Grenzkontrollen: Bundespolizei meldet fühlbar mehr Waffenfunde an deutschen Grenzen

Bei Grenzkontrollen in den ersten neun Monaten dieses Jahres hat die Bundespolizei deutlich mehr Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt als noch in den vergangenen Jahren. Bis September registrierten die Beamten nach Angaben des Bundespolizeipräsidiums 2.998 Verstöße. Das sind bereits mehr als im gesamten Vorjahr, in dem es 2.990 Fälle gab. Vor wenigen Jahren lag die Zahl noch bei weniger als der Hälfte: 2021 waren nur 1.213 Verstöße gemeldet worden.

Die Bundespolizei sieht in dieser Entwicklung eine Bestätigung für ihre Arbeit. Die intensive Kontrolltätigkeit wirke, hieß es vom Bundespolizeipräsidium. Mitte September 2024 wurden Grenzkontrollen an allen deutschen Landesgrenzen wieder eingeführt – damit wurde in erster Linie die härtere Migrationspolitik der Bundesregierung umgesetzt. Neben Schusswaffen oder Munition, finden sich bei den Kontrollen auch verbotene Messer,
Schreckschusspistolen, Schlagringe, Pfeffersprays, Wurfsterne,
Springmesser und Elektroimpulsgeräte. 

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