Irankrieg: Flughafen in Teheran steht offenbar in Flammen


  • Israel und die USA haben einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


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Trump verlangt von Iran "bedingungslose Kapitulation"

US-Präsident Donald Trump schließt eine Einigung mit dem Iran aus. Es werde keinen Deal geben, außer einer "bedingungslosen Kapitulation“, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform. Nach dieser Kapitulation und der "Auswahl eines großartigen und akzeptablen Anführers" würden die USA und ihre Verbündeten und Partner "unermüdlich daran arbeiten, den Iran vom Rande der Zerstörung zurückzuholen“. Daraus solle Iran auch wirtschaftlich gestärkt hervorgehen. Der Iran solle "great again" werden, schrieb Trump.

Zuvor hatte der US-Präsident der Nachrichtenagentur Reuters mitgeteilt, er wolle an der Auswahl des nächsten iranischen Staatschefs beteiligt werden.

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Hisbollah will Angriffe gegen Israel fortsetzen und lehnt Waffenruhe ab

Inmitten stetiger Angriffe Israels hat die Hisbollah im Libanon erneut ihre Kampfbereitschaft betont. "Wir werden die Waffen nicht niederlegen und das Schlachtfeld nicht verlassen", hieß es in einer jüngsten Erklärung. "Unser Gelöbnis gilt dem reinen Blut des Märtyrers Imam Ali Chamenei", teilte die schiitische Organisation mit.

Zuvor hatte das israelische Militär erneut mehrmals im Libanon angegriffen, primär in den als Dahieh bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut. Dort kommt es seit der Nacht immer wieder zu Luftangriffen des israelischen Militärs. Zuvor wurden fast die kompletten Beiruter Vororte zu möglichen Angriffszielen erklärt. Zehntausende Menschen mussten aus den dicht besiedelten Wohngebieten flüchten. 

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Israel wirft dem Iran Einsatz von Streubomben vor

Israel hat dem Iran den Einsatz von Streubomben vorgeworfen. Seit Beginn der iranischen Angriffe auf Israel habe der Iran "zahlreiche Male" Streubomben eingesetzt, sagte der israelische Armeesprecher Nadav Schoschani. Der Einsatz solcher Munition gegen Zivilisten sei ein Kriegsverbrechen, betonte er. Streubomben sind international geächtete Waffen, weder Israel noch der Iran gehören jedoch zu den mehr als 100 Unterzeichnern der internationalen Konvention gegen Streumunition.

Streubomben können aus Flugzeugen abgeworfen oder vom Boden aus abgefeuert werden. Kurz vor dem Einschlag werden in der Luft Dutzende oder Hunderte kleinere Sprengkörper über großer Fläche freigesetzt. Bereits am Mittwoch hatte die israelische Polizei Hinweise auf Streumunition gemeldet. Videomaterial der Nachrichtenagentur AFP von Donnerstagabend zeigte einen Angriff, bei dem ein Schwarm Geschosse über dem Zentrum Israels niederging. Ein Militärexperte, der das AFP-Material analysierte, identifizierte die Geschosse als Teile einer Streubombe.

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USA gehen von vier bis sechs weiteren Wochen Krieg aus

Die Vereinigten Staaten gehen von einem Erreichen all ihrer Kriegsziele innerhalb von vier bis sechs Wochen aus. Das sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Erst nach Beginn des Angriffs der USA und Israels auf den Iran hatten die USA ihre Ziele darin definiert, die Atomanlagen, die Marine sowie das Raketenarsenal des Iran zu zerstören sowie ihm die Fähigkeit zu nehmen, Gruppen in der Region zu unterstützen.

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Leavitt sagte zudem, die USA seien im Begriff, den iranischen Luftraum vollständig zu kontrollieren. Weitere Details nannte sie nicht. Bereits vergangenen Mittwoch hatte die Sprecherin gesagt, die USA erwarteten "die vollständige und totale Kontrolle über den iranischen Luftraum innerhalb der nächsten Stunden".

Des Weiteren widersprach Leavitt Berichten, nach denen die Luftverteidigung US-amerikanischer Stützpunkte und Verbündeter durch anhaltende iranische Gegenangriffe überlastet werden könnte. Das US-Militär verfüge über ausreichende Munitionsbestände für den Krieg. In dieser Angelegenheit sollten sich US-Präsident ​Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth im Laufe des Tages mit führenden Rüstungsherstellern treffen.

