Handelsplatz und Irankrieg: Was, wenn es doch länger dauert?

Was an den Ölmärkten am Montag geschah, hatten selbst erfahrene Händler noch nicht gesehen. Erst schoss der Ölpreis auf rund 120 US-Dollar je Fass, nachdem das iranische Regime Modschtaba Chamenei als neuen Führer eingesetzt hatte. Dann fiel er auf 91 US-Dollar, nachdem US-Präsident Trump zu Protokoll gegeben hatte, der Krieg sei „ziemlich bald“ vorbei. Dass faktisch
keine Öltanker die Straße von Hormus passieren können, nannte die
Internationale Energieagentur
 zum Ende der Woche „die größte Angebotszerrüttung in der
Geschichte des globalen Ölmarkts“. Und die Aktienbörsen? All das scheint sie kaum zu tangieren. 

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