Iran macht Freigabe welcher Straße von Hormus rückgängig und beschießt laut Briten Tanker

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Am 28. Februar begannen die USA und Israel, den Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Mittlerweile gilt eine Waffenruhe. Am Freitag kündigte der Iran an, die wochenlange Blockade der Straße von Hormus aufzuheben, doch am Samstag hob das Militär das Vorhaben auf.

Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:

13:15 Uhr – Britische Seefahrtsbehörde: Bericht über Tankerbeschuss

Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO erhält nach eigenen ​Angaben Berichte über den Beschuss eines Tankers. Der Vorfall habe sich demnach 20 Seemeilen nordöstlich des Oman ereignet, teilt die Behörde mit. Der Beschuss ⁠sei von zwei Kanonenbooten ausgegangen, die in Bezug zu den iranischen Revolutionsgarden stehen sollen. Dem Kapitän des Tankers zufolge eröffneten die Angreifer das Feuer ohne vorherige Warnung über Funk. Das Schiff und seine Besatzung befänden sich aber den Berichten nach in Sicherheit.

13:05 Uhr – Iran: Keine Übergabe von angereichertem Uran an die USA

Der Iran hat eine Übernahme von angereichertem Uran durch die USA ausgeschlossen. Vizeaußenminister Said Chatibsadeh sagte der Nachrichtenagentur AP am Samstag im türkischen Antalya, das werde nicht geschehen. Zugleich dämpfte er die Erwartung auf weitere direkte Gespräche zwischen beiden Ländern. Die Iraner seien für eine neue Runde direkter Gespräche nicht bereit, weil die US-Seite „ihre maximalistische Position“ nicht aufgegeben habe.

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag die Bergung von angereichertem Uran in der Islamischen Republik angekündigt und behauptet: „Die USA werden den gesamten nuklearen Staub bekommen.“ Dabei bezog er sich auf 440,9 Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von bis zu 60 Prozent, über das der Iran nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit Stand 13. Juni 2025 verfügte.

12:48 Uhr – Insider berichten von Beschuss in Straße von Hormus

Insidern ​zufolge haben mindestens zwei Handelsschiffe gemeldet, dass sie diesen Samstag bei dem Versuch, die Straße von Hormus zu durchqueren, unter ⁠Beschuss geraten seien. Die genauen Auswirkungen seien zunächst nicht klar, heißt es in Schifffahrts- und Seesicherheitskreisen.

12:10 Uhr – Libanon berät über Verhandlungen mit Israel

Die libanesische Staatsführung hat sich über mögliche Verhandlungen mit Israel ausgetauscht. Wie das Büro von Präsident Joseph Aoun mitteilte, sprach Aoun bei einem Treffen mit Regierungschef Nawaf Salam über die „Bereitschaft zu Verhandlungen“ mit Israel. Die beiden Länder befinden sich seit dem Jahr 1948 formal im Kriegszustand.

10:45 Uhr – Pakistanischer Premier reist aus Türkei ab

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif ist nach Gesprächen über den Iran-Konflikt wieder aus der Türkei abgereist. Sharif hatte in Antalya an einem Diplomatie-Forum teilgenommen und dort den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan sowie Scheich Tamim getroffen, den Emir von Katar.

10:13 Uhr: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Der Iran macht die angekündigte Öffnung der Straße von Hormus nach einem Tag wieder rückgängig. Das teilte ein Sprecher des Hauptquartiers der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars mit. Als Grund nannte er eine anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA.

In der Erklärung heißt es weiter, der Iran habe einer kontrollierten Durchfahrt einer begrenzten Anzahl von Öltankern und Handelsschiffen durch die Straße von Hormus zugestimmt. Die USA hätten dagegen ihre Blockade fortgesetzt. Aus diesem Grund sei die Kontrolle über die Straße von Hormus wieder in den früheren Zustand zurückgekehrt: Die strategisch wichtige Meerenge unterliege der strengen Verwaltung und Kontrolle der Streitkräfte. Daran ändere sich nichts, solange die Vereinigten Staaten die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit von Schiffen vom Iran zu ihrem Bestimmungsort und von ihrem Bestimmungsort zurück in den Iran nicht wiederherstellten.

9:40 Uhr – Reedereien misstrauen Iran

In der für den globalen Energiehandel wichtigen Straße von Hormus ist eine rasche Normalisierung des Schiffsverkehrs nach Einschätzung von Datenanbietern und Branchenbeobachtern nicht in Sicht. Wie der Sender CNN berichtet, passierten seit der offiziellen Freigabe durch Teheran lediglich fünf Frachtschiffe und ein leeres Kreuzfahrtschiff die Meerenge, jedoch keine Öltanker.

