Ein Freitagabend Ende März vor dem ehemaligen Flakbunker in Hamburg. Tausend Menschen stehen an, um in den Club Uebel & Gefährlich zu kommen. Die meisten hier sind Frauen Mitte zwanzig, und sie sind gekommen, um die Rapperin Ikkimel zu sehen. 2,5 Millionen monatliche Hörer auf Spotify. Eine restlos ausverkaufte Deutschlandtour. Und ein Debütalbum mit einer Provokation im Titel, die eine kleine Vorwarnung verdient: Fotze. Ikkimel feiert in ihren Techno-Rap-Songs den ungeschützten Clubtoiletten-Sex, Ketamin-Mischkonsum und Bratwurst zu Wodka-Red-Bull.