„Inakzeptabel“ Französischer Soldat für iranischem Drohnenangriff im Irak getötet

Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.

Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:

02:18 Uhr – Französischer Soldat bei iranischem Drohnenangriff im Irak getötet

Bei einem Angriff in der autonomen Kurdenregion Erbil im Nordirak ist ein französischer Armeeangehöriger getötet worden. Der „Stabsadjutant Arnaud Frion vom 7. Bataillon der Gebirgsjäger in Varces“ sei für Frankreich gefallen, erklärte Präsident Emmanuel Macron auf X. „Der Krieg im Iran kann solche Angriffe nicht rechtfertigen.“

Mehrere französische Soldaten seien bei dem Angriff verletzt worden, erklärte Macron. Die Attacke auf die französischen Streitkräfte sei „inakzeptabel“. Die Soldaten befänden sich für den Kampf gegen den Terrorismus im Irak. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete zuvor von sechs verletzten Soldaten.

Nach Angaben des Gouverneurs von Erbil wurden bei dem Angriff zwei Drohnen eingesetzt. Der Angriff ereignete sich demnach auf einer Militärbasis in Mala Kara, rund 40 Kilometer südwestlich von Erbil, der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion im Nordirak.

02:16 Uhr – Saudi-Arabien schieß iranische Drohnen ab

„Zwölf Drohnen wurden abgefangen und zerstört, nachdem sie in den saudi-arabischen Luftraum eingedrungen waren“, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf X. In separaten Erklärungen meldete Riad den Abschuss von 16 weiteren Drohnen über seinem Territorium.

01:27 Uhr – USA lockern erneut Sanktionen für russisches Öl

Die USA lockern erneut die Sanktionsdrohung für Käufer russischen Öls, das sich bereits seit dem 12. März auf See befindet. Damit soll der wachsende Druck auf die Preise angesichts des anhaltenden Krieges im Persischen Golf gemildert werden.

Finanzminister Scott Bessent erklärte in einem Beitrag in den sozialen Medien, dass diese Maßnahme als „eng gefasste, kurzfristige Maßnahme“ konzipiert sei, die „nur für Öl gilt, das sich bereits auf dem Transportweg befindet, und der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschafft“. Eine ähnliche Ausnahme wurde Indien letzte Woche gewährt.

Source: welt.de

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