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Nach Einschätzung von John-Paul Rodriguez, Experte für Seeschifffahrt an der Texas A&M University, halten widersprüchliche Statusmeldungen Reedereien von der Durchfahrt ab. Rodriguez sagte dem Sender Al Jazeera: „Seit der Ankündigung haben Schiffe versucht, die Meerenge zu passieren … aber es sieht so aus, als würden viele von ihnen umkehren, weil die Lage unklar ist.“ Große Reedereien würden sich wahrscheinlich nicht wohl dabei fühlen, die Meerenge zu durchfahren, bis die „derzeitige iranische Sperre vollständig aufgehoben“ se

9:31 Uhr – Iran öffnet Teil seines Luftraums

Der Iran hat nach Angaben der Luftfahrtbehörde des Landes im Zuge der Waffenruhe mit den USA einen Teil seines Luftraums wieder für internationale Flüge freigegeben. „Die Flugrouten im Osten des Landes sind für internationale Flüge geöffnet, die den Iran überfliegen“, teilte die zivile Luftfahrtbehörde des Landes am Samstag mit. Zudem hätten am Morgen (Ortszeit) einige bislang geschlossene Flughäfen des Landes ihren Betrieb wieder aufgenommen.

08:47 Uhr – Pakistans Armeechef beendet seinen Vermittlungsbesuch in Teheran

Der im Iran-Krieg um Vermittlung bemühte pakistanische Armeechef Asim Munir hat pakistanischen Angaben zufolge seinen mehrtägigen Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran beendet. Munir habe während seines Besuchs mehrere hochrangige iranische Führungspersonen getroffen, was Pakistans „unerschütterliche Entschlossenheit unterstreicht, eine Verhandlungslösung zu ermöglichen“, erklärte die Armee am Samstag.

07:51 Uhr – USA verlängern Lockerungen für Sanktionen auf russisches Öl

Die USA haben ihre Lockerungen von Sanktionen auf russisches Öl für einen weiteren Monat verlängert. ​Die Ausnahmeregelung erlaubt den Kauf von Ölprodukten aus Russland, die seit Freitag auf Schiffe ⁠verladen wurden. Sie ist bis zum 16. Mai befristet und folgt auf eine entsprechende 30-tägige Regelung, die am 11. April auslief.

Der Schritt ist Teil von Washingtons Versuchen, die Energiepreise zu dämpfen, die im Zuge des von den USA und Israel begonnenen Kriegs gegen den ⁠Iran weltweit ​stark gestiegen sind.

05.19 ​Uhr – Trump kündigt neue „gute Nachrichten“ zum Iran an, nennt aber keine Details

US-Präsident Donald Trump spricht von neuen „ziemlich guten Nachrichten“ in Bezug auf den Iran. „Wir haben vor 20 ⁠Minuten ziemlich gute Nachrichten bekommen, es scheint im Nahen Osten mit dem Iran sehr gut zu laufen“, sagt Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. Auf die Frage, was die gute Nachricht sei, antwortet Trump: „Sie werden davon hören. Ich denke einfach, das sollte passieren. Es ist das einzig Sinnvolle. Und ⁠ich glaube, ​das wird es ‌auch. Wir werden sehen, was passiert, aber ich glaube, das wird es.“

05:05 Uhr – Trump droht mit Ende der Waffenruhe im Iran

US-Präsident Donald Trump droht ⁠mit einem Ende der Waffenruhe mit dem Iran, falls bis Mittwoch keine langfristige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt werde. „Vielleicht werde ich sie nicht verlängern, aber die Blockade der iranischen Häfen wird bestehen bleiben“, sagte ⁠Trump vor Journalisten ​an Bord ‌der Air Force One. „Die Blockade bleibt, und leider müssen wir dann wieder anfangen, Bomben abzuwerfen.“

02:21 Uhr – Iran droht USA mit erneuter Schließung der Straße von Hormus

Der Iran hat mit der erneuten Schließung der Straße von Hormus gedroht, sollte die US-Blockade iranischer Häfen andauern. „Mit der Fortsetzung der Blockade wird die Straße von Hormus nicht offen bleiben“, schrieb Irans einflussreicher Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in der Nacht auf der Plattform X. Die Durchfahrt durch die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge erfolge auf der vom Iran „festgelegten Route“ und mit „iranischer Genehmigung“, fügte Irans Chefunterhändler hinzu.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, drohte den USA. „Die sogenannte Seeblockade stellt einen Verstoß gegen die Waffenruhe dar und wird eine angemessene Reaktion des Irans zur Folge haben“, sagte er der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Ghalibaf schrieb, ob die Straße geöffnet oder geschlossen sei und welche Bestimmungen gelten, werde vor Ort entschieden, „nicht durch soziale Medien“. Trump habe falsche Behauptungen aufgestellt. Damit würden die USA auch in Verhandlungen nicht weiterkommen.

