Irankrieg: Erster nicht-iranischer Tanker passiert offenbar Straße von Hormus


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet. Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Der Iran und die USA haben sich am 8. April auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Die USA stellten ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von Hormus öffnet.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


"}],"created_at":1775658277,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeKXL3jcDZHtkAV65BV","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d66525","updated_at":1775658407,"updated_by":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":11197},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeL8bhg5n1T7TMT0vxw","text":"

Spannungen zwischen Iran und Israel bedrohen Waffenruheabkommen

Wenige Stunden nach Verkündung der Waffenruhe zwischen dem Iran, den USA und Israel ist unklar, ob diese halten wird. Grund dafür sind unter anderem die anhaltenden israelischen Angriffe auf den Südlibanon – dort beschießt die Armee nach eigenen Angaben Stellungen der Hisbollah, trifft dabei aber auch zivile Ziele. Der Iran erwägt daher offenbar, aus der vereinbarten zweiwöchigen Feuerpause mit den USA auszusteigen, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars mitteilte. Ein anonymer Militärvertreter drohte demnach mit weiteren Angriffen auf Israel, sollten die Angriffe auf die Hisbollah nicht eingestellt werden.

Israel verstößt nach Einschätzung des iranischen Regimes mit seinen Angriffen gegen die Vereinbarungen der Waffenruhe. Auch der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif, dessen Land die Feuerpause verhandelt hatte, unterstrich bei X, die Waffenruhe gelte ausdrücklich auch für den Libanon.

Israels Premier Benjamin Netanjahu widersprach dem und sagte, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran, nicht aber auf Israels Einsatz gegen die Hisbollah. Der Generalstabschef der Armee, Eyal Zamir, sagte, man werde die Hisbollah weiter "ohne Pause" angreifen. Eine erste Reaktion des Iran folgte offenbar bereits: Nach den Angriffen im Libanon wurde einem iranischen Medienbericht zufolge ein Öltanker in der Straße von Hormus gestoppt.

"}],"created_at":1775662218,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeL8bhg5n1T7TMT0vxv","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d6748a","updated_at":1775663130,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6523bad8a065fc81c006dd38","user_locale":"en","version":11208},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeLDxX27So864RGFUz7","text":"

Iranische Staatsmedien melden Schließung der Straße von Hormus

Der Iran hat nach Angaben staatlich kontrollierter Medien die Straße von Hormus wieder geschlossen. Dies soll den Berichten zufolge eine Reaktion auf israelische Angriffe auf den Libanon sein. Der Iran gibt an, dass die zwischen den Kriegsparteien vereinbarte Waffenruhe sich auch auf den Libanon beziehe und Israel mit seinen heutigen Angriffen die Absprache verletzt habe.

US-Präsident Trump hatte dagegen zuletzt gesagt, der Libanon sei nicht Gegenstand der Übereinkunft gewesen.

Als Teil der Vereinbarung sollte der Iran die für den weltweiten Schiffsverkehr wichtige Straße von Hormus wieder öffnen. Inwiefern das heute tatsächlich geschah, ist unklar: Es gibt widersprüchliche Berichte dazu, ob und wie viele Schiffe die Passage durchfahren konnten.

"}],"created_at":1775667525,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeLDxX27So864RGFUz6","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069d68945","updated_at":1775669456,"updated_by":"5eaffc218013c5ea592b1cb4","user_id":"5eaffc218013c5ea592b1cb4","user_locale":"en","version":11248},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeLKhc15r4M31chKmSq","text":"

Libanon laut Donald Trump nicht Teil der Waffenruhe im Irankrieg

Der Libanon ist laut US-Präsident Donald Trump nicht Teil der Waffenruhevereinbarung. Trump sagte in einem kurzen Telefoninterview mit dem Fernsehsender PBS, der Libanon sei wegen der schiitischen Hisbollah-Miliz nicht einbezogen worden. "Sie waren nicht Teil des Abkommens. Auch das wird geregelt werden. Es ist alles in Ordnung", sagte er.

Auf die Frage nach den anhaltenden israelischen Angriffen im Libanon antwortete der Präsident: "Das ist Teil des Abkommens – das weiß jeder. Das ist eine separate Auseinandersetzung."  

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Fadel Itani/AFP/Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moeLNqYxcDZHtkAV65Bp","title":"Zerstörungen in Beirut nach einem israelischen Luftangriff am 8. April"}],"local_id":"boeLNp5KcDZHtkAV65Bo"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeLNxErcDZHtkAV65Bq","text":"

Zuvor hatte Israel angegeben, der Libanon sei nicht Teil der Vereinbarung über eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Pakistan, das im Irankrieg vermittelt, widerspricht dem.

"}],"created_at":1775664101,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeLKhc15r4M31chKmSp","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775664370,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"moeLNqYxcDZHtkAV65Bp","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775664373,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeLKhc15r4M31chKmSp/moeLNqYxcDZHtkAV65Bp.jpeg","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":11218,"width":2000}],"sort":"0000000069d67be5","updated_at":1775664373,"user_id":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_locale":"en","version":11218},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeLfb2icDZHtkAV65C4","text":"

Trump kündigt baldige Gespräche mit Iran an

US-Präsident Donald Trump will zeitnah direkte Verhandlungen mit Vertretern des Iran führen. "Es wird schon sehr bald dazu kommen", sagte er in einem Telefoninterview mit der New York Post.

Demnach sollen Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie sein Sondergesandter Steve Witkoff dem US-Verhandlungsteam angehören, womöglich auch Vizepräsident JD Vance. Kushner und Witkoff waren auch vor dem Krieg seit vergangenem Jahr mit Gesprächen über den Iran sowie den Gazastreifen betraut.

Einen konkreten Zeitpunkt oder Ort für die Gespräche nannte Trump nicht. Allerdings hatte Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif zuvor Delegationen der USA und des Iran für Freitag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad eingeladen, damit sie dort über ein endgültiges Abkommen verhandeln können.

Pakistan hatte sich zuletzt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien betätigt. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert pakistanische Quellen, wonach auch Vertreter Saudi-Arabiens, der Türkei und Ägyptens an den Gesprächen teilnehmen könnten. Diese Länder hatten sich im Verlauf des Konflikts bereits mit Pakistan darüber beraten, wie die Lage in der Region deeskaliert werden könnte.

"}],"created_at":1775669026,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeLfb2icDZHtkAV65C3","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d68f22","updated_at":1775669180,"updated_by":"5eaffc218013c5ea592b1cb4","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":11239},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeLnuLMcDZHtkAV65C7","text":"

Vance soll am Samstag Gespräche mit iranischen Vertretern in Pakistan führen

Die von Donald Trump angekündigten direkten Gespräche mit Vertretern des Iran sollen am Samstag beginnen. Sie würden in Pakistan abgehalten werden, sagte Karoline Leavitt, die Sprecherin des US-Präsidenten, im Weißen Haus. Zuvor hatte Pakistans Regierung Vertreter der USA und des Iran für Freitag nach Islamabad eingeladen.

Die US-Delegation wird Leavitt zufolge von Vizepräsident JD Vance angeführt. Er habe "von Anfang an" eine "Schlüsselrolle" bei der Kommunikation mit dem Iran gespielt. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Anna Moneymaker/Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moeLwmfHcDZHtkAV65CG","title":"US-Vizepräsident JD Vance soll nach Pakistan reisen, um dort mit Vertretern Irans über ein Kriegsende zu verhandeln."}],"local_id":"boeLwknGcDZHtkAV65CF"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeLwu9ocDZHtkAV65CH","text":"

Trump hatte zuvor der New York Post gesagt, die Gespräche mit dem Iran würden "bald" beginnen und eine Teilnahme von JD Vance angedeutet. Auch sollten der Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zum US-Verhandlungsteam gehören. Leavitt bestätigte die Teilnahme der beiden Verhandler. 

"}],"created_at":1775670297,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeLnuLMcDZHtkAV65C6","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775670790,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"moeLwmfHcDZHtkAV65CG","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775670834,"updated_by":"60e717c10b3622e6fb904b35","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeLnuLMcDZHtkAV65C6/moeLwmfHcDZHtkAV65CG.jpeg","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":11259,"width":2000}],"sort":"0000000069d69419","updated_at":1775670834,"updated_by":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":11259},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeN8WX87EoQ2kaY6ryu","text":"

Macron drängt USA und Iran zur Einhaltung der Waffenruhe

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat mit US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian telefoniert. Er pochte in den Gesprächen eigenen Angaben zufolge auf ein Einhalten der vereinbarten Waffenruhe.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Frankreichs Präsident Emmanuel Macron","local_id":"boeNnx3u7EoQ2kaY6ryz","text":""Sie muss den Weg für umfassende Verhandlungen ebnen, die die Sicherheit aller im Nahen Osten gewährleisten.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeNo46m7EoQ2kaY6rz1","text":"