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Großbritannien sieht iranische Führung trotz Krieg weiter intakt

Die militärische Führung im Iran ist laut einer britischen Einschätzung geschwächt, aber weiterhin intakt. Das britische Außenministerium geht davon aus, dass das iranische Regierungssystem zumindest kurzfristig handlungsfähig bleiben kann. In einer Einschätzung teilte das Außenministerium in London mit, dass iranische Raketen- und Drohnenangriffe zwar in geringerem Tempo als in den ersten Kriegstagen stattfänden. Dies sei vor allem auf die Erfolge der USA und Israels bei der Zerstörung iranischer Raketeabschuss- und Luftverteidigungssysteme zurückzuführen. Der Iran verbreitere jedoch die von ihm anvisierten Ziele, wobei der Fokus zunehmend auf Wirtschafts- und Energieanlagen liege.

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UN-Blauhelmsoldaten bei Angriff im Libanon schwer verletzt

Bei einem Angriff auf einen Stützpunkt der Friedenstruppe Unifil im Libanon sind drei UN-Blauhelmsoldaten verletzt worden, mindestens einer davon schwer. Das teilte die Mission der Vereinten Nationen mit. Ein Brand auf dem Stützpunkt im Südwesten des Libanons sei gelöscht worden. Die verletzten Blauhelmsoldaten stammen demnach aus Ghana.

"Es ist inakzeptabel, dass Friedenstruppen, die vom Sicherheitsrat beauftragte Aufgaben erfüllen, angegriffen werden", teilte Unifil mit.

Aus Sicherheitskreise heißt es, dass der Blauhelmposten unter israelischen Beschuss geraten sei. Das israelische Militär teilte mit, die Angelegenheit zu prüfen. Eine unabhängige Prüfung gibt es derzeit nicht. Das ghanaische Außenministerium hat Protest bei den Vereinten Nationen eingelegt.

Darüber hinaus sind bei israelischen Angriffen im Libanon mehrere Menschen getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium und die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldeten 20 Tote und 20 Verletzte im Osten und Süden des Landes sowie in der Hauptstadt Beirut. Israel nennt als Ziele der Angriffe Stellungen der Hisbollah-Miliz.

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Im Persischen Golf sitzen rund 20.000 Seeleute fest

Wegen des Irankriegs sitzen im Persischen Golf nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 Seeleute an Bord von Schiffen fest. Der Schiffsverkehr über die vom Iran kontrollierte Straße von Hormus, eine wichtige Frachtroute, ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Irans Revolutionsgarde hatte angekündigt, "jedes Schiff zu verbrennen", das die Meerenge zu passieren versuche. Beim Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus wurden am Freitag mindestens vier Seeleute getötet.

IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete die Lage als inakzeptabel und wies auf ein erhöhtes Risiko für die Seeleute und die "erhebliche psychische Belastung" hin. Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute sowie die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten, sagte Dominguez.

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Israel startet neue Angriffe auf Teheran

In der Nacht hat das israelische Militär seine groß angelegten Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran fortgesetzt. Man habe eine "breite Welle" an Attacken gegen Infrastruktur begonnen, teilte das Militär mit.  

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Katar öffnet Luftraum teilweise wieder

Das Emirat Katar will am Samstag erste Evakuierungsflüge für gestrandete Touristen starten. Der Flugverkehr werde eingeschränkt und über genau festgelegte Routen wieder aufgenommen, verkündet die katarische Flugaufsichtsbehörde. Geplant sind eine begrenzte Zahl von Passagierflügen sowie Transportflüge.

Qatar Airways kündigte für Samstag Evakuierungsflüge nach Frankfurt am Main, London, Paris, Madrid und Rom an. Mitgenommen würden bevorzugt gestrandete Familien, ältere Menschen und solche mit dringendem medizinischen Behandlungsbedarf. 

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USA melden mehr als 3.000 Treffer im Iran

Nach Angaben des zuständigen US-Militärkommandos Centcom auf X haben die USA innerhalb der ersten Woche ihrer Angriffe auf den Iran mehr als 3.000 Ziele getroffen. Zudem seien 43 iranische Schiffe beschädigt oder zerstört worden. Die Angaben lassen sich nicht unmittelbar unabhängig überprüfen. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen. 

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Operation Epic Fury: The first 7 days pic.twitter.com/B2tOjVfSNW

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US-Minister warnt vor "schwerstem Bombardement" seit Kriegsbeginn

US-Finanzminister Scott Bessent hat im Sender Fox News für Freitagnacht besonders heftige Angriffe im Iran angekündigt. 

