ICE in Minneapolis: Alex Pretti, Renée Good: Verändern solche Tage Amerika

Die Spuren einer Eskalation: Minneapolis im Januar 2026

„ICE out now“, rufen Protestierende auf den Straßen von Minneapolis. Die ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, Barack Obama und Joe Biden kritisieren das Vorgehen der US-Regierung und der ICE-Truppen ungewöhnlich deutlich (George W. Bush hingegen schweigt). Und ein erster Untersuchungsbericht nach der Tötung von Alex Pretti widerspricht den Darstellungen der Trump-Regierung. Verändern diese Tage Amerika? Das diskutieren wir im US-Podcast. 

Der US-Präsident hat so etwas wie eine Kehrtwende eingelegt. Donald Trump schickt seinen „Grenzzar“ Tom Homan nach Minnesota und will nichts davon wissen, dass sein Berater Stephen Miller den getöteten Krankenpfleger Pretti in einer ersten Reaktion als „inländischen Terroristen“ bezeichnet hat. Was hat dazu geführt, dass Trump sein Verhalten nach dem Tod Prettis und Renée Goods am 7. Januar verändert hat? Und wie glaubhaft ist es?

Außerdem: Wie die Demokraten reagieren und was für Reformen sie vom Heimatschutzministerium und den ICE-Truppen fordern. 

Im Get-out: die Serie Hijack mit Idris Elba und die oscarnominierte Dokumentation Come See Me in the Good Light über die verstorbene, nicht binäre Person Andrea Gibson und Megan Falley.  

Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die künftig einmal im Monat zu hören sind. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

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