Ein Abkommen müsse Antworten auf die Bedenken geben, die Irans Nuklear- und Raketenprogramm, seine Politik in der Region und seine Behinderung der Schifffahrt in der Straße von Hormus hervorriefen.
Auf diese Weise könne ein robuster und dauerhafter Frieden geschaffen werden, zu dem Frankreich in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern im Nahen Osten beitragen wolle. Macron sagte weiter, dass die Waffenruhe auch im Libanon eingehalten werden müsse.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Tom Nicholson/dpa","link_url":"","media_local_id":"moeNhbX87EoQ2kaY6ryw","title":"Der französische Präsident Emmanuel Macron"}],"local_id":"boeNhXF57EoQ2kaY6ryv"}],"created_at":1775691762,"fold_out":false,"fold_out_index":3,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeN8WX87EoQ2kaY6ryt","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775691762,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3668,"local_id":"moeNhbX87EoQ2kaY6ryw","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775692066,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeN8WX87EoQ2kaY6ryt/moeNhbX87EoQ2kaY6ryw.jpeg","user_id":"62c6f40a3039448425e29a95","user_locale":"en","version":11298,"width":5500}],"sort":"0000000069d6e7f2","updated_at":1775692066,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"62c6f40a3039448425e29a95","user_locale":"en","version":11298},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeQ5VdA5XBL6xqWLKTj","text":"

US-Kriegsschiffe und Flugzeuge sollen laut Trump in der Nähe des Iran bleiben

US-Präsident Donald ​Trump plant derzeit noch keinen Abzug ‌von ⁠US-Militär im ​Nahen Osten. Der Republikaner teilte auf seiner Onlineplattform mit, dass "alle US-Schiffe, Flugzeuge und das gesamte US-Militärpersonal, inklusive zusätzlicher Munition, Waffen und allem anderen, was für die tödliche Verfolgung und Vernichtung eines bereits erheblich geschwächten Feindes geeignet und notwendig ist", blieben, bis die "tatsächliche Vereinbarung“ vollständig umgesetzt sei.

Er drohte zudem, die USA würden wieder "schießen“, wenn die Regierung in Teheran sich nicht vollständig an das geschlossene Abkommen halte, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit.

"Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht der Fall sein, was höchst unwahrscheinlich ist, dann beginnt das ‚Schießen‘ – größer, besser und stärker, als es jemals zuvor jemand gesehen hat“, schrieb der US-Präsident.

Der Iran hatte zuvor mitgeteilt, es sei "unvernünftig“, die Gespräche über ein dauerhaftes Friedensabkommen mit den USA zu führen, nachdem Israel den Libanon mit seinen bisher schwersten Angriffen bombardiert hatte.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Planet U.S. Navy/Pix via ZUMA Press Wire/dpa","link_url":"","media_local_id":"moeQVxgtRBRT3BdP5Uk3","title":"Das Flugdeck des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln""}],"local_id":"boeQVvn5RBRT3BdP5Uk2"}],"created_at":1775708976,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeQ5VdA5XBL6xqWLKTi","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775711056,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4859,"local_id":"moeQVxgtRBRT3BdP5Uk3","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775712982,"updated_by":"64c9104f406f55697de58548","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeQ5VdA5XBL6xqWLKTi/moeQVxgtRBRT3BdP5Uk3.jpeg","user_id":"64c9104f406f55697de58548","user_locale":"en","version":11341,"width":7288}],"sort":"0000000069d72b30","updated_at":1775712990,"updated_by":"64c9104f406f55697de58548","user_id":"5858b0d7e4b0e945a9a207a6","user_locale":"en","version":11342},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeQgE3zRBRT3BdP5UkC","text":"

Hohe Sicherheitsvorkehrungen in Islamabad vor Gesprächen

Vor den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Hunderte zusätzliche Polizisten und paramilitärische Kräfte wurden mobilisiert, um einen störungsfreien Ablauf der Verhandlungen über eine mögliche Friedenslösung im Irankrieg zu gewährleisten.

Dafür wurden in Teilen der Stadt Sperrzonen eingerichtet. Wichtige Straßen zu einem besonders gesicherten Viertel, in dem sich unter anderem der Amtssitz des Präsidenten, das Büro des Ministerpräsidenten, das Außenministerium und ausländische Botschaften befinden, wurden mit Schiffscontainern blockiert. Auch ein Hotel, in dem Unterhändler erwartet werden, wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gestellt.

Wer für den Iran an den Gesprächen teilnehmen wird, ist bislang nicht bekannt. Die US-Regierung bestätigte dagegen, dass ihre Delegation von Vizepräsident JD Vance angeführt werden soll.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Aamir Qureshi/AFP/Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moeR72T34rcw4tki3puV","title":"Vor Verhandlungen wurden Sicherheitsvorkehrungen in Islamabad erhöht."}],"local_id":"boeR6zvX4rcw4tki3puU"}],"created_at":1775716688,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeQgE3zRBRT3BdP5UkB","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775718065,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3740,"local_id":"moeR72T34rcw4tki3puV","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775720294,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeQgE3zRBRT3BdP5UkB/moeR72T34rcw4tki3puV.jpeg","user_id":"699596d5bc22984642bdcab7","user_locale":"en","version":11356,"width":5610}],"sort":"0000000069d74950","updated_at":1775720294,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"64c9104f406f55697de58548","user_locale":"en","version":11356},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeSJR5G6Aka7TGnTWzW","text":"

Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 200

Die Zahl der Toten bei den massiven israelischen Angriffen in Beirut ist auf 203 gestiegen. Mehr als 1.000 Menschen seien zudem verletzt worden, sagte der libanesische Gesundheitsminister Rakan Nassereddine.
Die Angriffe trafen nicht nur die südlichen Vororte Beiruts, die als Hochburg der Schiitenmiliz Hisbollah gelten, sondern auch Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum Beiruts, viele davon ohne Vorwarnung. Israels Militär begründete das Vorgehen damit, Kommandeure und militärische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier genommen zu haben.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Nael Chahine/Middle East Images/AFP","link_url":"","media_local_id":"moeSkKDR4rY33H3fSG5f","title":"Zerstörungen nach israelischen Angriffen auf den Libanon, hier in Beirut"}],"local_id":"boeSkJ9o4rY33H3fSG5e"}],"created_at":1775731634,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeSJR5G6Aka7TGnTWzV","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775736466,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4000,"local_id":"moeSkKDR4rY33H3fSG5f","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775736468,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSJR5G6Aka7TGnTWzV/moeSkKDR4rY33H3fSG5f.jpeg","user_id":"699596c7330359112674d212","user_locale":"en","version":11412,"width":6000}],"publish_at":0,"sort":"0000000069d783b2","updated_at":1775736468,"user_id":"69cbca2fe153fc73d7f1a368","user_locale":"en","version":11412},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeTFLmu7HG954gNHyfh","text":"

Merz sichert Unterstützung bei Sicherung der Straße von Hormus zu – unter Bedingungen

Der Bundeskanzler hat Details zu seinem gestrigen Telefonat mit US-Präsident Trump publik gemacht. Friedrich Merz sagte, er habe Trump zugesichert, dass Deutschland nach einem Friedensschluss helfen werde, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern, allerdings unter Bedingungen. Trump wisse, dass die deutsche Unterstützung zwei Voraussetzungen habe, sagte Merz. Erstens brauche es ein internationales Mandat, am besten vom UN-Sicherheitsrat. Zweitens brauche man einen Beschluss des Deutschen Bundestags auf Basis einer Entscheidung der Bundesregierung.

Man sei in engem Kontakt mit dem amerikanischen Verhandlungsteam, das nun nach Pakistan aufbreche, sagte Merz weiter. Auch mit der iranischen Seite nehme die Bundesregierung die Gespräche wieder auf. "Wir tun das in Abstimmung mit ​den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern", sagt der Kanzler. "Unser Ziel ist, auf diesem Weg einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten." Dies sei auch der Zweck des Telefonats, das er heute noch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten führen werde. 

"}],"created_at":1775742367,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeTFLmu7HG954gNHyfg","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d7ad9f","updated_at":1775744308,"updated_by":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":11459},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeTR21o4rY33H3fSG6H","text":"

WHO berichtet von vier Millionen Vertriebenen und 4.000 Toten durch Irankrieg

Im Nahen und Mittleren Osten sind wegen des Irankriegs insgesamt rund 4,25 Millionen Menschen geflüchtet und etwa 4.100 Menschen getötet worden. Seit Kriegsbeginn wurden außerdem fast 45.700 Menschen verletzt, geht aus dem jüngsten Lagebericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

Die meisten Toten habe es nach WHO-Angaben im Iran (2.400) und im Libanon (1.700) gegeben. Im Irak starben 109 Menschen, in Israel 24 Personen. Durch den Krieg wurden zudem 3,2 Millionen Menschen im Iran und mehr als eine Million Personen im Libanon vertrieben. Mehr als 32.000 Menschen wurden laut der WHO im Iran verletzt. In Israel gab es mehr als 7.000 Verletzte, im Libanon waren es knapp 6.000.

"}],"created_at":1775748857,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeTR21o4rY33H3fSG6G","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d7c6f9","updated_at":1775749592,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"699596c7330359112674d212","user_locale":"en","version":11480},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeTSk1Q79Tt2D7dQ1zL","text":"

Israelische Behörden nehmen Israeli wegen mutmaßlicher Anschlagspläne fest

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet und die Polizei werfen einem 22-jährigen Israeli vor, im Auftrag des Iran einen Anschlag auf den früheren israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett vorbereitet zu haben. Der Beschuldigte wurde den Behörden zufolge vergangenen Monat in der Hafenstadt Haifa festgenommen. Er soll demnach Sprengstoff hergestellt haben. Ziel sei ein Anschlag auf eine "ranghohe Persönlichkeit" gewesen. Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener israelischer Medien handelte es sich dabei um Bennett.