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Das US-Militär plant demnach, den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den "größten Schaden" zuzufügen. 

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Irans Vizeaußenminister warnt EU vor Einmischung

Ein hochrangiger Vertreter der iranischen Regierung hat Staaten der Europäischen Union mit Vergeltung gedroht, sollten sie sich den gemeinsamen Luftangriffen der USA und Israels anschließen. Der Iran würde EU-Staaten in dem Fall als "legitime Ziele" betrachten, sagt Irans Vizeaußenminister Madschid Tacht-Rawanchi in einem Interview mit dem französischen Sender France 24.

Die Regierung des Iran hätte schon "die Europäer und alle anderen informiert, dass sie sich davor hüten sollten, sich in diesen Krieg der Aggression gegen den Iran einzumischen", sagt Tacht-Rawanchi weiter. 

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Saudi-Arabien meldet versuchten Angriff auf Ölfeld

Der Iran hat nach Angaben von Saudi-Arabien erfolglos versucht, das riesige Ölfeld Schaiba zu treffen. Saudi-Arabien habe sechs Drohnen abgefangen und zerstört, teilte das saudische Verteidigungsministerium mit. Außerdem habe das Militär eine Rakete abgefangen, die einen saudischen Luftwaffenstützpunkt treffen sollte, berichtet die saudische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

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Das geschah in der Nacht:

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USA genehmigen Munitionsverkauf an Israel – ohne Prüfung durch den Kongress

Das US-Außenministerium hat die Genehmigung erteilt, Israel Munition und ⁠dazugehörige Ausrüstung im Wert von 151,8 ​Millionen Dollar zu verkaufen. Dabei wurde das Parlament übergangen. Zur Begründung gab das Ministerium an, US-Außenminister ⁠Marco Rubio habe ​einen Notfall festgestellt, der einen sofortigen Verkauf erfordere und im nationalen Sicherheitsinteresse der ​USA liege. Daher werde es die sonst übliche Überprüfung durch den US-Kongress nicht geben.

Lesen Sie mehr dazu hier:

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Iran greift weiter Israel an

Das iranische Militär hat in der Nacht weitere Gegenangriffe auf Israel verübt. Berichte über Verletzte gab es nicht. Am frühen Morgen warnte die israelische Armee vor neuen Raketen aus dem Iran. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte das Militär mit. Kurz darauf gab es wieder Entwarnung für die Bevölkerung. 

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Flughafen in Teheran steht offenbar in Flammen

Iranische Staatsmedien haben Aufnahmen verbreitet, die Brände an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad zeigen sollen. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete einen Angriff auf den Flughafen.

CNN berichtete von einem geolokalisierten Social-Media-Video, das Brände an dem Flughafen zeigte. Die New York Times schreibt von Augenzeugen in der Nähe des Teheraner Flughafens, die per SMS schreiben, sie hielten die Schäden für groß.

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Israelischer Botschafter sieht auch Deutschland "existenziell" durch den Iran bedroht

Der israelische Botschafter Ron Prosor warnt vor Anschlägen auf jüdische und israelische Einrichtungen. Auch Deutschland sei "existenziell" durch die Führung in Teheran, deren Terror-Proxies und ballistische Raketen bedroht, sagt er. Die Führung in Teheran nutze für Anschläge "ihr Netzwerk in der organisierten Kriminalität in Europa". Schon der Ukraine-Krieg habe gezeigt, "wie schnell ein scheinbar weit entfernter Konflikt und auch iranische Waffen nach Europa kommen können". Auch deutsche Wirtschaftsinteressen seien betroffen.

Die Bundesregierung und die Länder hätten auf diese Bedrohungslage aber "schnell und entschieden" reagiert. Prosor lobte Kanzler Merz für seinen Umgang mit der Lage.

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Welche Rolle die Kurden im Irankrieg spielen

Besonders häufig schlagen Raketen dieser Tage in den kurdischen Gebieten des Irans ein und treffen dort Infrastruktur, die den Grenzraum zum Irak kontrolliert. Womöglich wird hier vorgearbeitet, damit die bewaffnete iranisch-kurdische Opposition in den Krieg gegen das Mullah-Regime einsteigen kann. Denn nur wenige Kilometer entfernt, im irakischen Kurdistan, befinden sich seit Jahrzehnten ihre Stützpunkte. Die kurdischen Kräfte im Irak wie im Inneren des Iran gehören zu den ältesten politischen Gegenspielern der Islamischen Republik.