02:14 Uhr – Größter Schiffskonvoi seit Kriegsbeginn kehrt vor der Straße von Hormus um

Eine Gruppe von rund 20 Handelsschiffen hat den Versuch abgebrochen, die Straße von Hormus zu passieren. Schiffsbewegungsdaten zufolge sind die ⁠meisten ​Schiffe, darunter Containerschiffe, ‌Massengutfrachter und Tanker, wieder umgekehrt. Der Grund dafür ist zurzeit unklar. Zu der Gruppe gehören auch drei Containerschiffe der französischen Reederei CMA CGM. Sie lehnte eine Stellungnahme ab. Die Schiffe ‌waren Teil des bisher ⁠größten Schiffskonvois ​Richtung Straße von Hormus seit Beginn des Iran-Krieges.

01:29 Uhr – AP-Informationen: China zu Übernahme von iranischem Uran bereit

China soll bereit sein, angereichertes Uran aus dem Iran zu übernehmen oder auf einen niedrigeren Anreicherungsgrad zu bringen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AP von einem Diplomaten, der in die Überlegungen der Führung in Peking eingeweiht ist. Aktuell will US-Präsident Donald Trump, dass die Vereinigten Staaten im Rahmen eines Friedensabkommens mit dem Iran selbst die Kontrolle über das Material übernehmen, das unter iranischen Atomanlagen vermutet wird, die im Juni 2025 bei US-Militärangriffen schwer beschädigt wurden.

Doch China – der wichtigste Handelspartner Irans – signalisiere nun Offenheit, das Uran an sich zu nehmen oder auf ein für zivile Zwecke nutzbares Niveau herunterzuverdünnen, falls Washington und Teheran dies wünschten, sagte der Diplomat unter Zusicherung von Anonymität.

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00:40 Uhr – Trump will iranisches Uran in die USA bringen

US-Präsident Donald Trump will das iranische Uran nach einem Friedensabkommen mit dem Iran in die USA bringen. Washington werde Teheran dabei helfen, das angereicherte Uran aus den iranischen Atomanlagen zu bergen, die bei Angriffen der USA im Juni vergangenen Jahres getroffen worden waren, fügte Trump am Freitag bei einer Rede in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona hinzu.

Jemand habe ihn gefragt: „Wie sollen wir an den Atomstaub kommen?“, sagte Trump bei einer Veranstaltung der ihm nahestenden Jugendorganisation Turning Point USA mit Blick auf das iranische Uran. „Wir werden es bekommen, indem wir mit dem Iran reingehen, mit vielen Baggern“, fügte Trump hinzu. „Wir brauchen die größten Bagger, die Ihr Euch vorstellen könnt.“

„Aber wir werden zusammen mit dem Iran reingehen“, bekräftigte Trump. „Wir werden es bekommen. Wir werden es sehr bald zurück in die USA bringen.“

00:36 Uhr – Datenfirma: Schiffsverkehr in Straße von Hormus bleibt eingeschränkt

Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus beschränkt sich nach Angaben der Datenfirma Kpler weiterhin auf Korridore, für deren Passage eine Genehmigung nötig ist. Dieses Lagebild ergab sich am Freitagabend (Ortszeit), wie das Unternehmen mitteilte. Wenige Stunden zuvor hatten die USA und der Iran die vollständige Wiederöffnung der strategisch wichtigen Wasserstraße verkündet.

Kpler erklärte weiter, dass die „Märkte mit vorsichtigem Optimismus“ auf die Entscheidung reagiert hätten, die Meerenge wieder zu öffnen. Zugleich warnte der Datendienst, dass die zugrundeliegende Versorgungslage angespannt bleibe und eine „vollständige Normalisierung von Handel und Vertrauen eher Monate als Wochen dauern dürfte“.