Gegen den 22-Jährigen und weitere Verdächtige solle in Kürze Anklage erhoben werden, teilten die Behörden mit. Der Mann habe seit August 2025 in Kontakt mit einem iranischen Akteur gestanden. Für Geldzahlungen von umgerechnet 20.000 Euro habe er eine Wohnung in Haifa gemietet, in der er Sprengstoff hergestellt habe.

Unterstützung erhielt er den Angaben zufolge von mehreren israelischen Freunden. Diese hätten beim Kauf von Materialien, beim Verstecken des Sprengstoffs und bei Tests geholfen. Während des jüngsten Irankriegs habe der 22-Jährige auch Fotos vom Hafen in Haifa und von Raketeneinschlägen im Norden Israels übermittelt.

"}],"created_at":1775749358,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeTSk1Q79Tt2D7dQ1zK","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d7c8ee","updated_at":1775749794,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":11483},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeTsx5X4rY33H3fSG6V","text":"

Iran blockiert laut Chef von Ölkonzern die Weiterfahrt von 230 Schiffen

Der Chef des größten Ölkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate, Sultan Ahmed al-Dschaber, hat den Iran aufgerufen, die Straße von Hormus freizugeben. Dort würden aktuell rund 230 Schiffe liegen, die bereit zur Abfahrt seien, sagte der Vorstandsvorsitzende des staatlichen Konzerns Abu Dhabi National Oil laut einer Mitteilung. "Sie und jedes weitere Schiff müssen diesen Korridor bedingungslos passieren dürfen", sagte Al-Dschaber. Kein Land habe das Recht, zu bestimmen, wer unter welchen Bedingungen passieren dürfe.

Die Blockade, die nicht mit der Waffenruhevereinbarung mit den USA im Einklang ist, bezeichnete Al-Dschaber als "Nötigung". "Die Instrumentalisierung dieser lebenswichtigen Wasserstraße in jeglicher Form ist nicht hinnehmbar", heißt es in der Mitteilung.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Raghed Waked/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moeTy5Y54rY33H3fSG6d","title":"Sultan Ahmed al-Dschaber, der Chef des größten Ölkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate"}],"local_id":"boeTy4h14rY33H3fSG6c"}],"created_at":1775749632,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeTsx5X4rY33H3fSG6U","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775750278,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1334,"local_id":"moeTy5Y54rY33H3fSG6d","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775750280,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeTsx5X4rY33H3fSG6U/moeTy5Y54rY33H3fSG6d.jpeg","user_id":"699596c7330359112674d212","user_locale":"en","version":11490,"width":2000}],"sort":"0000000069d7ca00","updated_at":1775750280,"user_id":"699596c7330359112674d212","user_locale":"en","version":11490},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeTtcz379Tt2D7dQ1zP","text":"

Netanjahu kündigt Aufnahme von Friedensgesprächen mit dem Libanon an

Israel will Friedensgespräche mit dem Libanon aufnehmen. Das gab der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekannt. Angesichts wiederholter Bitten des Nachbarlandes um direkte Gespräche habe er das Kabinett angewiesen, diese so schnell wie möglich aufzunehmen, teilt Netanjahu ​mit. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehe die Entwaffnung der Hisbollah und der Aufbau friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Raghed Waked/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moeUtFVWtrgJ34UKPPZi","title":"Ein Mann steht in der Nähe eines beschädigten Gebäudes am Ort eines israelischen Angriffs in Beirut"}],"local_id":"boeUtBnWtrgJ34UKPPZh"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeUt9FDtrgJ34UKPPZg","text":"

Der Iran hatte zuvor erklärt, die Angriffe auf die Hisbollah durch Israel verletzten die ⁠mit den USA vereinbarte ​zweiwöchige Waffenruhe. Dadurch würden die für Samstag in Pakistan geplanten Verhandlungen mit den USA sinnlos. Zudem rechtfertigt das Land damit die weitere Blockade der Straße von Hormus. USA und Israel bestritten bislang, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gelte.

Netanjahu begründete seine plötzliche Verhandlungsbereitschaft mit ​wiederholten Bitten aus Beirut. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP und israelischer Medien sollen die Gespräche kommende Woche beginnen. Die Ankündigung des Ministerpräsidenten folgt auf die schwersten israelischen Angriffe im Libanon seit Kriegsbeginn mit mehr als 250 Toten allein am Mittwoch. Von der libanesischen Seite gab es bisher keine Äußerung zu möglichen Friedensgesprächen.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boeVJdvi79Tt2D7d25J9","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/libanon-friedensgespraeche-israel-benjamin-netanjahu-hisbollah","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/libanon-friedensgespraeche-israel-benjamin-netanjahu-hisbollah","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/libanon-friedensgespraeche-israel-benjamin-netanjahu-hisbollah","type":"web","provider_name":"Website","title":"Netanjahu kündigt Friedensgespräche mit dem Libanon an","kicker":"Libanon","description":"Israel und der Libanon könnten schon kommende Woche Friedensgespräche aufnehmen. Die Hisbollah lehnt Gespräche ab. Angriffe im Süden Libanons und in Nordisrael halten an.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2026-04/israel-will-friedensgespraech-mit-libanon-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/libanon-friedensgespraeche-israel-benjamin-netanjahu-hisbollah"}],"created_at":1775751839,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeTtcz379Tt2D7dQ1zN","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775760661,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1334,"local_id":"moeUtFVWtrgJ34UKPPZi","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775765366,"updated_by":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeTtcz379Tt2D7dQ1zN/moeUtFVWtrgJ34UKPPZi.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":11516,"width":2000}],"sort":"0000000069d7d29f","updated_at":1775765366,"updated_by":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":11516},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeTv2Rs4rY33H3fSG6Y","text":"

IWF-Chefin rechnet mit Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, rechnet infolge des Irankriegs mit mindestens 45 Millionen Betroffenen von Hunger und bis zu 50 Milliarden US-Dollar an IWF-Hilfen. Das sagte Georgiewa laut vorab verbreitetem Redetext. "Selbst im besten Fall wird es keine saubere und geordnete Rückkehr zum vorherigen Zustand geben", sagte die IWF-Chefin über die erwartete Ernährungskrise, die Experten vor allem auf den Energiepreis- und Düngemittelschock zurückführen. Falls die aktuelle Waffenruhe halte, würden die Hilfsgelder 20 Milliarden US-Dollar betragen.

Die für Dienstag erwartete Weltwachstumsprognose wird laut Georgiewa nach unten korrigiert. Selbst im "hoffnungsvollsten Szenario" werde das Wachstum geringer ausfallen. Hauptgründe seien die Kriegsschäden an der Infrastruktur im Nahen Osten, die Störungen der internationalen Lieferketten und ein Vertrauensverlust an den Weltmärkten. Besonders betroffen seien davon einkommensschwache Länder, die auf Energieimporte angewiesen sind.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Ken Cedeno/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moeU4UtctrgJ34UK6qVL","title":"Kristalina Georgiewa geht davon aus, dass das Wachstum gering ausfallen wird"}],"local_id":"boeU4SWjtrgJ34UK6qVK"}],"created_at":1775750084,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeTv2Rs4rY33H3fSG6X","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775751429,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"moeU4UtctrgJ34UK6qVL","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775751687,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeTv2Rs4rY33H3fSG6X/moeU4UtctrgJ34UK6qVL.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":11495,"width":2000}],"sort":"0000000069d7cbc4","updated_at":1775751687,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"699596c7330359112674d212","user_locale":"en","version":11495},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeUJw1i79Tt2D7dQ1zZ","text":"

Hisbollah lehnt Gespräche mit Israel ab

Die Hisbollah hat direkte Verhandlungen mit Israel abgelehnt. Die libanesische Regierung müsse einen Waffenstillstand als Vorbedingung für weitere Schritte fordern, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Ali Fajjad. Zudem müsse der Abzug der israelischen Truppen aus dem Libanon sowie die Rückkehr ​der Vertriebenen Priorität haben.

Israels Armee zufolge griff die Miliz den Norden Israels am Abend erneut mit Raketen an. Seit dem Morgen habe sie rund 50 Raketen aus dem Nachbarland auf Nordisrael gefeuert. In der Stadt Naharija heulten am Abend Berichten zufolge innerhalb von einer Stunde gleich viermal die Warnsirenen. Auch in anderen Orten in Nordisrael gab es Raketenalarm.

US-Präsident Donald Trump bestätigte derweil, dass er mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu über die Angriffe im Libanon gesprochen habe. Die Israelis würden ihre Operationen "zurückfahren", sagte der Präsident dem Sender NBC. "Ich habe mit Bibi gesprochen, und er wird das Ganze etwas ruhiger angehen. Ich glaube einfach, wir müssen insgesamt ein bisschen zurückhaltender sein." 

