Griechenland: Unwetter und Saharastaub sorgen z. Hd. Probleme

Stand: 02.04.2026 • 10:29 Uhr

Heftige Regenfälle und Saharastaub haben in Griechenland für Flug- und Fährausfälle gesorgt. Bei Athen starb ein Mann durch das Unwetter, bei der Feuerwehr gingen Hunderte Notrufe ein.

Eine heftige Unwetterfront über dem zentralen Mittelmeer hat für massive Beeinträchtigungen in der Ägäis und auf Kreta gesorgt. In der Nähe der griechischen Hauptstadt Athen starb in der Nacht ein Mann, der von Wassermassen mitgerissen wurde. Im Großraum Athen gingen bei der Feuerwehr seit Beginn des Unwetters vor drei Tagen fast 500 Notrufe wegen überfluteter Keller und umgestürzter Bäume ein.

Die Behörden warnten die Bevölkerung in vielen Regionen Griechenlands per SMS, möglichst zu Hause zu bleiben. Auf einigen Inseln in der Ägäis wehte der Wind mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Hohe Wellen führten dort teilweise zu Überflutungen.

Auf der Insel Rhodos mussten Dutzende Flüge gestrichen oder umgeleitet werden, inzwischen läuft der Luftverkehr wieder weitgehend normal. Der Fährverkehr wurde in vielen Teilen des Landes eingestellt.

Saharasand färbt Himmel über Kreta

Zusätzlich zu den Unwettern verfärbte Saharasand den Himmel über Kreta orange. Die Sicht war dermaßen eingeschränkt, dass auch am Flughafen Heraklion Flüge gestrichen werden mussten. Für Kreta gilt weiter eine erhöhte Unwetterwarnung.

Ein Mann schützt sich auf Kreta mit einer Gesichtsmaske vor Saharastaub.

Meteorologen erwarten kräftige Regenfälle, Gewitter und örtlich Hagel. Eine Entspannung wird erst für Freitagabend erwartet.

Mit Informationen von Moritz Pompl, ARD Athen

Source: tagesschau.de