Internationale Einflussnahme im Iran: Lässt sich die Gewalt im Iran noch stoppen?

Die Drohung hätte eindeutiger nicht sein können. Das US-Außenministerium warnte das Regime im Iran auf Persisch: „Spielen Sie keine Spielchen mit Präsident Trump. Wenn er etwas ankündigt, dann meint er es.“ Die Ansagen des US-Präsidenten waren deutlich gewesen: „Wir werden sie sehr hart treffen“, hatte Trump gesagt. „Da, wo es wehtut.“

Seit Wochen demonstrieren die Iranerinnen und Iraner, zunächst wegen des Währungsverfalls, mittlerweile gegen das Regime als Ganzes. Und das schlägt gnadenlos zurück, es gibt bereits Tausende Tote. Trump erklärte, die USA „stünden bereit, um zu helfen“. Nur womit genau, ist unklar. Mit einem Militäreinsatz? Einem Regimewechsel? Oder bliebe es bei symbolischem Beistand, einer Drohkulisse für neu angesetzte Verhandlungen? Auch Europa sucht seine Linie, wenngleich mit eingeschränkten Möglichkeiten. Wären Sanktionen denkbar? Die Revolutionsgarden als Terrorgruppe einzustufen? Welche Optionen bleiben – und welche Risiken sie bergen.

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