"}],"created_at":1775762185,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeUJw1i79Tt2D7dQ1zY","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d7fb09","updated_at":1775766416,"updated_by":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":11522},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeUtZA4trgJ34UKPPZm","text":"

Chamenei kündigt Vergeltung für Tod seines Vaters an

Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, hat Vergeltung für die Angriffe gegen den Iran angekündigt. Im Staatsfernsehen wurde eine Erklärung von ihm verlesen. Darin hieß es, der Iran strebe keinen Krieg an, gleichzeitig werde das Land nicht auf seine Rechte verzichten. Den Tod seines Vaters, Ajatollah Ali Chamenei, wolle er rächen. Zur Öffnung der Straße von Hormus gab Chamenei an, dass der Iran "die Kontrolle über die Straße von Hormus in eine neue Phase führen“ würde. Es ist unklar, was damit konkret gemeint ist.

Der iranischen Präsident Massud Peseschkian gab derweil an, die Waffenruhe mit den USA sei auf höchster Ebene der iranischen Führung akzeptiert worden. Auf Telegram teilte Peseschkian mit, dass die Entscheidung einstimmig von ranghohen Beamten getroffen und ebenfalls vom obersten Führer Chamenei bestätigt wurde. Ihm zufolge ist die Waffenrufe "kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Weg, Irans stolze Siege zu festigen". Weiter schrieb er davon, dass die Feuerpause auch das Ergebnis von mehr als einem Monat Widerstand und der Unterstützung durch die iranische Bevölkerung sei.

"}],"created_at":1775762750,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeUtZA4trgJ34UKPPZk","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d7fd3e","updated_at":1775769622,"updated_by":"692d5e509fb77ac93464e808","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":11530},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeV2N9p79Tt2D7dQ1zd","text":"

UN-Generalsekretär fordert Waffenruhe für den Libanon

UN-Generalsekretär António Guterres begrüßt die geplanten Gespräche zwischen Israel und Libanon und hat eine umgehende Waffenruhe für den Libanon gefordert. Es gebe keine militärische Lösung für den Konflikt, teilte sein Sprecher Stéphane Dujarric mit. Die anhaltenden Einsätze des israelischen Militärs gefährdeten zudem die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Dujarric verwies darauf, dass die israelischen Evakuierungsanordnungen für die südlichen Vororte Beiruts UN-Einrichtungen ebenso umfassten wie Flüchtlingslager, Hilfszentren, ein großes öffentliches Krankenhaus und 13 Notunterkünfte mit mehr als 6.000 Vertriebenen

"}],"created_at":1775762917,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeV2N9p79Tt2D7dQ1zc","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d7fde5","updated_at":1775762917,"user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":11512},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeV5G3htrgJ34UKPPZp","text":"

IWF mahnt Zentralbanken zur Vorsicht bei Folgen des Iran-Krieges

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Notenbanken im Umgang ​mit den wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Krieges zur Vorsicht geraten. Auf der einen Seite müssten die Zentralbanken zwar bereit sein, die Geldpolitik zu straffen, um eine Inflationsspirale durch anhaltende Energiepreisschocks zu vermeiden, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa. Gleichzeitig müssten sie jedoch auf ​eine mögliche Abschwächung der Nachfrage achten, die gegen Zinserhöhungen ⁠spreche. Falls die Waffenruhe ​im Iran-Krieg anhalte und der Ölpreisschock nur von kurzer Dauer sei, könnten die Notenbanken laut Georgiewa es schaffen, die Zinsen bei einem leichten ‌Inflationsanstieg stabil ⁠zuhalten. Dies käme de facto einer Lockerung der Geldpolitik gleich.

Sie warnte davor, die Zinsen voreilig anzuheben. "Seien Sie wachsam, konzentrieren Sie sich auf die Rahmenbedingungen, denn wenn Sie vorzeitig und unnötig straffen, verpassen Sie dem Wachstum einen Dämpfer", sagte die IWF-Chefin. "Dann könnte die Nachfrage schrumpfen. Und dann wird aus einem Angebotsschock ⁠ein Angebots- und Nachfrageschock. Das ​könnte hässlich werden." Zwar seien die kurzfristigen Inflationserwartungen gestiegen, die langfristigen seien jedoch gleichgeblieben. Dies sei sehr ‌gut und wichtig, um zu verhindern, dass die Erwartungen aus ​dem Ruder laufen und eine teure Inflationsspirale auslösen.

"}],"created_at":1775763277,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeV5G3htrgJ34UKPPZo","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d7ff4d","updated_at":1775764309,"updated_by":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":11515},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeVGG7ptrgJ34UK6uMa","text":"

Erster nicht-iranischer Tanker durchquert offenbar Straße von Hormus seit Waffenruhe

Ein unter gabunischer Flagge fahrender Öltanker hat offenbar die Straße von Hormus passiert. Es soll der erste nicht-iranische Tanker gewesen sein, der seit der Waffenruhe durch die Straße von Hormus gefahren ist. Laut Daten der Plattform Marine Traffic handelte es sich um den Öltanker "MSG". Das Schiff war den Angaben zufolge mit rund 7.000 Tonnen Heizöl aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Indien unterwegs.

Seit Beginn der Waffenruhe waren nur wenige Schiffe durch die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman gefahren, darunter zwei Tanker unter iranischer Flagge, wie das Schifffahrts-Analyseunternehmen Kpler mitteilte. Weitere Schiffe nahmen am Donnerstag offenbar Kurs auf die Straße von Hormus. Normalerweise werden in der Meerenge nach Angaben des Brancheninformationsdienstes Lloyd’s List etwa 120 Durchfahrten pro Tag gezählt. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"picture alliance/dpa/AP | Uncredited","link_url":"","media_local_id":"moeVR4vytrgJ34UK6uMf","title":"Ein mit Fahrzeugen beladenes Frachtschiff fährt im März durch den Arabischen Golf in Richtung der Straße von Hormuz"}],"local_id":"boeVQyjYtrgJ34UK6uMe"}],"created_at":1775765424,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeVGG7ptrgJ34UK6uMZ","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775766673,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":5001,"local_id":"moeVR4vytrgJ34UK6uMf","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775766674,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeVGG7ptrgJ34UK6uMZ/moeVR4vytrgJ34UK6uMf.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":11526,"width":7502}],"sort":"0000000069d807b0","updated_at":1775766674,"user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":11526},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeVQnuR79Tt2D7d25JT","text":"

Kuwait meldet Angriffe trotz Waffenruhe

Kuwait hat während der Waffenruhe "feindliche Drohnenangriffe" gemeldet. Die Drohnen seien in den Luftraum des Landes eingedrungen und hätten "mehrere wichtige Einrichtungen" zum Ziel gehabt, teilte die Armee auf X unter Verweis auf Angaben des Verteidigungsministeriums mit. Die Abwehrsysteme seien aktiviert worden.

Es war der erste gemeldete Angriff in einem Golfstaat am Tag nach der Bekanntgabe einer zweiwöchigen Feuerpause zwischen den USA und dem Iran. Diese war in der Nacht zum Mittwoch verkündet worden. Nachdem die USA und Israel Ende Februar den Iran angegriffen hatten, hatte der Iran auch mit Angriffen auf mehrere Golfstaaten reagiert. 

"}],"created_at":1775767019,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeVQnuR79Tt2D7d25JS","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d80deb","updated_at":1775767019,"user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":11527},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeVT8zQ79Tt2D7d25JW","text":"

USA bestätigen Gespräche zwischen Libanon und Israel kommende Woche

Das US-Außenministerium wird kommende Woche Verhandlungen über eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon ausrichten. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums. Wann genau die Gespräche stattfinden und wer teilnimmt, blieb zunächst unklar. 

"}],"created_at":1775767563,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeVT8zQ79Tt2D7d25JV","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d8100b","updated_at":1775767563,"user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":11528},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeVc6uc47mw2ATEWfNX","text":"

Saudi-Arabien meldet schwere Schäden im Energiesektor 

Der Ölstaat Saudi-Arabien hat erstmals über das Ausmaß der Angriffe auf seine Energieinfrastruktur gesprochen. Wie das Energieministerium mitteilte, waren Produktionsstätten, Transportanlagen und Raffinerien das Ziel von Angriffen, außerdem petrochemische Anlagen und Kraftwerke in der Hauptstadt Riad, der Ostprovinz und Janbu am Roten Meer. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Stringer/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moeVkcpQ47mw2ATEWfNc","title":"Schwarzer Rauch steigt nach einem Luftangriff auf das Gelände einer Aramco-Ölraffinerie im saudi-arabischen Ras Tanura auf."}],"local_id":"boeVkc2i47mw2ATEWfNb"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeVmR2k47mw2ATEWfNd","text":"

Eine Pumpstation der Ost-West-Pipeline war den Angaben zufolge besonders stark betroffen. Dort sank der Öldurchfluss um etwa 700.000 Barrel am Tag. Schäden in Manifa und Churais führten zu weiteren Produktionsausfällen von 600.000 Barrel pro Tag. Auch große Raffinerien wie Satorp, Ras Tanura und Samref waren betroffen. 

Erstmals bestätigte Saudi-Arabien auch den Tod eines Staatsbürgers infolge des Iran-Kriegs: Ein Wachmann in der Industrie starb bei einem Angriff, sieben weitere Menschen wurden verletzt.  