Mein Kollege Omid Rezaee hat über mögliche Szenarien eines Kriegseintritts der Kurden geschrieben:

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Mehr als israelische 80 Kampfjets greifen Iran an

Israel hat nach Armeeangaben mit mehr als 80 Kampfjets Angriffe auf den Iran geflogen und 230 Bomben abgeworfen. Zu den Zielen gehörte laut IDF eine unterirdische Anlage „zur Lagerung und Herstellung ballistischer Raketen, von der aus Hunderte Soldaten der Streitkräfte des iranischen Terrorregimes operierten“.
Im Visier der Luftangriffe waren demnach zudem Abschussrampen für Raketen, militärische Bunker, militärische Hauptquartiere und weitere Ziele in der Hauptstadt Teheran und im Zentrum des Landes.

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Israel meldet Angriffe aus dem Iran

Israel ist am frühen Morgen nach Angaben des israelischen Militärs erneut aus dem Iran angegriffen worden. Nach Angaben israelischer Rettungskräfte gebe es keine Verletzten.
Nach Angaben des Militärs gebe es keine Berichte über direkte Treffer, jedoch waren Explosionen zu hören, während ​die Luftabwehr aktiv war. 

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Womöglich wird hier vorgearbeitet, damit die bewaffnete iranisch-kurdische Opposition in den Krieg gegen das Mullah-Regime einsteigen kann. Denn nur wenige Kilometer entfernt, im irakischen Kurdistan, befinden sich seit Jahrzehnten ihre Stützpunkte. Die kurdischen Kräfte im Irak wie im Inneren des Iran gehören zu den ältesten politischen Gegenspielern der Islamischen Republik. 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Zur Begründung gab das Ministerium an, US-Außenminister ⁠Marco Rubio habe ​einen Notfall festgestellt, der einen sofortigen Verkauf erfordere und im nationalen Sicherheitsinteresse der ​USA liege. 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Mitgenommen würden bevorzugt gestrandete Familien, ältere Menschen und solche mit dringendem medizinischen Behandlungsbedarf. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T23:57:59.000Z","dateModified":"2026-03-07T01:39:42.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Vera Sprothen"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoa2uP2t47mw2ATESPTa/moa2z4Fy47mw2ATESPTg.jpeg","caption":"Einige wenige Flugzeuge von Qatar Airways sollen am Samstag wieder fliegen.","creditText":"Daniel Cole/Reuters","uploadDate":"2026-03-07T00:08:52.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoa2uP2t47mw2ATESPTa/moa2z4Fy47mw2ATESPTg.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel startet neue Angriffe auf Teheran","articleBody":"Israel startet neue Angriffe auf TeheranIn der Nacht hat das israelische Militär seine groß angelegten Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran fortgesetzt. 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Der Schiffsverkehr über die vom Iran kontrollierte Straße von Hormus, eine wichtige Frachtroute, ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Irans Revolutionsgarde hatte angekündigt, "jedes Schiff zu verbrennen", das die Meerenge zu passieren versuche. Beim Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus wurden am Freitag mindestens vier Seeleute getötet.IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete die Lage als inakzeptabel und wies auf ein erhöhtes Risiko für die Seeleute und die "erhebliche psychische Belastung" hin. Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute sowie die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten, sagte Dominguez.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T23:19:36.000Z","dateModified":"2026-03-07T01:38:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Petrina Engelke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-03-07T06:47:56.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Israel meldet Angriffe aus dem IranIsrael ist am frühen Morgen nach Angaben des israelischen Militärs erneut aus dem Iran angegriffen worden. 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Vera Sprothen

Das geschah in der Nacht:

Anastasia Tikhomirova

Israel meldet Angriffe aus dem Iran

Israel ist am frühen Morgen nach Angaben des israelischen Militärs erneut aus dem Iran angegriffen worden. Nach Angaben israelischer Rettungskräfte gebe es keine Verletzten.
Nach Angaben des Militärs gebe es keine Berichte über direkte Treffer, jedoch waren Explosionen zu hören, während ​die Luftabwehr aktiv war. 

Anastasia Tikhomirova

Mehr als israelische 80 Kampfjets greifen Iran an

Israel hat nach Armeeangaben mit mehr als 80 Kampfjets Angriffe auf den Iran geflogen und 230 Bomben abgeworfen. Zu den Zielen gehörte laut IDF eine unterirdische Anlage „zur Lagerung und Herstellung ballistischer Raketen, von der aus Hunderte Soldaten der Streitkräfte des iranischen Terrorregimes operierten“.
Im Visier der Luftangriffe waren demnach zudem Abschussrampen für Raketen, militärische Bunker, militärische Hauptquartiere und weitere Ziele in der Hauptstadt Teheran und im Zentrum des Landes.

