„Großstadtrevier“ ist zurück: Vor dieser neuen Staffel laufen zwei weiblicher Mensch Folgen


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Das „Großstadtrevier“ kehrt zurück – doch vor der neuen Staffel laufen erst zwei bislang nicht gezeigte alte Folgen.

Es ist ein ungewöhnlicher Auftakt für einen der größten Krimi-Dauerbrenner im deutschen Fernsehen: Wenn das „Großstadtrevier“ am 2. März um 18:50 Uhr in den ARD-Montagvorabend zurückkehrt und „Morden im Norden“ in die Staffelpause schickt, setzt die St.-Pauli-Wache nicht sofort auf neue Folgen. Stattdessen werden zunächst zwei Episoden nachgereicht, die noch zur 37. Staffel gehören und bislang nie ausgestrahlt wurden.

Die Folgen „Nichts mehr, wie es war“ (2. März) und „Schutzgeld“ (9. März) schließen damit die vorherige Staffel mit über einem Jahr Verspätung ab – „aus programmplanerischen Gründen“, wie es vom Sender heißt. Erst am 16. März fällt mit der Episode „Rufmord“ der eigentliche Startschuss für die 38. Staffel.

Vergewaltigung, Schutzgeld und ein gehackter Account

Die beiden nachgeholten Folgen haben es in sich. In „Nichts mehr, wie es war“ wird Fiona Herold (Lisa-Maria Sommerfeld) bei einem Feuerwehrfest vom Chef ihres Mannes vergewaltigt. Der mutmaßliche Täter Dennis Bruck (Mathis Reinhardt) kommt nach sechs Monaten Untersuchungshaft frei, weil die Justiz es versäumt hat, rechtzeitig einen Prozess anzusetzen. Für Streifenpolizistin Bente Hinrichs (Sinha Melina Gierke) ist das kaum zu ertragen – sie beginnt, ihren gesamten Beruf infrage zu stellen.

In „Schutzgeld“ wird Café-Besitzer Matthias Holzmann schwer verletzt in seinem Lokal „Eule“ aufgefunden. Alles deutet auf eine Schutzgelderpressung durch den Kriminellen Ivo Kostic (Imanuel Humm) hin – doch die Zivilermittler Harry Möller (Maria Ketikidou) und Nils Sanchez (Enrique Fiß) decken auf, dass hinter dem Überfall womöglich etwas ganz anderes steckt.

Ein neues Gesicht auf dem PK 14

Mit dem Start der 38. Staffel dürfen sich Fans dann auf insgesamt zehn neue Folgen freuen. Das Team um Frau Küppers (Saskia Fischer), Daniel Schirmer (Sven Fricke) und Lukas Petersen (Patrick Abozen) bekommt dabei Verstärkung: Tarkan Yildiz, gespielt von Özgür Karadeniz (48), stößt als neuer Wachhabender zur Mannschaft. Er beerbt damit Helmut Husmann (Torsten Münchow), der in der Auftaktfolge „Rufmord“ in den Vorruhestand nach Dänemark aufbricht – um dort einen Minigolfplatz zu betreiben.

„Tarkan kann sich auf Menschen einstellen und kennt sehr viele Leute. Dieses Netzwerk kommt seiner Arbeit und dem Team zugute, weil er auch mal den kurzen Dienstweg gehen kann“, beschrieb Karadeniz seine Figur laut dem Sender. Im Gepäck hat Tarkan einen Tischkicker aus seiner früheren Dienststelle, der laut Karadeniz auf dem Revier „für Furore“ sorge.

40 Jahre „Großstadtrevier“ – und ein Jubiläumsfilm

Die erste Episode des „Großstadtreviers“ lief am 16. Dezember 1986 im Ersten – die Kultserie feiert also 2026 ihren 40. Geburtstag. Aus diesem Anlass plant die ARD den vierten Einsatz im 90-minütigen Spielfilmformat. In „Knockout“ (Arbeitstitel) soll es um einen komplexen Fall von Unfallflucht gehen. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Nach den insgesamt zehn neuen Folgen geht die Serie voraussichtlich Mitte Mai in eine frühe Sommerpause, die mit Wiederholungen überbrückt wird. Ab Mitte Oktober sollen dann weitere neue Episoden der 38. Staffel folgen. Alle Folgen laufen montags um 18:50 Uhr im Ersten und anschließend in der ARD Mediathek.

SpotOnNews

Source: stern.de