"}],"created_at":1775769814,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeVc6uc47mw2ATEWfNW","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1775770589,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3933,"local_id":"moeVkcpQ47mw2ATEWfNc","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1775770591,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeVc6uc47mw2ATEWfNW/moeVkcpQ47mw2ATEWfNc.jpeg","user_id":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_locale":"en","version":11536,"width":5900}],"sort":"0000000069d818d6","updated_at":1775770591,"user_id":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_locale":"en","version":11536},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeVfGPT3Qpv49353FBu","text":"

Netanjahu soll Trump Reduzierung der Angriffe zugesagt haben

Israel wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die Angriffe im Libanon zurückfahren. Trump sagte dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview, er habe mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gesprochen und dieser habe eine Reduzierung der Attacken zugesagt. US-Medien sowie der israelische Sender N12 berichteten, dass Trump und sein Sondergesandter Steve Witkoff Druck auf Netanjahu gemacht hätten, die Angriffe auf den Libanon zu reduzieren. Netanjahu hatte am Abend direkte Verhandlungen mit dem Libanon angekündigt. Trumps Darstellung bestätigte er in einem späteren Statement allerdings nicht.

"}],"created_at":1775769533,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeVfGPT3Qpv49353FBt","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d817bd","updated_at":1775769875,"updated_by":"692d5e509fb77ac93464e808","user_id":"692d5e509fb77ac93464e808","user_locale":"en","version":11532},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeVn7av3Qpv49353FCD","text":"

Wadephul telefoniert mit Irans Außenminister Araghtschi

Außenminister Johann Wadephul hat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi gesprochen. "Ich habe Iran aufgefordert, den Waffenstillstand einzuhalten und sich auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen", schrieb der CDU-Politiker über den Anruf auf X.