Anastasia Tikhomirova

Welche Rolle die Kurden im Irankrieg spielen

Besonders häufig schlagen Raketen dieser Tage in den kurdischen Gebieten des Irans ein und treffen dort Infrastruktur, die den Grenzraum zum Irak kontrolliert. Womöglich wird hier vorgearbeitet, damit die bewaffnete iranisch-kurdische Opposition in den Krieg gegen das Mullah-Regime einsteigen kann. Denn nur wenige Kilometer entfernt, im irakischen Kurdistan, befinden sich seit Jahrzehnten ihre Stützpunkte. Die kurdischen Kräfte im Irak wie im Inneren des Iran gehören zu den ältesten politischen Gegenspielern der Islamischen Republik.

Mein Kollege Omid Rezaee hat über mögliche Szenarien eines Kriegseintritts der Kurden geschrieben:

Anastasia Tikhomirova

Israelischer Botschafter sieht auch Deutschland „existenziell“ durch den Iran bedroht

Der israelische Botschafter Ron Prosor warnt vor Anschlägen auf jüdische und israelische Einrichtungen. Auch Deutschland sei „existenziell“ durch die Führung in Teheran, deren Terror-Proxies und ballistische Raketen bedroht, sagt er. Die Führung in Teheran nutze für Anschläge „ihr Netzwerk in der organisierten Kriminalität in Europa“. Schon der Ukraine-Krieg habe gezeigt, „wie schnell ein scheinbar weit entfernter Konflikt und auch iranische Waffen nach Europa kommen können“. Auch deutsche Wirtschaftsinteressen seien betroffen.

Die Bundesregierung und die Länder hätten auf diese Bedrohungslage aber „schnell und entschieden“ reagiert. Prosor lobte Kanzler Merz für seinen Umgang mit der Lage.

Petrina Engelke

Flughafen in Teheran steht offenbar in Flammen

Iranische Staatsmedien haben Aufnahmen verbreitet, die Brände an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad zeigen sollen. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete einen Angriff auf den Flughafen.

CNN berichtete von einem geolokalisierten Social-Media-Video, das Brände an dem Flughafen zeigte. Die New York Times schreibt von Augenzeugen in der Nähe des Teheraner Flughafens, die per SMS schreiben, sie hielten die Schäden für groß.

Rauch und Flammen stehen nach Luftangriffen über dem Flughafen Mehrabad International in Teheran. Atta Kenare/AFP/Getty Images

Petrina Engelke

Iran greift weiter Israel an

Das iranische Militär hat in der Nacht weitere Gegenangriffe auf Israel verübt. Berichte über Verletzte gab es nicht. Am frühen Morgen warnte die israelische Armee vor neuen Raketen aus dem Iran. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte das Militär mit. Kurz darauf gab es wieder Entwarnung für die Bevölkerung. 

Petrina Engelke

USA genehmigen Munitionsverkauf an Israel – ohne Prüfung durch den Kongress

Das US-Außenministerium hat die Genehmigung erteilt, Israel Munition und ⁠dazugehörige Ausrüstung im Wert von 151,8 ​Millionen Dollar zu verkaufen. Dabei wurde das Parlament übergangen. Zur Begründung gab das Ministerium an, US-Außenminister ⁠Marco Rubio habe ​einen Notfall festgestellt, der einen sofortigen Verkauf erfordere und im nationalen Sicherheitsinteresse der ​USA liege. Daher werde es die sonst übliche Überprüfung durch den US-Kongress nicht geben.

Lesen Sie mehr dazu hier:

Vera Sprothen

Saudi-Arabien meldet versuchten Angriff auf Ölfeld

Der Iran hat nach Angaben von Saudi-Arabien erfolglos versucht, das riesige Ölfeld Schaiba zu treffen. Saudi-Arabien habe sechs Drohnen abgefangen und zerstört, teilte das saudische Verteidigungsministerium mit. Außerdem habe das Militär eine Rakete abgefangen, die einen saudischen Luftwaffenstützpunkt treffen sollte, berichtet die saudische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Vera Sprothen

Irans Vizeaußenminister warnt EU vor Einmischung

Ein hochrangiger Vertreter der iranischen Regierung hat Staaten der Europäischen Union mit Vergeltung gedroht, sollten sie sich den gemeinsamen Luftangriffen der USA und Israels anschließen. Der Iran würde EU-Staaten in dem Fall als „legitime Ziele“ betrachten, sagt Irans Vizeaußenminister Madschid Tacht-Rawanchi in einem Interview mit dem französischen Sender France 24.

