Hiroko Oyamada: Hinein ins Geisterreich

Alles sei doch unheimlich, sagt Hiroko Oyamada, man müsse es sich nur genau genug ansehen. Die eigene Hand zum Beispiel, dann werde man es schon merken.

Und womöglich hat sie recht, vielleicht gilt es ja auch für das Zimmer, in dem die 42-jährige Schriftstellerin an diesem Tag sitzt, im Haupthaus ihres Verlags in Tokio, in einem sonntagsstillen Teil des ansonsten arg geschäftigen Viertels Shinjuku, abseits der Leuchtreklamen und Bahnhofslabyrinthe, fernab der Konsumtouristen, die aufgeregt nach Spielzeug suchen, Kreuzungen fotografieren und meistens jemandem dabei im Weg stehen.

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