"}],"created_at":1775771313,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeVn7av3Qpv49353FCC","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069d81eb1","updated_at":1775771391,"updated_by":"692d5e509fb77ac93464e808","user_id":"692d5e509fb77ac93464e808","user_locale":"en","version":11541}]},"uniqueId":"m094","isSSR":true,"configuration":{"refresh":"notify","sort":"desc","sortControls":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"useSlideshow":true,"automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-auto","sharing":"off","layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","highlightSummaryType":"chapters","sportsShowScoreboard":true,"sportsShowScorerList":false,"injectSchemaOrg":"auto","locale":"de","colorScheme":"light","useCookies":"all"},"liveblogThemeConfiguration":{"refresh":"notify","sort":"desc","sortControls":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"useSlideshow":true,"automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-auto","sharing":"off","layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","highlightSummaryType":"chapters","sportsShowScoreboard":true,"sportsShowScorerList":false,"injectSchemaOrg":"auto"},"sharedThemeConfiguration":{"locale":"de","colorScheme":"light","useCookies":"all"},"schemaOrg":"{"@context":"https://schema.org","@type":"LiveBlogPosting","author":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"liveBlogUpdate":[{"@type":"BlogPosting","headline":"Wadephul telefoniert mit Irans Außenminister Araghtschi","articleBody":"Wadephul telefoniert mit Irans Außenminister AraghtschiAußenminister Johann Wadephul hat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi gesprochen. "Ich habe Iran aufgefordert, den Waffenstillstand einzuhalten und sich auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen", schrieb der CDU-Politiker über den Anruf auf X.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T21:48:33.000Z","dateModified":"2026-04-09T21:49:51.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Saudi-Arabien meldet schwere Schäden im Energiesektor ","articleBody":"Saudi-Arabien meldet schwere Schäden im Energiesektor Der Ölstaat Saudi-Arabien hat erstmals über das Ausmaß der Angriffe auf seine Energieinfrastruktur gesprochen. Wie das Energieministerium mitteilte, waren Produktionsstätten, Transportanlagen und Raffinerien das Ziel von Angriffen, außerdem petrochemische Anlagen und Kraftwerke in der Hauptstadt Riad, der Ostprovinz und Janbu am Roten Meer. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T21:23:34.000Z","dateModified":"2026-04-09T21:36:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Vera Sprothen"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeVc6uc47mw2ATEWfNW/moeVkcpQ47mw2ATEWfNc.jpeg","caption":"Schwarzer Rauch steigt nach einem Luftangriff auf das Gelände einer Aramco-Ölraffinerie im saudi-arabischen Ras Tanura auf.","creditText":"Stringer/Reuters","uploadDate":"2026-04-09T21:36:29.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeVc6uc47mw2ATEWfNW/moeVkcpQ47mw2ATEWfNc.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Netanjahu soll Trump Reduzierung der Angriffe zugesagt haben","articleBody":"Netanjahu soll Trump Reduzierung der Angriffe zugesagt habenIsrael wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die Angriffe im Libanon zurückfahren. Trump sagte dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview, er habe mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gesprochen und dieser habe eine Reduzierung der Attacken zugesagt. US-Medien sowie der israelische Sender N12 berichteten, dass Trump und sein Sondergesandter Steve Witkoff Druck auf Netanjahu gemacht hätten, die Angriffe auf den Libanon zu reduzieren. Netanjahu hatte am Abend direkte Verhandlungen mit dem Libanon angekündigt. Trumps Darstellung bestätigte er in einem späteren Statement allerdings nicht.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T21:18:53.000Z","dateModified":"2026-04-09T21:24:35.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA bestätigen Gespräche zwischen Libanon und Israel kommende Woche","articleBody":"USA bestätigen Gespräche zwischen Libanon und Israel kommende WocheDas US-Außenministerium wird kommende Woche Verhandlungen über eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon ausrichten. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums. Wann genau die Gespräche stattfinden und wer teilnimmt, blieb zunächst unklar. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T20:46:03.000Z","dateModified":"2026-04-09T20:46:03.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Kuwait meldet Angriffe trotz Waffenruhe","articleBody":"Kuwait meldet Angriffe trotz WaffenruheKuwait hat während der Waffenruhe "feindliche Drohnenangriffe" gemeldet. Die Drohnen seien in den Luftraum des Landes eingedrungen und hätten "mehrere wichtige Einrichtungen" zum Ziel gehabt, teilte die Armee auf X unter Verweis auf Angaben des Verteidigungsministeriums mit. Die Abwehrsysteme seien aktiviert worden.Es war der erste gemeldete Angriff in einem Golfstaat am Tag nach der Bekanntgabe einer zweiwöchigen Feuerpause zwischen den USA und dem Iran. Diese war in der Nacht zum Mittwoch verkündet worden. Nachdem die USA und Israel Ende Februar den Iran angegriffen hatten, hatte der Iran auch mit Angriffen auf mehrere Golfstaaten reagiert. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T20:36:59.000Z","dateModified":"2026-04-09T20:36:59.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 300","articleBody":"Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 300Die Zahl der Toten im Libanon durch israelische Angriffe am Mittwoch ist nach libanesischen Angaben auf mehr als 300 gestiegen. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete, dass die Zahl der Toten auf 303 angestiegen sei. Laut vorläufigen Zahlen wurden 1.150 Menschen verletzt. Damit handelt es sich um den Tag mit der höchsten Opferzahl im Libanon seit Beginn der jüngsten Eskalation Anfang März. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T20:21:37.000Z","dateModified":"2026-04-09T20:29:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Erster nicht-iranischer Tanker durchquert offenbar Straße von Hormus seit Waffenruhe","articleBody":"Erster nicht-iranischer Tanker durchquert offenbar Straße von Hormus seit WaffenruheEin unter gabunischer Flagge fahrender Öltanker hat offenbar die Straße von Hormus passiert. Es soll der erste nicht-iranische Tanker gewesen sein, der seit der Waffenruhe durch die Straße von Hormus gefahren ist. Laut Daten der Plattform Marine Traffic handelte es sich um den Öltanker "MSG". Das Schiff war den Angaben zufolge mit rund 7.000 Tonnen Heizöl aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Indien unterwegs. Seit Beginn der Waffenruhe waren nur wenige Schiffe durch die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman gefahren, darunter zwei Tanker unter iranischer Flagge, wie das Schifffahrts-Analyseunternehmen Kpler mitteilte. Weitere Schiffe nahmen am Donnerstag offenbar Kurs auf die Straße von Hormus. Normalerweise werden in der Meerenge nach Angaben des Brancheninformationsdienstes Lloyd’s List etwa 120 Durchfahrten pro Tag gezählt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T20:10:24.000Z","dateModified":"2026-04-09T20:31:14.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeVGG7ptrgJ34UK6uMZ/moeVR4vytrgJ34UK6uMf.jpeg","caption":"Ein mit Fahrzeugen beladenes Frachtschiff fährt im März durch den Arabischen Golf in Richtung der Straße von Hormuz","creditText":"picture alliance/dpa/AP | Uncredited","uploadDate":"2026-04-09T20:31:13.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeVGG7ptrgJ34UK6uMZ/moeVR4vytrgJ34UK6uMf.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"IWF mahnt Zentralbanken zur Vorsicht bei Folgen des Iran-Krieges","articleBody":"IWF mahnt Zentralbanken zur Vorsicht bei Folgen des Iran-KriegesDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat Notenbanken im Umgang ​mit den wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Krieges zur Vorsicht geraten. Auf der einen Seite müssten die Zentralbanken zwar bereit sein, die Geldpolitik zu straffen, um eine Inflationsspirale durch anhaltende Energiepreisschocks zu vermeiden, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa. Gleichzeitig müssten sie jedoch auf ​eine mögliche Abschwächung der Nachfrage achten, die gegen Zinserhöhungen ⁠spreche. Falls die Waffenruhe ​im Iran-Krieg anhalte und der Ölpreisschock nur von kurzer Dauer sei, könnten die Notenbanken laut Georgiewa es schaffen, die Zinsen bei einem leichten ‌Inflationsanstieg stabil ⁠zuhalten. Dies käme de facto einer Lockerung der Geldpolitik gleich.Sie warnte davor, die Zinsen voreilig anzuheben. "Seien Sie wachsam, konzentrieren Sie sich auf die Rahmenbedingungen, denn wenn Sie vorzeitig und unnötig straffen, verpassen Sie dem Wachstum einen Dämpfer", sagte die IWF-Chefin. "Dann könnte die Nachfrage schrumpfen. Und dann wird aus einem Angebotsschock ⁠ein Angebots- und Nachfrageschock. Das ​könnte hässlich werden." Zwar seien die kurzfristigen Inflationserwartungen gestiegen, die langfristigen seien jedoch gleichgeblieben. Dies sei sehr ‌gut und wichtig, um zu verhindern, dass die Erwartungen aus ​dem Ruder laufen und eine teure Inflationsspirale auslösen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T19:34:37.000Z","dateModified":"2026-04-09T19:51:49.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Generalsekretär fordert Waffenruhe für den Libanon","articleBody":"UN-Generalsekretär fordert Waffenruhe für den LibanonUN-Generalsekretär António Guterres begrüßt die geplanten Gespräche zwischen Israel und Libanon und hat eine umgehende Waffenruhe für den Libanon gefordert. Es gebe keine militärische Lösung für den Konflikt, teilte sein Sprecher Stéphane Dujarric mit. Die anhaltenden Einsätze des israelischen Militärs gefährdeten zudem die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Dujarric verwies darauf, dass die israelischen Evakuierungsanordnungen für die südlichen Vororte Beiruts UN-Einrichtungen ebenso umfassten wie Flüchtlingslager, Hilfszentren, ein großes öffentliches Krankenhaus und 13 Notunterkünfte mit mehr als 6.000 Vertriebenen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T19:28:37.000Z","dateModified":"2026-04-09T19:28:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Chamenei kündigt Vergeltung für Tod seines Vaters an","articleBody":"Chamenei kündigt Vergeltung für Tod seines Vaters anDer oberste Führer des Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, hat Vergeltung für die Angriffe gegen den Iran angekündigt. Im Staatsfernsehen wurde eine Erklärung von ihm verlesen. Darin hieß es, der Iran strebe keinen Krieg an, gleichzeitig werde das Land nicht auf seine Rechte verzichten. Den Tod seines Vaters, Ajatollah Ali Chamenei, wolle er rächen. Zur Öffnung der Straße von Hormus gab Chamenei an, dass der Iran "die Kontrolle über die Straße von Hormus in eine neue Phase führen“ würde. Es ist unklar, was damit konkret gemeint ist. Der iranischen Präsident Massud Peseschkian gab derweil an, die Waffenruhe mit den USA sei auf höchster Ebene der iranischen Führung akzeptiert worden. Auf Telegram teilte Peseschkian mit, dass die Entscheidung einstimmig von ranghohen Beamten getroffen und ebenfalls vom obersten Führer Chamenei bestätigt wurde. Ihm zufolge ist die Waffenrufe "kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Weg, Irans stolze Siege zu festigen". Weiter schrieb er davon, dass die Feuerpause auch das Ergebnis von mehr als einem Monat Widerstand und der Unterstützung durch die iranische Bevölkerung sei.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T19:25:50.000Z","dateModified":"2026-04-09T21:20:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Hisbollah lehnt Gespräche mit Israel ab","articleBody":"Hisbollah lehnt Gespräche mit Israel abDie Hisbollah hat direkte Verhandlungen mit Israel abgelehnt. Die libanesische Regierung müsse einen Waffenstillstand als Vorbedingung für weitere Schritte fordern, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Ali Fajjad. Zudem müsse der Abzug der israelischen Truppen aus dem Libanon sowie die Rückkehr ​der Vertriebenen Priorität haben.Israels Armee zufolge griff die Miliz den Norden Israels am Abend erneut mit Raketen an. Seit dem Morgen habe sie rund 50 Raketen aus dem Nachbarland auf Nordisrael gefeuert. In der Stadt Naharija heulten am Abend Berichten zufolge innerhalb von einer Stunde gleich viermal die Warnsirenen. Auch in anderen Orten in Nordisrael gab es Raketenalarm.US-Präsident Donald Trump bestätigte derweil, dass er mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu über die Angriffe im Libanon gesprochen habe. Die Israelis würden ihre Operationen "zurückfahren", sagte der Präsident dem Sender NBC. "Ich habe mit Bibi gesprochen, und er wird das Ganze etwas ruhiger angehen. Ich glaube einfach, wir müssen insgesamt ein bisschen zurückhaltender sein." ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T19:16:25.000Z","dateModified":"2026-04-09T20:26:56.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Netanjahu kündigt Aufnahme von Friedensgesprächen mit dem Libanon an","articleBody":"Netanjahu kündigt Aufnahme von Friedensgesprächen mit dem Libanon anIsrael will Friedensgespräche mit dem Libanon aufnehmen. Das gab der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekannt. Angesichts wiederholter Bitten des Nachbarlandes um direkte Gespräche habe er das Kabinett angewiesen, diese so schnell wie möglich aufzunehmen, teilt Netanjahu ​mit. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehe die Entwaffnung der Hisbollah und der Aufbau friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T16:23:59.000Z","dateModified":"2026-04-09T20:09:26.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeTtcz379Tt2D7dQ1zN/moeUtFVWtrgJ34UKPPZi.jpeg","caption":"Ein Mann steht in der Nähe eines beschädigten Gebäudes am Ort eines israelischen Angriffs in Beirut","creditText":"Raghed Waked/Reuters","uploadDate":"2026-04-09T18:51:01.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeTtcz379Tt2D7dQ1zN/moeUtFVWtrgJ34UKPPZi.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/libanon-friedensgespraeche-israel-benjamin-netanjahu-hisbollah","headline":"Netanjahu kündigt Friedensgespräche mit dem Libanon an","description":"Israel und der Libanon könnten schon kommende Woche Friedensgespräche aufnehmen. Die Hisbollah lehnt Gespräche ab. Angriffe im Süden Libanons und in Nordisrael halten an.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"IWF-Chefin rechnet mit Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf","articleBody":"IWF-Chefin rechnet mit Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar HilfsbedarfDie Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, rechnet infolge des Irankriegs mit mindestens 45 Millionen Betroffenen von Hunger und bis zu 50 Milliarden US-Dollar an IWF-Hilfen. Das sagte Georgiewa laut vorab verbreitetem Redetext. "Selbst im besten Fall wird es keine saubere und geordnete Rückkehr zum vorherigen Zustand geben", sagte die IWF-Chefin über die erwartete Ernährungskrise, die Experten vor allem auf den Energiepreis- und Düngemittelschock zurückführen. Falls die aktuelle Waffenruhe halte, würden die Hilfsgelder 20 Milliarden US-Dollar betragen.Die für Dienstag erwartete Weltwachstumsprognose wird laut Georgiewa nach unten korrigiert. Selbst im "hoffnungsvollsten Szenario" werde das Wachstum geringer ausfallen. Hauptgründe seien die Kriegsschäden an der Infrastruktur im Nahen Osten, die Störungen der internationalen Lieferketten und ein Vertrauensverlust an den Weltmärkten. Besonders betroffen seien davon einkommensschwache Länder, die auf Energieimporte angewiesen sind.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T15:54:44.000Z","dateModified":"2026-04-09T16:21:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeTv2Rs4rY33H3fSG6X/moeU4UtctrgJ34UK6qVL.jpeg","caption":"Kristalina Georgiewa geht davon aus, dass das Wachstum gering ausfallen wird","creditText":"Ken Cedeno/Reuters","uploadDate":"2026-04-09T16:17:09.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeTv2Rs4rY33H3fSG6X/moeU4UtctrgJ34UK6qVL.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran blockiert laut Chef von Ölkonzern die Weiterfahrt von 230 Schiffen","articleBody":"Iran blockiert laut Chef von Ölkonzern die Weiterfahrt von 230 SchiffenDer Chef des größten Ölkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate, Sultan Ahmed al-Dschaber, hat den Iran aufgerufen, die Straße von Hormus freizugeben. Dort würden aktuell rund 230 Schiffe liegen, die bereit zur Abfahrt seien, sagte der Vorstandsvorsitzende des staatlichen Konzerns Abu Dhabi National Oil laut einer Mitteilung. "Sie und jedes weitere Schiff müssen diesen Korridor bedingungslos passieren dürfen", sagte Al-Dschaber. Kein Land habe das Recht, zu bestimmen, wer unter welchen Bedingungen passieren dürfe. Die Blockade, die nicht mit der Waffenruhevereinbarung mit den USA im Einklang ist, bezeichnete Al-Dschaber als "Nötigung". "Die Instrumentalisierung dieser lebenswichtigen Wasserstraße in jeglicher Form ist nicht hinnehmbar", heißt es in der Mitteilung.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T15:47:12.000Z","dateModified":"2026-04-09T15:58:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeTsx5X4rY33H3fSG6U/moeTy5Y54rY33H3fSG6d.jpeg","caption":"Sultan Ahmed al-Dschaber, der Chef des größten Ölkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate","creditText":"Raghed Waked/Reuters","uploadDate":"2026-04-09T15:57:58.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeTsx5X4rY33H3fSG6U/moeTy5Y54rY33H3fSG6d.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israelische Behörden nehmen Israeli wegen mutmaßlicher Anschlagspläne fest","articleBody":"Israelische Behörden nehmen Israeli wegen mutmaßlicher Anschlagspläne festDer israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet und die Polizei werfen einem 22-jährigen Israeli vor, im Auftrag des Iran einen Anschlag auf den früheren israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett vorbereitet zu haben. Der Beschuldigte wurde den Behörden zufolge vergangenen Monat in der Hafenstadt Haifa festgenommen. Er soll demnach Sprengstoff hergestellt haben. Ziel sei ein Anschlag auf eine "ranghohe Persönlichkeit" gewesen. Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener israelischer Medien handelte es sich dabei um Bennett. Gegen den 22-Jährigen und weitere Verdächtige solle in Kürze Anklage erhoben werden, teilten die Behörden mit. Der Mann habe seit August 2025 in Kontakt mit einem iranischen Akteur gestanden. Für Geldzahlungen von umgerechnet 20.000 Euro habe er eine Wohnung in Haifa gemietet, in der er Sprengstoff hergestellt habe. Unterstützung erhielt er den Angaben zufolge von mehreren israelischen Freunden. Diese hätten beim Kauf von Materialien, beim Verstecken des Sprengstoffs und bei Tests geholfen. Während des jüngsten Irankriegs habe der 22-Jährige auch Fotos vom Hafen in Haifa und von Raketeneinschlägen im Norden Israels übermittelt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T15:42:38.000Z","dateModified":"2026-04-09T15:49:54.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-04-09T21:49:51.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Wadephul telefoniert mit Irans Außenminister AraghtschiAußenminister Johann Wadephul hat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi gesprochen. "Ich habe Iran aufgefordert, den Waffenstillstand einzuhalten und sich auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen", schrieb der CDU-Politiker über den Anruf auf X.","video":[]}"}“>