Die Regierung des Iran hätte schon „die Europäer und alle anderen informiert, dass sie sich davor hüten sollten, sich in diesen Krieg der Aggression gegen den Iran einzumischen„, sagt Tacht-Rawanchi weiter. 

Irans Vizeaußenminister Madschid Tacht-Rawanchi. Shannon Stapleton/Reuters
„Jedes Land, das sich an der Aggression gegen den Iran beteiligt (…), wird definitiv auch ein legitimes Ziel für iranische Vergeltung sein.“

Madschid Tacht-Rawanchi, Vizeaußenminister des Iran

Vera Sprothen

US-Minister warnt vor „schwerstem Bombardement“ seit Kriegsbeginn

US-Finanzminister Scott Bessent hat im Sender Fox News für Freitagnacht besonders heftige Angriffe im Iran angekündigt. 
„Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden.“ 
Das US-Militär plant demnach, den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den „größten Schaden“ zuzufügen. 

Vera Sprothen

USA melden mehr als 3.000 Treffer im Iran

Nach Angaben des zuständigen US-Militärkommandos Centcom auf X haben die USA innerhalb der ersten Woche ihrer Angriffe auf den Iran mehr als 3.000 Ziele getroffen. Zudem seien 43 iranische Schiffe beschädigt oder zerstört worden. Die Angaben lassen sich nicht unmittelbar unabhängig überprüfen. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen. 

Vera Sprothen

Katar öffnet Luftraum teilweise wieder

Das Emirat Katar will am Samstag erste Evakuierungsflüge für gestrandete Touristen starten. Der Flugverkehr werde eingeschränkt und über genau festgelegte Routen wieder aufgenommen, verkündet die katarische Flugaufsichtsbehörde. Geplant sind eine begrenzte Zahl von Passagierflügen sowie Transportflüge.

Qatar Airways kündigte für Samstag Evakuierungsflüge nach Frankfurt am Main, London, Paris, Madrid und Rom an. Mitgenommen würden bevorzugt gestrandete Familien, ältere Menschen und solche mit dringendem medizinischen Behandlungsbedarf. 

Einige wenige Flugzeuge von Qatar Airways sollen am Samstag wieder fliegen. Daniel Cole/Reuters

Vera Sprothen

Israel startet neue Angriffe auf Teheran

In der Nacht hat das israelische Militär seine groß angelegten Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran fortgesetzt. Man habe eine „breite Welle“ an Attacken gegen Infrastruktur begonnen, teilte das Militär mit.  

Petrina Engelke

Im Persischen Golf sitzen rund 20.000 Seeleute fest

Wegen des Irankriegs sitzen im Persischen Golf nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 Seeleute an Bord von Schiffen fest. Der Schiffsverkehr über die vom Iran kontrollierte Straße von Hormus, eine wichtige Frachtroute, ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Irans Revolutionsgarde hatte angekündigt, „jedes Schiff zu verbrennen“, das die Meerenge zu passieren versuche. Beim Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus wurden am Freitag mindestens vier Seeleute getötet.

IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete die Lage als inakzeptabel und wies auf ein erhöhtes Risiko für die Seeleute und die „erhebliche psychische Belastung“ hin. Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute sowie die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten, sagte Dominguez.

AggressionAliAnschlägeAuslandAußenministeriumBessentBevölkerungBotschafterBundesregierungBunkerChameneiDanielDeutschlandDollardpaDreiDrohnenEUEuropaEuropäischen UnionExplosionenExporteFabrikenFamilienFliegenFlugverkehrFlugzeugeFoxFrankfurtFreiheitFreitagFuryGolfGrenzeHörenInfrastrukturInterviewIrakIranIsraelKanzlerKatarKongressKriegKriminalitätKurdenKurzLageLondonLuftraumMadridMANMarcoMarineMerzMilitärMunitionNew York TimesNewsNotfallOmidOppositionParisParlamentParteienPlantPrinceProsorQatarRaketeRaketenRegierungRiadRomRonRubioSSaudi-ArabienSchiffeSchifffahrtSchiffsverkehrschlagenScottSoftwareSoldatenTeheranTrumpTwitterUkraineUnionUSUSAVerteidigungsministeriumVideoWaffenWillXZeit