00:01 Uhr – Dobrindt: Keine erhöhte Migration nach Europa durch Iran-Krieg

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet aufgrund des Iran-Kriegs vorerst keine höhere Migration nach Europa. „Aktuell sehen wir keinen erhöhten Migrationsdruck“, sagte Dobrindt der „Rheinischen Post“.

„Wir haben einen sehr genauen Blick auf die Migrationsbewegungen, beispielsweise im Iran und im Libanon. Aktuell sehen wir hohe Zahlen von Binnenmigration in beiden Ländern, aber wir erkennen noch keinen Druck auf die türkische Grenze. Dies wäre der erste Indikator für eine Migrationsbewegung weiter nach Europa.“ Vorsorgemaßnahmen würden aber auf europäischer Ebene vorbereitet.

Freitag, 17. April 2026

21:26 Uhr – Iran dementiert Übergabe von angereichertem Uran

Der Iran hat eine angebliche Bereitschaft zur Übergabe seines angereicherten Urans im Rahmen der Verhandlungen mit den USA dementiert. „Irans angereichertes Uran wird nirgendwohin transferiert“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, am Freitagabend im Staatsfernsehen.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärt, die USA würden „den ganzen Atomstaub bekommen, geschaffen durch unsere großartigen B2-Bomber“. Damit bezog er sich auf die Angriffe der USA auf iranische Atomanlagen im Juni vergangenen Jahres.

21:15 Uhr – Trump will Iran keine Entschädigung für Uran-Vorrat zahlen

Der Iran wird nach Angaben von Präsident Donald Trump kein Geld dafür bekommen, dass er seinen Vorrat an hoch angereichertem Uran aufgibt. Die Vereinigten Staaten würden Teherans Uran bekommen und es werde keine Geldtransfers in irgendeiner Form geben, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Das hochangereicherte Uran, das sich sehr tief unter Irans Atomanlagen befinden soll, nannte Trump nicht direkt. Stattdessen sprach er von „nuklearem Staub“ – einen Begriff, den er bereits häufiger für Irans Uran-Vorrat genutzt hat. Das Nachrichtenportal „Axios“ hatte zuvor über einen Plan zur Beendigung des Kriegs berichtet, über den die USA und der Iran aktuell verhandelten. Zur Diskussion stehe unter anderem, ob die USA eingefrorene Gelder des Irans in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar freigeben, schrieb das Portal unter Berufung auf zwei US-Beamte und weitere mit den Verhandlungen vertraute Personen. Im Gegenzug solle Teheran seinen Vorrat an hoch angereichertem Uran aufgeben, hieß es.

19:44 Uhr – Friedensabkommen mit dem Iran „sehr nah“ laut Trump

Eine Friedensvereinbarung mit dem Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump „sehr nah“. Es gebe bei den Gesprächen „überhaupt keine Knackpunkte“ mehr, sagte Trump am Freitag in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur AFP. „Wir sind sehr nah dran. Es sieht so aus, als ob es für alle sehr gut sein wird. Wir sind sehr nah dran, einen Deal zu haben.“

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Trump verwies unter anderem auf die vom Iran angekündigte Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus. „Die Meerenge wird offen sein, sie ist schon offen“, sagte der Präsident. „Und die Dinge laufen sehr gut.“ Auf die Frage, warum er nicht jetzt schon eine Vereinbarung mit dem Iran verkünden könne, sagte Trump, er wolle eine Übereinkunft erst schriftlich fixiert haben. „Ich tue das nicht, ich kriege es schriftlich.“ Trump telefonierte während eines Besuchs in der US-Glücksspielmetropole Las Vegas mit AFP.

19:11 Uhr – Iran droht mit Gegenmaßnahmen

Der Iran bekräftigt seine Forderung nach Aufhebung der US-Blockade der Straße von Hormus für Schiffe, die von iranischen Häfen kommen oder diese ansteuern wollen. Sollten die USA dabei bleiben, würden Gegenmaßnahmen ergriffen, teilt das Außenministerium im Staatsfernsehen mit. US-Präsident Donald Trump hat dagegen angekündigt, die Blockade werde in vollem Umfang aufrechterhalten, bis ein Abkommen mit der Regierung in Teheran zu 100 Prozent abgeschlossen sei.

18:00 Uhr – Trump will Uran sicherstellen

Die USA werden nach den Worten von Präsident Donald ⁠Trump in „gemächlichem Tempo“ in den Iran einrücken, um das dortige angereicherte Uran sicherzustellen und in die USA zu bringen. Dies sagt Trump in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Er bekräftigt, der Iran werde im Rahmen eines möglichen Abkommens kein Geld erhalten.

