Der Sportartikelhersteller Adidas hat angesichts
der hohen US-Zölle auf Importe höhere Preise in den USA angekündigt.
Unternehmenschef Björn Gulden sagte bei der Vorlage der
Quartalszahlen, Adidas könne derzeit fast keines seiner Produkte in den
USA herstellen – daher „werden diese höheren Zölle letztendlich zu
höheren Kosten für alle unsere Produkte im US-Markt führen“. Dies sei „unvermeidlich“. Das
Unternehmen produziert vor allem in Asien.
US-Präsident Donald Trump hat alle Importe – bis auf
wenige Ausnahmen – mit einem Zoll von zehn Prozent belegt. Deutlich
höhere Zölle auf Einfuhren aus einer Reihe von Ländern sind aktuell
ausgesetzt, könnten aber wieder in Kraft treten. Keine Ausnahme machte
Trump bei Waren aus China, wo Adidas sehr viel produziert. Hier beträgt
der Satz 145 Prozent.
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