausende Menschen wurden getötet.

Iven Fenker

Bundesregierung übt Kritik an israelischem Bodeneinsatz im Libanon 

Israel hat einen Bodeneinsatz im Libanon begonnen. Die Bundesregierung sieht das kritisch. „Der Blick auf diesen Teil des Kriegsgebietes erfüllt uns mit Sorge, weil wir Vorbereitung für eine größere israelische Bodenoffensive sehen“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Die Regierung fordere ihre „israelischen Freunde“ auf, nicht im Libanon einzumarschieren.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Iven Fenker

Pistorius gegen Einsatz deutscher Kriegsschiffe zur Sicherung der Straße von Hormus 

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach der Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der umkämpften Straße von Hormus zurückgewiesen. „Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei“, sagte der SPD-Politiker.
„Wir haben eine Verantwortung für die Ostflanke und für den Atlantik, insbesondere als Deutschland in unserer geopolitischen Lage. Das ist unsere erste Verantwortung. Alles andere sind Dinge, die dazukommen können im Einzelfall oder eben auch nicht.“

Verteidigungsminister Boris Pistorius

Die Verbündeten teilten das Ziel, das iranische Regime zu einem Ende zu bringen. Über die Art und Weise werde diskutiert. „Die Amerikaner haben sich für diesen Weg entschieden, zusammen mit den Israelis. Das haben wir nur sehr maßvoll kritisiert. Aber der nächste Schritt ist jetzt einer, der uns droht, in diesen Konflikt hineinzuziehen“, sagte Pistorius. Er sagte zudem, dass eine Ausweitung der EU-Mission Aspides im Roten Meer keine Grundlage für einen Einsatz in der Straße von Hormus liefere.

Sophia Reddig

Israelischer Minister hält weitere Eskalation für möglich 

Israels Sport- und Kulurminister MIki Zohar. Ori Aviram/Middle East Images/AFP via Getty Images
Der israelische Sport- und Kulturminister Miki Zohar hält eine baldige Zuspitzung des Irankriegs für möglich. „Wir wissen, dass es in den kommenden Tagen zu einer Eskalation kommen könnte“, sagte er dem israelischen Radiosender 103FM. „Der gesamte Staat Israel, wir alle müssen in den kommenden Tagen besser vorbereitet sein.“ 
Die Lage sei dynamisch, sagte der Politiker mit Blick auf den Krieg im Iran sowie die Hisbollah im nördlichen Nachbarland Libanon. Dort begann gerade ein Bodeneinsatz des israelischen Militärs. Einzelheiten zu einer möglichen Eskalation der Situation nannte er nicht. 

Iven Fenker

Sechs US-Soldaten im Irak getötet

Eine mit dem Iran verbündete Miliz hat nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt im Irak angegriffen und dabei sechs US-Soldaten getötet. Vier weitere US-Soldaten seien bei dem Raketenangriff auf die Militärbasis in der Nähe des Flughafens von Bagdad schwer verletzt worden, teilte die Miliz Saraja Aulija al-Dam mit. Vom US-Militär gab es zunächst keine Informationen zu dem Vorfall. 
Das Medienbüro der irakischen Streitkräfte teilte mit, es habe Angriffe mit fünf Raketen auf die Gegend rund um den Flughafen gegeben. Mehrere Sicherheitskräfte, Flughafenmitarbeiter und ein Ingenieur seien verletzt worden. Einige der Raketen seien auf dem Flughafengelände niedergegangen.

Sophia Reddig

Iran: Unbeteiligte dürfen Straße von Hormus passieren

Irans Außenminister Abbas Aragtschi. Valentin Flauraud/AFP/Getty Images
Schiffe von Staaten, die nicht am Krieg mit den USA und Israel beteiligt ​sind, dürfen nach Angaben des iranischen Außenministeriums die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge sei nur geschlossen für die Feinde der Islamischen Republik und ihre Unterstützer, erklärt Außenminister Abbas Aragtschi nach einem Bericht der Nachrichtenagentur SNN. 

Er wiederholte, der Iran habe nicht um eine Feuerpause gebeten. „Der Krieg muss auf eine Weise beendet werden, die sicherstellt, dass er sich nicht wiederholen kann“, sagt er.

Anna-Lena Schlitt

Wadephul fordert mehr Informationen zu Kriegszielen von Israel und USA

Außenminister Johann Wadephul hat die USA und Israel zu mehr „Klarheit“ über ihr weiteres Vorgehen gegen den Iran aufgefordert. „Wichtig wird zunächst sein, dass die USA und Israel sich dazu verhalten, wann sie die militärischen Ziele ihres Einsatzes als erreicht betrachten“, sagte der CDU-Politiker vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Hierzu erwarte er Antworten. 
Erst dann könne man damit beginnen, eine Sicherheitsarchitektur für die gesamte Region zu definieren, auch mit den Anrainerstaaten, sagte Wadephul. Das werde dann auch erfordern, mit dem Iran ins Gespräch zu kommen.