Mounia Meiborg

Wadephul telefoniert mit Irans Außenminister Araghtschi

Außenminister Johann Wadephul hat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi gesprochen. „Ich habe Iran aufgefordert, den Waffenstillstand einzuhalten und sich auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen“, schrieb der CDU-Politiker über den Anruf auf X.

Vera Sprothen

Saudi-Arabien meldet schwere Schäden im Energiesektor 

Der Ölstaat Saudi-Arabien hat erstmals über das Ausmaß der Angriffe auf seine Energieinfrastruktur gesprochen. Wie das Energieministerium mitteilte, waren Produktionsstätten, Transportanlagen und Raffinerien das Ziel von Angriffen, außerdem petrochemische Anlagen und Kraftwerke in der Hauptstadt Riad, der Ostprovinz und Janbu am Roten Meer. 
Schwarzer Rauch steigt nach einem Luftangriff auf das Gelände einer Aramco-Ölraffinerie im saudi-arabischen Ras Tanura auf. Stringer/Reuters
Eine Pumpstation der Ost-West-Pipeline war den Angaben zufolge besonders stark betroffen. Dort sank der Öldurchfluss um etwa 700.000 Barrel am Tag. Schäden in Manifa und Churais führten zu weiteren Produktionsausfällen von 600.000 Barrel pro Tag. Auch große Raffinerien wie Satorp, Ras Tanura und Samref waren betroffen. 

Erstmals bestätigte Saudi-Arabien auch den Tod eines Staatsbürgers infolge des Iran-Kriegs: Ein Wachmann in der Industrie starb bei einem Angriff, sieben weitere Menschen wurden verletzt.  

Mounia Meiborg

Netanjahu soll Trump Reduzierung der Angriffe zugesagt haben

Israel wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die Angriffe im Libanon zurückfahren. Trump sagte dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview, er habe mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gesprochen und dieser habe eine Reduzierung der Attacken zugesagt. US-Medien sowie der israelische Sender N12 berichteten, dass Trump und sein Sondergesandter Steve Witkoff Druck auf Netanjahu gemacht hätten, die Angriffe auf den Libanon zu reduzieren. Netanjahu hatte am Abend direkte Verhandlungen mit dem Libanon angekündigt. Trumps Darstellung bestätigte er in einem späteren Statement allerdings nicht.

David Rech

USA bestätigen Gespräche zwischen Libanon und Israel kommende Woche

Das US-Außenministerium wird kommende Woche Verhandlungen über eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon ausrichten. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums. Wann genau die Gespräche stattfinden und wer teilnimmt, blieb zunächst unklar. 

David Rech

Kuwait meldet Angriffe trotz Waffenruhe

Kuwait hat während der Waffenruhe „feindliche Drohnenangriffe“ gemeldet. Die Drohnen seien in den Luftraum des Landes eingedrungen und hätten „mehrere wichtige Einrichtungen“ zum Ziel gehabt, teilte die Armee auf X unter Verweis auf Angaben des Verteidigungsministeriums mit. Die Abwehrsysteme seien aktiviert worden.

Es war der erste gemeldete Angriff in einem Golfstaat am Tag nach der Bekanntgabe einer zweiwöchigen Feuerpause zwischen den USA und dem Iran. Diese war in der Nacht zum Mittwoch verkündet worden. Nachdem die USA und Israel Ende Februar den Iran angegriffen hatten, hatte der Iran auch mit Angriffen auf mehrere Golfstaaten reagiert. 

Bastian Hartig

Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 300

Die Zahl der Toten im Libanon durch israelische Angriffe am Mittwoch ist nach libanesischen Angaben auf mehr als 300 gestiegen. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete, dass die Zahl der Toten auf 303 angestiegen sei. Laut vorläufigen Zahlen wurden 1.150 Menschen verletzt. Damit handelt es sich um den Tag mit der höchsten Opferzahl im Libanon seit Beginn der jüngsten Eskalation Anfang März. 

Marla Noss

Erster nicht-iranischer Tanker durchquert offenbar Straße von Hormus seit Waffenruhe

Ein unter gabunischer Flagge fahrender Öltanker hat offenbar die Straße von Hormus passiert. Es soll der erste nicht-iranische Tanker gewesen sein, der seit der Waffenruhe durch die Straße von Hormus gefahren ist. Laut Daten der Plattform Marine Traffic handelte es sich um den Öltanker „MSG“. Das Schiff war den Angaben zufolge mit rund 7.000 Tonnen Heizöl aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Indien unterwegs.

Seit Beginn der Waffenruhe waren nur wenige Schiffe durch die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman gefahren, darunter zwei Tanker unter iranischer Flagge, wie das Schifffahrts-Analyseunternehmen Kpler mitteilte. Weitere Schiffe nahmen am Donnerstag offenbar Kurs auf die Straße von Hormus. Normalerweise werden in der Meerenge nach Angaben des Brancheninformationsdienstes Lloyd’s List etwa 120 Durchfahrten pro Tag gezählt. 

Ein mit Fahrzeugen beladenes Frachtschiff fährt im März durch den Arabischen Golf in Richtung der Straße von Hormuz. picture alliance/dpa/AP | Uncredited

Marla Noss

IWF mahnt Zentralbanken zur Vorsicht bei Folgen des Iran-Krieges

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Notenbanken im Umgang ​mit den wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Krieges zur Vorsicht geraten. Auf der einen Seite müssten die Zentralbanken zwar bereit sein, die Geldpolitik zu straffen, um eine Inflationsspirale durch anhaltende Energiepreisschocks zu vermeiden, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa. Gleichzeitig müssten sie jedoch auf ​eine mögliche Abschwächung der Nachfrage achten, die gegen Zinserhöhungen ⁠spreche. Falls die Waffenruhe ​im Iran-Krieg anhalte und der Ölpreisschock nur von kurzer Dauer sei, könnten die Notenbanken laut Georgiewa es schaffen, die Zinsen bei einem leichten ‌Inflationsanstieg stabil ⁠zuhalten. Dies käme de facto einer Lockerung der Geldpolitik gleich.

Sie warnte davor, die Zinsen voreilig anzuheben. „Seien Sie wachsam, konzentrieren Sie sich auf die Rahmenbedingungen, denn wenn Sie vorzeitig und unnötig straffen, verpassen Sie dem Wachstum einen Dämpfer“, sagte die IWF-Chefin. „Dann könnte die Nachfrage schrumpfen. Und dann wird aus einem Angebotsschock ⁠ein Angebots- und Nachfrageschock. Das ​könnte hässlich werden.“ Zwar seien die kurzfristigen Inflationserwartungen gestiegen, die langfristigen seien jedoch gleichgeblieben. Dies sei sehr ‌gut und wichtig, um zu verhindern, dass die Erwartungen aus ​dem Ruder laufen und eine teure Inflationsspirale auslösen.

