Haushaltsstreit in den USA: Sie sollen den Schmerz spüren

JD Vance ist an diesem Mittwoch sichtlich guter Laune. Der
US-Vizepräsident, der zusammen mit der Sprecherin des Weißen Hauses das Podium betritt,
nimmt den vollgepackten Briefing Room mit Genugtuung zur Kenntnis. 13 Stunden
zuvor hat der Shutdown begonnen, der viele Bundesbehörden dazu zwingt, die
Arbeit einzustellen und Hunderttausende Bundesangestellte in den Zwangsurlaub schickt.
Dieser Regierungsstillstand mit seinen potenziell schweren wirtschaftlichen und
sozialen Folgen gilt – weil er immer mal wieder vorkommt – gemeinhin als Beleg für das kollektive Politikversagen in
Washington, D. C. Für die Unfähigkeit der beiden großen Parteien, sich auch nur
auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen zu können.

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