Anna-Lena Schlitt

EU-Außenbeauftragte will Hormus-Blockade mit Abkommen lösen

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will die iranische Blockade der Straße von Hormus mit einer Vereinbarung nach dem Vorbild des Ukraine-Getreide-Abkommens beenden. Sie habe mit UN-Generalsekretär António Guterres darüber gesprochen, ob sich die Initiative vom Schwarzen Meer auf die Golfregion übertragen lasse, ⁠sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.
Kaja Kallas spricht bei ihrer Ankunft zu einer Sitzung des Rates „Auswärtige Angelegenheiten“ in Brüssel vor der Presse. Nicolas Tucat/AFP/Getty Images
Ziel sei es, den Transport von Öl und Gas ⁠durch die Straße von Hormus wieder zu ermöglichen, sagte Kallas. Die Meerenge ist wegen des Krieges zwischen dem Iran und den USA und Israel faktisch gesperrt. ⁠Iranische Streitkräfte greifen ​dort Schiffe an, was ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung abschneidet.

Kallas warnte, die Blockade gefährde nicht nur die Energieversorgung, sondern auch die Produktion von Düngemitteln. „Sollte es in diesem Jahr an Düngemitteln mangeln, wird es im nächsten Jahr zu Nahrungsmittelknappheit kommen“, sagte sie.

Neben dem Abkommen nach dem Ukraine-Modell diskutieren die Minister auch eine militärische Option. Dabei geht es um eine mögliche Ausweitung des Mandats des EU-Marine-Einsatzes Aspides, die bislang Handelsschiffe im Roten Meer schützt. 

Marla Noss

Iranische Medien berichten von neuer Angriffswelle auf Teheran

Die iranische Hauptstadt Teheran ist laut Medienberichten erneut Ziel einer Angriffswelle geworden. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete von israelisch-amerikanischen Angriffen im Osten der Stadt, die weithin hörbare Explosionen ausgelöst hätten. Auch das staatliche Fernsehnetzwerk SNN meldete Explosionen in mehreren Stadtteilen. Welchen militärischen Zielen getroffen werden sollten, war zunächst unklar.
Rauch steigt in Teheran nach neuen Angriffen auf. Majid Asgaripour/WANA/Reuters

Marla Noss

Iran erklärt Stützpunkte für Versorgung von US-Flugzeugträger zu Zielen

Nach Angaben des Iran gelten Logistik- und Servicezentren für den US-Flugzeugträger USS Gerald Ford und den dazugehörigen Marineverband als militärische Ziele. Der Flugzeugträger im Roten Meer sei eine Bedrohung für die Islamische Republik, sagte Ebrahim Solfaqari, Sprecher des zentralen Kommandos der Streitkräfte, in einem Video der Nachrichtenagentur Fars. Daher seien die Versorgungseinrichtungen zu neuen Zielen erklärt worden.

Pia Packmohr

Israels Luftwaffe will iranisches Regierungsflugzeug zerstört haben

Am Flughafen Mehrabad in Teheran hat das israelische ​Militär in der Nacht nach eigenen Angaben ein Flugzeug zerstört, das von hochrangigen iranischen Regierungsvertretern und Militärs für Reisen im In- und Ausland sowie zur Koordinierung mit verbündeten Staaten genutzt wurde. Das Flugzeug sei zuvor von dem getöteten früheren Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, genutzt worden. Der Flughafen Mehrabad wird sowohl zivil als auch militärisch genutzt und ist seit Kriegsbeginn häufig Ziel von israelischen und US-amerikanischen Angriffen. Von iranischer Seite gab es zu dem Vorfall bisher keine Äußerung.

AbbasAlAliArtAtlantikAuslandBagdadBedrohungBerlinBorisBoris PistoriusBrüsselBundesregierungBundeswehrCDUChameneiDeutschlandDiplomatieDonalddpaDreiEndeEnergieEnergiepreiseEnergieversorgungEUEuropäischen UnionExplosionenFluchtFlugzeugträgerFordFrederickFreundeFriedrichFriedrich MerzGasGeraldGetreideGolfGrundgesetzGuterresHandelHausHisbollahIndustrieIrakIranIsraelJanJohannKajaKallasKanzlerKommentarKostenKriegKriegsschiffeKritikLageLeyenLibanonLogistikLuftwaffeMANMandatMarineMedienMerzMilitärNATONeuerNicolasÖlPersonenPistoriusPolitikPolitikerPresseProduktionRaketenRaketenangriffRegierungRegierungsflugzeugReisenSchiffeSelbstSoftwareSoldatenSPDSportStefanTeheranTransportTrumpÜberwachungUkraineUNUnionUrsulaUrsula von derUSUSAValentinVerhaltenVerteidigungsministerVideoWadephulWeilWeiseWillWirtschaftWissenYouTubeZeit