David Rech

UN-Generalsekretär fordert Waffenruhe für den Libanon

UN-Generalsekretär António Guterres begrüßt die geplanten Gespräche zwischen Israel und Libanon und hat eine umgehende Waffenruhe für den Libanon gefordert. Es gebe keine militärische Lösung für den Konflikt, teilte sein Sprecher Stéphane Dujarric mit. Die anhaltenden Einsätze des israelischen Militärs gefährdeten zudem die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Dujarric verwies darauf, dass die israelischen Evakuierungsanordnungen für die südlichen Vororte Beiruts UN-Einrichtungen ebenso umfassten wie Flüchtlingslager, Hilfszentren, ein großes öffentliches Krankenhaus und 13 Notunterkünfte mit mehr als 6.000 Vertriebenen

Marla Noss

Chamenei kündigt Vergeltung für Tod seines Vaters an

Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, hat Vergeltung für die Angriffe gegen den Iran angekündigt. Im Staatsfernsehen wurde eine Erklärung von ihm verlesen. Darin hieß es, der Iran strebe keinen Krieg an, gleichzeitig werde das Land nicht auf seine Rechte verzichten. Den Tod seines Vaters, Ajatollah Ali Chamenei, wolle er rächen. Zur Öffnung der Straße von Hormus gab Chamenei an, dass der Iran „die Kontrolle über die Straße von Hormus in eine neue Phase führen“ würde. Es ist unklar, was damit konkret gemeint ist.

Der iranischen Präsident Massud Peseschkian gab derweil an, die Waffenruhe mit den USA sei auf höchster Ebene der iranischen Führung akzeptiert worden. Auf Telegram teilte Peseschkian mit, dass die Entscheidung einstimmig von ranghohen Beamten getroffen und ebenfalls vom obersten Führer Chamenei bestätigt wurde. Ihm zufolge ist die Waffenrufe „kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Weg, Irans stolze Siege zu festigen“. Weiter schrieb er davon, dass die Feuerpause auch das Ergebnis von mehr als einem Monat Widerstand und der Unterstützung durch die iranische Bevölkerung sei.

David Rech

Hisbollah lehnt Gespräche mit Israel ab

Die Hisbollah hat direkte Verhandlungen mit Israel abgelehnt. Die libanesische Regierung müsse einen Waffenstillstand als Vorbedingung für weitere Schritte fordern, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Ali Fajjad. Zudem müsse der Abzug der israelischen Truppen aus dem Libanon sowie die Rückkehr ​der Vertriebenen Priorität haben.

Israels Armee zufolge griff die Miliz den Norden Israels am Abend erneut mit Raketen an. Seit dem Morgen habe sie rund 50 Raketen aus dem Nachbarland auf Nordisrael gefeuert. In der Stadt Naharija heulten am Abend Berichten zufolge innerhalb von einer Stunde gleich viermal die Warnsirenen. Auch in anderen Orten in Nordisrael gab es Raketenalarm.

US-Präsident Donald Trump bestätigte derweil, dass er mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu über die Angriffe im Libanon gesprochen habe. Die Israelis würden ihre Operationen „zurückfahren“, sagte der Präsident dem Sender NBC. „Ich habe mit Bibi gesprochen, und er wird das Ganze etwas ruhiger angehen. Ich glaube einfach, wir müssen insgesamt ein bisschen zurückhaltender sein.“ 

David Rech

Netanjahu kündigt Aufnahme von Friedensgesprächen mit dem Libanon an

Israel will Friedensgespräche mit dem Libanon aufnehmen. Das gab der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekannt. Angesichts wiederholter Bitten des Nachbarlandes um direkte Gespräche habe er das Kabinett angewiesen, diese so schnell wie möglich aufzunehmen, teilt Netanjahu ​mit. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehe die Entwaffnung der Hisbollah und der Aufbau friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon.
Ein Mann steht in der Nähe eines beschädigten Gebäudes am Ort eines israelischen Angriffs in Beirut. Raghed Waked/Reuters
Der Iran hatte zuvor erklärt, die Angriffe auf die Hisbollah durch Israel verletzten die ⁠mit den USA vereinbarte ​zweiwöchige Waffenruhe. Dadurch würden die für Samstag in Pakistan geplanten Verhandlungen mit den USA sinnlos. Zudem rechtfertigt das Land damit die weitere Blockade der Straße von Hormus. USA und Israel bestritten bislang, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gelte.

Netanjahu begründete seine plötzliche Verhandlungsbereitschaft mit ​wiederholten Bitten aus Beirut. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP und israelischer Medien sollen die Gespräche kommende Woche beginnen. Die Ankündigung des Ministerpräsidenten folgt auf die schwersten israelischen Angriffe im Libanon seit Kriegsbeginn mit mehr als 250 Toten allein am Mittwoch. Von der libanesischen Seite gab es bisher keine Äußerung zu möglichen Friedensgesprächen.

Tom-Luca Freund

IWF-Chefin rechnet mit Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, rechnet infolge des Irankriegs mit mindestens 45 Millionen Betroffenen von Hunger und bis zu 50 Milliarden US-Dollar an IWF-Hilfen. Das sagte Georgiewa laut vorab verbreitetem Redetext. „Selbst im besten Fall wird es keine saubere und geordnete Rückkehr zum vorherigen Zustand geben“, sagte die IWF-Chefin über die erwartete Ernährungskrise, die Experten vor allem auf den Energiepreis- und Düngemittelschock zurückführen. Falls die aktuelle Waffenruhe halte, würden die Hilfsgelder 20 Milliarden US-Dollar betragen.

Die für Dienstag erwartete Weltwachstumsprognose wird laut Georgiewa nach unten korrigiert. Selbst im „hoffnungsvollsten Szenario“ werde das Wachstum geringer ausfallen. Hauptgründe seien die Kriegsschäden an der Infrastruktur im Nahen Osten, die Störungen der internationalen Lieferketten und ein Vertrauensverlust an den Weltmärkten. Besonders betroffen seien davon einkommensschwache Länder, die auf Energieimporte angewiesen sind.

Kristalina Georgiewa geht davon aus, dass das Wachstum gering ausfallen wird. Ken Cedeno/Reuters

Tom-Luca Freund

Iran blockiert laut Chef von Ölkonzern die Weiterfahrt von 230 Schiffen

Der Chef des größten Ölkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate, Sultan Ahmed al-Dschaber, hat den Iran aufgerufen, die Straße von Hormus freizugeben. Dort würden aktuell rund 230 Schiffe liegen, die bereit zur Abfahrt seien, sagte der Vorstandsvorsitzende des staatlichen Konzerns Abu Dhabi National Oil laut einer Mitteilung. „Sie und jedes weitere Schiff müssen diesen Korridor bedingungslos passieren dürfen“, sagte Al-Dschaber. Kein Land habe das Recht, zu bestimmen, wer unter welchen Bedingungen passieren dürfe.

Die Blockade, die nicht mit der Waffenruhevereinbarung mit den USA im Einklang ist, bezeichnete Al-Dschaber als „Nötigung“. „Die Instrumentalisierung dieser lebenswichtigen Wasserstraße in jeglicher Form ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der Mitteilung.

Sultan Ahmed al-Dschaber, der Chef des größten Ölkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate. Raghed Waked/Reuters

David Rech

Israelische Behörden nehmen Israeli wegen mutmaßlicher Anschlagspläne fest

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet und die Polizei werfen einem 22-jährigen Israeli vor, im Auftrag des Iran einen Anschlag auf den früheren israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett vorbereitet zu haben. Der Beschuldigte wurde den Behörden zufolge vergangenen Monat in der Hafenstadt Haifa festgenommen. Er soll demnach Sprengstoff hergestellt haben. Ziel sei ein Anschlag auf eine „ranghohe Persönlichkeit“ gewesen. Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener israelischer Medien handelte es sich dabei um Bennett.

Gegen den 22-Jährigen und weitere Verdächtige solle in Kürze Anklage erhoben werden, teilten die Behörden mit. Der Mann habe seit August 2025 in Kontakt mit einem iranischen Akteur gestanden. Für Geldzahlungen von umgerechnet 20.000 Euro habe er eine Wohnung in Haifa gemietet, in der er Sprengstoff hergestellt habe.

Unterstützung erhielt er den Angaben zufolge von mehreren israelischen Freunden. Diese hätten beim Kauf von Materialien, beim Verstecken des Sprengstoffs und bei Tests geholfen. Während des jüngsten Irankriegs habe der 22-Jährige auch Fotos vom Hafen in Haifa und von Raketeneinschlägen im Norden Israels übermittelt.

AbbasAbgeordneteAbu DhabiAhmedAlAliAramcoAugustAuslandAußenministeriumBehördenBeirutBenjaminBevölkerungBeziehungenCDUChameneiDollarDonalddpaDreiDrohnenEndeEuroExpertenFlüchtlingslagerGeldpolitikGesundheitsministeriumGolfGuterresHeizölHisbollahIndienIndustrieInfrastrukturIranIsraelIWFJohannKraftwerkeKrankenhausKriegLaufenLibanonLieferkettenLloydLucaLuftraumMannMarineMedienNahostNetanjahuNötigungÖltankerOmanOperationenPakistanPipelinePolitikerPolizeiRaffinerienRaketenRauchRechtRegierungRiadSSaudi-ArabienSchiffeSchifffahrtSchwarzerSelbstSoftwareStarkSteveTAGTelegramTodTrumpUNUSUS-DollarUSAWachstumWadephulWaffenstillstandWestWillWitkoffWohnungXZeitZentralbankenZinsenZur