iHeartRadio Music Awards: Taylor Swift dankt Travis Kelce


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Taylor Swift dankte bei den iHeartRadio Music Awards ihrem Verlobten Travis Kelce: Er lasse sie glücklich, selbstbewusst und frei fühlen.

Taylor Swift (36) kehrte am 26. März 2026 zu den iHeartRadio Music Awards ins Dolby Theatre in Los Angeles zurück – und konnte sich über gleich mehrere Trophäen freuen. Als meistausgezeichnete Künstlerin des Abends holte sich die 36-Jährige unter anderem den Titel „Künstlerin des Jahres“ sowie die Auszeichnung für das beste Pop-Album für „The Life of a Showgirl“. Doch der vielleicht persönlichste Moment des Abends kam nicht mit dem ersten Preis, sondern mit den Worten, die Swift im Anschluss fand.

Travis Kelce im Mittelpunkt der Dankesrede

Überreicht wurde ihr der Pop-Album-Award laut „People“ von der britischen Sängerin Raye, die 2024 als Support-Act bei Swifts „Eras Tour“ in London aufgetreten war und auf der Award-Bühne über ihre Kollegin sagte: All ihre Errungenschaften aufzulisten würde mindestens eine Woche dauern. Swift ließ es sich nicht nehmen, Raye als jemanden zu bezeichnen, von dem sie selbst ein großer Fan sei.

Die Entstehung des Albums erklärte Swift so: Die Energie der Fans bei jedem einzelnen Konzert habe das Werk geprägt – das Gefühl, in jubelnde Menschenmassen zu blicken und Nacht für Nacht diese Verbindung zu spüren. Daraus sei ein Album entstanden, das sich glücklich, stark, selbstbewusst und frei anfühle. Den Fans dankte sie ausdrücklich dafür.

Was dann folgte, ließ das Publikum aufhorchen: Swift wandte sich direkt an Travis Kelce (36), der überraschend im Saal erschienen war. Es war ihr erster gemeinsamer Auftritt bei einer Preisverleihung. Sie glaube, das Album fühle sich auch deshalb so glücklich, selbstbewusst und frei an, weil sie sich so jeden einzelnen Tag ihres Lebens fühlen dürfe – wegen ihres Verlobten, der auch an diesem Abend dabei sei, sagte sie unter Applaus, während die Kamera auf den Spieler der Kansas City Chiefs schwenkte. Mit einem neckischen „Danke für all die Vibes“ – einem Verweis auf die Lyrics ihres für den Award nominierten Songs „The Fate of Ophelia“ – schloss sie ihre Rede ab.

Football-Star Travis Kelce betrat den Red Carpet nicht gemeinsam mit seiner Verlobten – Swift posierte dort allein in einem zweiteiligen Korsett-Ensemble mit aufwendigen Verzierungen und farblich abgestimmten Riemchen-Heels. Im Saal aber saß er laut „People“ an ihrer Seite und legte ihr die Hand auf den Rücken, als Moderator Ludacris Swift als meistausgezeichnete Künstlerin in der Geschichte der iHeartRadio Music Awards feierte.

Tanzeinlage mit gezieltem Ring-Einsatz

Der Abend hielt noch weitere Momente bereit. Als Raye ihren Hit „Where is My Husband!“ performte, tanzten Swift und Kelce gemeinsam – und die Sängerin hielt demonstrativ ihre linke Hand in sein Gesicht, an der ihr Verlobungsring glänzte. Ein Bild, das keine weiteren Worte brauchte.

Swift räumte an dem Abend insgesamt mehrfach ab: Neben „Künstlerin des Jahres“ und „Bestes Pop-Album“ gewann sie auch in der Kategorie „Bestes Album“ und mit „The Fate of Ophelia“ die Kategorien „Pop Song of the Year“, „Best Lyrics“ und „Best Music Video“. Zudem wurde die „Eras Tour“ als beste Tour-Stilistik ausgezeichnet.

Die weiteren Gewinner des Abends

Neben Swift prägten weitere Künstlerinnen und Künstler den Abend. Im Hip-Hop räumten Kendrick Lamar und SZA mit ihrem gemeinsamen Track „luther“ die Kategorie „Hip-Hop Song of the Year“ ab, Lamar sicherte sich zudem den Titel „Hip-Hop Artist of the Year“. Die Kollaboration „APT.“ von Rosé und Bruno Mars gewann „Best Collaboration“ – und Rosé krönte sich zusätzlich zur „K-Pop Artist of the Year“.

Im Country setzte sich Morgan Wallen als bester Künstler durch, während Shaboozey mit „Good News“ den Country-Song des Jahres für sich beanspruchte. Den Alternative-Bereich dominierte Twenty One Pilots als „Alternative Artist of the Year“, während Sublime mit „Ensenada“ den Song in dieser Kategorie gewann. Als „Rock Artist of the Year“ wurde Shinedown ausgezeichnet, der Rock-Song des Jahres ging an Linkin Park für „Heavy Is the Crown“.

Für den berührendsten Moment abseits der Musik sorgte Teddi Mellencamp, die ihrem Vater John Mellencamp unter Tränen den Music Icon Award überreichte. Den Songwriter-Preis sicherte sich Amy Allen, als „Producer of the Year“ wurde Andrew Watt ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurde Miley Cyrus, die den Innovator Award entgegennahm. In ihrer Dankesrede spielte sie bewusst auf ihren alten Hannah-Montana-Hit „This Is the Life“ an – ein Moment, der die Wandlung vom Teenie-Star zur eigenständigen Künstlerin symbolisch auf den Punkt brachte.

SpotOnNews

Source: stern.de