Die Stimme ist ruhig, aber scharf. Der Mann klingt wie einer, der überzeugt ist, dass er schon gewonnen hat. Die Aufnahme von seiner Ansprache ist genau 15 Minuten lang. Sie soll aus dem Iran stammen. Die ZEIT erreichte sie aus einem kleinen Kreis ehemaliger iranischer Politiker, die sich bereits vor Ausbruch des Krieges vom Regime abgewandt und ins Ausland abgesetzt hatten. Im Iran hatten sie gute Beziehungen zu der Revolutionsgarde. Einer ihrer Kommandeure soll es sein, dessen sonore Stimme auf der Aufnahme zu hören ist. Er sagt: „Die Amerikaner sollen nur kommen. (Es wäre) ein Geschenk Gottes für den Iran (…) Bislang suchen wir verzweifelt nach Amerikanern, die wir angreifen könnten. Wenn plötzlich Tausende hier und damit in Reichweite sind – das ist genau das, was wir brauchen!“