Gewalt im Iran: Manche zu tun sein zu Gunsten von die Kugeln zahlen, die ihre Lieben getötet nach sich ziehen

Iraner lieben die Poesie. Sie geben ihren Kindern zum Teil wohlklingende Namen aus der Dichtung oder aus der reichen persischen Sprache. Sepehr übersetzt man mit Himmel. Es geht nun hier um Sepehr und dessen Vater, der seine väterliche Zuneigung und Wärme zum Ausdruck bringt, indem er dem Namen seines Sohnes noch ein Baba hinzufügt, was Papa bedeutet. „Papas Sepehr, wo bist du,“ ruft er. Nein, er ruft es nicht, er weint es. Viele im Iran und in der Diaspora, die diesen schlichten Satz dieser Tage hören – „Sepehr-Baba, wo bist du?“ – werden schlagartig still. Das ist nun keine verdammte Poesie mehr, sondern die Wirklichkeit der Islamischen Republik Iran im Jahr 2026.

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