Erst zum siebten Mal in der Oscar-Historie gibt es einen Gleichstand. Gleich doppelt wird der Oscar für den „Besten Kurzfilm“ verliehen.
Bei der 98. Oscarverleihung sorgte eine weniger prominente Kategorie für Aufsehen. Der Academy Award für den besten Kurzfilm des Jahres 2026 schrieb augenblicklich Oscar-Geschichte. Im Dolby Theatre in Los Angeles verkündete Presenter und Marvel-Star Kumail Nanjiani (47) am frühen Montagmorgen deutscher Zeit ein ungewöhnliches Ergebnis. Es gab einen Gleichstand.
Erst der siebte Gleichstand bei den Oscars
Sowohl der musikalische Kurzfilm „The Singers“ als auch das Werk „Two People Exchanging Saliva“ werden mit einem Oscar ausgezeichnet. Das bedeutet, dass von Tausenden abgegebenen Stimmen der Academy-Mitglieder exakt gleich viele auf die beiden ausgezeichneten Werke entfielen.
In der bald hundertjährigen Geschichte der Academy Awards ist das zuvor lediglich sechs Mal vorgekommen. So teilten sich etwa 1968 die Hollywood-Legenden Katharine Hepburn (1907-2003) und Barbra Streisand (83) den Oscar für „Beste Hauptdarstellerin“.
„22 Millionen Oscar-Tippscheine ruiniert“
Zuletzt gab es einen doppelten Oscar-Sieger im Jahr 2013. Damals gewannen der „James Bond“-Film „Skyfall“ und „Zero Dark Thirty“ den Oscar für den „Besten Ton“.
Die Produzenten der 98. Academy Awards waren von dem doppelten Sieger sichtlich nicht angetan, verdoppelte das doch auch die Länge der Dankesreden, denn beide Filmcrews kamen nacheinander auf die Bühne. So wurde dem Team von „Two People Exchanging Saliva“ rüde der Ton abgedreht, was auch Oscar-Moderator Conan O’Brien (62) anschließend kritisierte.
Zudem habe der Gleichstand auch „22 Millionen Oscar-Tippscheine ruiniert“, scherzte der Komiker noch.
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Source: stern.de