Zehn
Tage nach der Einigung auf eine Waffenruhe hat die thailändische Armee
den kambodschanischen Streitkräften einen Bruch der Vereinbarung
vorgeworfen. Die thailändische Armee warf den kambodschanischen
Streitkräften vor, mit Mörsern über die Grenze in die thailändische
Provinz Ubon Ratchathani gefeuert zu haben. Dabei sei ein thailändischer
Soldat verletzt worden.
Die kambodschanische Armee teilte
der thailändischen Seite mit, sie habe nicht die Absicht gehabt, auf
thailändisches Territorium zu schießen. Der Vorfall sei auf einen
„betriebsbedingten Fehler“ zurückzuführen. Die thailändische Armee
mahnte die kambodschanische Seite daraufhin zu Vorsicht und erklärte,
bei einem weiteren Vorfall müsse sie womöglich zurückschlagen.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.