Gender-Pay-Gap: Gleiche Arbeit, weniger Geld: Wie kann dasjenige sein?

Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist 2025 unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt zum Equal-Pay-Day mitteilte, verdienten Frauen im Schnitt 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Im Vorjahr war die Differenz noch um zwei Prozentpunkte gesunken. Männer erhielten 2025 durchschnittlich 27,05 Euro pro Stunde und damit 4,24 Euro mehr als Frauen. Rund zwei Drittel der Lohnlücke lassen sich laut Statistik durch strukturelle Unterschiede erklären, etwa durch die höhere Teilzeitquote bei Frauen. Sie arbeiteten im Schnitt knapp 28 Stunden pro Woche, Männer dagegen 34 Stunden. Auch bei der Erwerbstätigenquote zeigen sich Unterschiede: 81 Prozent der Männer gingen einer bezahlten Arbeit nach, bei Frauen waren es 74 Prozent. Wie die Gender-Pay-Lücke geschlossen werden kann und was die Politik dahingehend unternimmt, analysiert Dana Hajek, Redakteurin im Ressort Daten und Visualisierung der ZEIT. 

Vor 50 Jahren rief die Unabhängigkeitsbewegung Polisario die Demokratische Arabische Republik Sahara (Dars) aus. Zuvor hatte Spanien im sogenannten Madrid-Abkommen die Aufteilung des Gebiets zwischen Marokko und Mauretanien besiegelt. Es folgte ein jahrzehntelanger Krieg, der Zehntausende Sahrauis zur Flucht zwang. Heute kontrolliert Marokko den Großteil des dünn besiedelten Territoriums, die Polisario lediglich einen kleineren Streifen im Osten und Süden. Der völkerrechtliche Status der Westsahara ist bis heute ungeklärt. Die Vereinten Nationen führen sie als „Hoheitsgebiet ohne Selbstregierung“. Ein seit 1991 geplanter Volksentscheid über die Zukunft der Region kam bislang nicht zustande. Inzwischen unterstützen die USA und mehrere europäische Staaten Marokkos Autonomieplan, auch der UN-Sicherheitsrat sprach sich zuletzt mehrheitlich dafür aus, Verhandlungen auf dieser Grundlage fortzuführen. Welche Lösungsansätze es geben könnte, ordnet Marie-Antoinette N’gouan aus der Nachrichtenredaktion der ZEIT ein.

 

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Moderation und Produktion: Roland Jodin

Redaktion: Hannah Grünewald

Mitarbeit: Susanne HehrCeline Yasemin Rolle

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