Bei einem Drohnenangriff in Kuwait waren vergangene Woche sechs US-Soldaten ums Leben gekommen. Ihre sterblichen Überreste wurden nun in die USA überstellt. US-Präsident Trump reiste zur Zeremonie nach Delaware. „Ein sehr trauriger Tag“, sagte er.
Der US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Frau Melania und Vertretern seiner Regierung an der Überführung der sechs im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten teilgenommen. Er reiste dafür zum Luftwaffenstützpunkt Dover im US-Bundesstaat Delaware, wo er auch auf die Familien der Gefallenen traf. „Es ist ein sehr trauriger Tag“, sagte er im Anschluss auf dem Weg zurück nach Florida.
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Neben Trump waren unter anderem auch Vizepräsident J.D. Vance, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine vor Ort. Er sei froh, dass sie den gefallenen Soldaten die letzte Ehre erwiesen hätten, sagte der Präsident. Inmitten zumeist schwarz gekleideter Gäste stach Trump auch deshalb hervor, weil er eine weiße Baseball-Kappe mit der Aufschrift „USA“ trug.
Zeremonie auf dem Luftwaffenstützpunkt Dover im Bundesstaat Delaware Stunden zuvor hatte er die gefallenen Soldaten bei einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Florida als „großartige Helden“ beschrieben. Er versprach, dass die USA die Zahl der eigenen Toten in dem Krieg auf ein „Minimum“ begrenzen würden.
Die sechs Soldaten wurden nach Angaben des US-Militärs alle in den ersten Kriegstagen bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet.
dpa/jmr
Source: welt.de