Immobilienpreise: Hier können sich Millennials ein Haus am ehesten leisten

Wer eine Immobilie kaufen will, muss zwischen vier und knapp 28 Jahre lang sparen. So lange brauchen die meisten Menschen hierzulande, um das für den Erwerb notwendige Eigenkapital aufzubringen: einen kleinen Teil des Kaufpreises, das Geld für die Grunderwerbsteuer und den Notar. So viel sollte auf dem Konto bereits vorhanden sein, bevor man die Bank überhaupt nach einem Kredit für den Rest fragt.

Dass steigende Preise für Häuser und Wohnungen die durchschnittliche Spardauer verlängern, ist offensichtlich. Unterschätzt wird jedoch, wie sehr auch die übrigen Nebenkosten den Eigentumserwerb verzögern. Eine neue Analyse des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zeigt nun: Allein für die Grunderwerbsteuer muss man je nach Landkreis sechs Monate bis knapp drei Jahre sparen. Weitere zwei bis sieben Monate kommen hinzu, bis man das Geld für die gesetzlich festgelegten Notargebühren zusammenhat.

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