Die
neue Amy Winehouse also. Das sagt man über die
Sängerin Lola Young, und es liegt ja auch nahe: derselbe Manager, eine
ähnlich raue, kraftvolle Stimme, viel britische Rotzigkeit und sogar eine schrille
Frisur aus einem vergangenen Jahrzehnt. Und natürlich die Drogensucht, die mental
health issues. Die 24-jährige Young wurde im vergangenen Jahr ziemlich
schlagartig mit dem Song Messy berühmt, sie spricht offen über ihre Zeit
in einer Entzugsklinik, ihre ADHS-Diagnose und ihre schizoaffektive Störung
(Amy Winehouse nannte sich damals schlicht „fucked up in the head“).
Der Vergleich ist ein großes Erbe, aber auch ein dunkles.