17:58 Uhr – Merz warnt vor „Stresstest“ mit den USA

Kanzler Friedrich Merz warnt angesichts der Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einer Belastung der Beziehungen zu den USA. „Dieser Krieg darf nicht zum transatlantischen Stresstest werden“, sagte der CDU-Chef in Paris nach Beratungen über einen möglichen Militäreinsatz zur Absicherung der Straße von Hormus entlang der iranischen Küste. „Insofern gilt es jetzt, einige Schlussfolgerungen gemeinsam zu ziehen“, fügte Merz hinzu und sagte: „Wenn dieses, was wir uns vorgenommen haben, misslingt, dann droht eine große multidimensionale globale Krise.“

17:55 Uhr – USA wollen Uran aus dem Iran holen

Die USA werden nach den Worten von Präsident Donald Trump in „gemächlichem Tempo“ in den Iran einrücken, um das dortige angereicherte Uran sicherzustellen und in die USA zu bringen. Dies sagt Trump in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Er bekräftigt, der Iran werde im Rahmen eines möglichen Abkommens kein Geld erhalten.

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17:37 Uhr – Netanjahu kündigt Zerschlagung von Hisbollah-Miliz an

Wenige Stunden nach dem Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die „Zerschlagung“ der pro-iranischen Hisbollah-Miliz angekündigt. „Israel ist mit der Hisbollah noch nicht fertig“, erklärte Netanjahu am Freitag. „Wir haben die Arbeit noch nicht beendet.“ Die zehntägige Waffenruhe zwischen den beiden verfeindeten Nachbarstaaten hatte um Mitternacht Ortszeit (23 Uhr MESZ) begonnen.

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Israel plane weitere Maßnahmen, um auf „die verbleibende Raketen- und Drohnenbedrohung“ aus dem Libanon zu reagieren, erklärte der israelische Regierungschef. Das übergeordnete Ziel der „Zerschlagung der Hisbollah“ werde nicht „über Nacht erreicht“. Dafür seien „anhaltende Anstrengungen, Geduld und Ausdauer sowie geschicktes diplomatisches Manövrieren“ erforderlich.

17:25 Uhr – Iran droht Schließung bei andauernder Seeblockade

Sollte die Seeblockade der USA andauern, wird der Iran dies als Verletzung der Waffenruhe betrachten und die Straße von Hormus schließen. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Regierungsvertreter.

17:14 Uhr – Ein Toter nach Drohnenangriff im Südlibanon

Bei einem israelischen Drohnenangriff im Südlibanon wird am ersten vollen Tag der von den USA vermittelten Waffenruhe ein Mensch getötet. Das sagen Sanitäter und der Leiter eines örtlichen Krankenhauses der Nachrichtenagentur Reuters. Die Berichte über den Angriff folgen wenige Minuten auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach die USA Israel weitere Bombardierungen im ​Libanon untersagen.

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16:45 Uhr – Trump will Seeminen entfernen lassen und nennt Nato „nutzlos“

Im Zuge einer Einigung auf die Öffnung der Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr sollen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump auch Seeminen aus der Meerenge entfernt werden. „Der Iran hat, mit Hilfe der USA, alle Seeminen beseitigt oder ist dabei, sie zu beseitigen“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Die Nato sei nutzlos gewesen. Er habe erst ein Telefonat mit einem Hilfsangebot der Organisation erhalten, als sich die Lage an der Straße von Hormus beruhigt habe, schrieb Trump: „Ich habe ihnen gesagt, sie sollen sich fernhalten, es sei denn, sie wollen ihre Schiffe nur mit Öl beladen. Sie waren nutzlos, als man sie brauchte – ein Papiertiger!“

16:43 Uhr – Briten und Franzosen planen multinationale Mission in Straße von Hormus

Großbritannien will zusammen mit Frankreich eine multinationale Mission zum Schutz der Schifffahrt in der Straße von Hormus anführen, sobald die Bedingungen dies zulassen. Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte an, der Einsatz solle „strikt friedlich und defensiv“ sein, um die Minenräumung in der Straße zu unterstützen und Handelsschifffahrt wieder zu ermöglichen. Weitere Details zur genauen Umsetzung der Mission sollen bei einer militärischen Planungskonferenz in London in der kommenden Woche verkündet werden. Nach Starmers Angaben haben bereits mehr als ein Dutzend Länder angeboten, militärische Mittel zu der Mission beizusteuern.

