Die Lebensmittelpreise in Deutschland haben sich im November im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres sehr unterschiedlich entwickelt. Viele Lebensmittel wurden verglichen mit dem Vorjahr günstiger – für andere mussten Verbraucherinnen und Verbraucher hingegen deutlich mehr bezahlen.
Am stärksten sanken die Preise im vergangenen Monat verglichen mit dem November 2024 bei Butter
(-22 Prozent), Weintrauben (-21,6), Olivenöl (-17,4), Kartoffeln
(-16,1) und Eisbergsalat (-15,4). Als Ursachen gibt das Statistische Bundesamt insbesondere ein größeres Angebot und bessere Ernten an. So wurde sowohl in Deutschland als auch in der EU mehr Milch produziert als im Vorjahr, während die Nachfrage verhalten war.
Gestiegen sind die Preise demnach dagegen bei
Sauerkirschen und anderem Steinobst aus der Dose (+48,1 Prozent) sowie bei Schokolade (+25,9), tiefgefrorenem Obst (+25,6),
Bohnenkaffee (+22,5) und Rinderhack (+22,4). Als Gründe hierfür gab das Amt vorwiegend höhere Rohstoffpreise, wetterbedingte Ernteausfälle sowie gestiegene
Produktions- und Energiekosten an.
An den Lebensmittelpreisen zeigt sich demnach auch die mittlerweile wieder abgeschwächte Inflation. So lag die Inflationsrate im November nach Angaben des Statistischen
Bundesamtes bei Lebensmitteln im Jahresvergleich bei nur 1,2 Prozent,
während sie allgemein bei 2,3 Prozent lag.
Der Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes erfasst eine
Vielzahl an Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken. Für die Auswertung wurden knapp 150 Produkte berücksichtigt.