Georgien | Kurort in Georgien: Die Muddern Sowjetpracht erhält eine zweite Chance

In den verwitterten, teilweise verfallenen Bauten früherer Erholungsheime aus den 1930er Jahren wohnten jahrzehntelang Flüchtlinge aus Abchasien. Nach und nach ziehen die nun aus, während Investoren die Gebäude zu sanieren beginnen

Die Schatten der Stille lasten auf diesen Gebäuden, eine wild wuchernde Vegetation versteckt ihren Verfall und beschleunigt ihn. Einst waren Thermalbäder, palastartige Sanatorien und Kurhäuser der Stolz des georgischen Ortes Zqaltubo, gelegen südlich des Großen Kaukasus, gerühmt wegen seiner Radon-Mineralquellen, begehrt als Urlaubs- und Wellness-Domizil. Das änderte sich schlagartig nach dem Ende der Sowjetunion. Als die vom Staat getragenen Kurangebote entfielen und ehemalige Sowjetrepubliken als souveräne Staaten ihre eigenen Wege zu gehen versuchten, blieben innerhalb kürzester Zeit die Besucher aus. Die teilweise prunkvoll erbauten Heilbäder standen leer.

Zwischen Schutt, Müll und Ödnis

Aber nicht lange. Von 1992 an erhielten d

Übersetzung: Carola Torti

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