16:41 Uhr – Pakistan soll bei Waffenruhe vermittelt haben

Pakistan war im Zuge seiner Vermittlungsbemühungen zwischen dem Iran und den USA auch an der Vereinbarung einer Waffenruhe im Libanon beteiligt. Pakistans diplomatische Anstrengungen hätten bei der Einigung auf eine zehntägige Feuerpause „eine Rolle gespielt“, erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Freitag aus informierten Kreisen. Der pakistanische Militärchef, Feldmarschall Asim Munir, hält sich derzeit in Teheran auf, um die Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran voranzutreiben und zu einer Deeskalation in der Region beizutragen.

16:32 Uhr – „Von den USA VERBOTEN“

Die USA haben Präsident Donald Trump zufolge Israel weitere Bombenangriffe auf den Libanon untersagt. „Israel wird den Libanon nicht länger bombardieren. Dies wurde ihnen von den USA VERBOTEN. Genug ist genug!!!“, schreibt Trump in einem Social-Media-Beitrag. Damit schlägt er gegenüber dem langjährigen US-Verbündeten einen eher ungewöhnlich scharfen Ton an. ​Trump schreibt zudem, dass jegliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran „in keiner Weise den Libanon betrifft“. Die USA würden jedoch in angemessener Weise mit der Situation der militanten Hisbollah umgehen. Die USA erhielten Nuklearmaterial aus dem Iran. „Es wird keinerlei Geldtransfer in irgendeiner Form stattfinden.“

16:22 Uhr – Merz fordert völlige Freigabe

Bundeskanzler Friedrich Merz fordert die völlige Freigabe der Straße von Hormus für die Schifffahrt. Merz sprach bei einer Pressekonferenz in Paris von einer „guten Nachricht“, dass der Iran die Meerenge unter Auflagen geöffnet habe. Die Durchfahrten ​müssten aber „in vollkommener Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht“ möglich sein, es dürfe „keinerlei Einschränkungen“ geben.

Er bekräftigte, dass Deutschland zu einer Beteiligung an einem militärischen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus bereit sei. Nach einem Treffen mit europäischen Staats- und Regierungschefs in Paris nannte Merz dabei etwa die Minenräumung und die Seeaufklärung. „Das können ​wir“, betonte der Kanzler. Bedingung für einen Einsatz sei aber zunächst ein Ende des Kriegs. Zudem brauche es eine sichere Rechtsgrundlage, etwa eine Resolution des UN-Sicherheitsrats. Auch sei ein Beschluss der Bundesregierung und des Bundestags erforderlich. Die Beratungen der insgesamt 49 Länder sollen kommende Woche in London fortgesetzt werden.

16:08 Uhr – Macron begrüßt Ankündigung des Iran

Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßt die Ankündigung des Irans zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Dies gehe in die richtige Richtung, sagt Macron in Paris. ​Die jüngsten Entwicklungen seien ermutigend, auch wenn man weiterhin vorsichtig bleiben müsse.

15:58 Uhr – Kriegsschiffe dürfen nicht durch Meerenge

Kriegsschiffe dürfen die Straße von Hormus nach Angaben eines hochrangigen iranischen Militärvertreters nicht passieren. Handelsschiffe könnten die Meerenge dagegen auf einer festgelegten Route ​und mit Erlaubnis der Marine der Revolutionsgarden durchqueren, zitiert das Staatsfernsehen den Vertreter.

15:54 Uhr – Hapag-Lloyd meidet weiterhin Straße von Hormus

Die Reederei Hapag-Lloyd verzichtet vorerst weiter auf Fahrten durch die Straße von Hormus. Das Unternehmen prüfe zunächst die Ankündigung, dass ​die Wasserstraße für die verbleibende Zeit der Waffenruhe geöffnet sei. Hapag-Lloyd bewerte die Situation und die damit verbundenen Risiken, teilt der Konzern mit. Bis auf Weiteres sehe man von einer Durchfahrt durch die Meerenge ab.

15:42 Uhr – Trump hält an Seeblockade fest

US-Präsident Donald Trump hält an der US-Blockade iranischer Häfen bis zur Einigung auf ein Friedensabkommen mit Teheran fest. Das teilte Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social mit, nachdem der Iran erklärt hatte, die Straße von Hormus sei für die Dauer der geltenden Waffenruhe „vollständig offen“. Trump schrieb weiter, ein Abkommen mit dem Iran dürfte „sehr schnell“ erzielt werden.

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Source: welt.de

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