„Gefahr für sich“: Cher will Vormundschaft übrig Sohn Elijah


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Cher hat erneut einen Antrag auf Vormundschaft über ihren Sohn Elijah Blue Allman gestellt. Dieser sei zunehmend „eine Gefahr für sich“.

Weltstar Cher (79) hat erneut einen Antrag auf Vormundschaft über ihren Sohn Elijah Blue Allman gestellt. Wie das US-Magazin „People“ unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtet, reichte die 79-Jährige zu Beginn der Woche entsprechende Papiere beim Los Angeles Superior Court ein. Anders als beim ersten Anlauf im Dezember 2023, bei dem sich die Sängerin selbst als alleinige Vormundin vorgeschlagen hatte, soll diesmal der Nachlassverwalter Jason Rubin die Aufgabe übernehmen.

In den Dokumenten beschreibt Cher den Zustand ihres 49-jährigen Sohnes als deutlich verschlechtert. Derzeit befinde sich Allman in New Hampshire in Gewahrsam, untergebracht in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik. Dort solle seine Verhandlungsfähigkeit wiederhergestellt werden. In zwei Verfahren in unterschiedlichen Bezirken des US-Bundesstaats drohen ihm Anklagen wegen schweren Einbruchs, Sachbeschädigung, einfacher Körperverletzung, Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen Kautionsauflagen.

Schwere Vorwürfe in den Gerichtsunterlagen

Cher wirft ihrem Sohn laut „People“ vor, „keinerlei Verständnis für Geld“ zu haben. Aufgrund schwerer psychischer Probleme und seiner Suchterkrankung sei er nicht in der Lage, seine Finanzen zu verwalten oder sich gegen Betrug und unzulässige Einflussnahme zu wehren. Jede Summe, die er erhalte, gebe er nahezu umgehend aus – fast ausschließlich für Drogen. Über den Nachlass seines verstorbenen Vaters, Chers Ex-Mann Gregg Allman, erhalte Elijah jährlich 120.000 US-Dollar.

Besonders drastisch schildern die Unterlagen ein wiederkehrendes Muster: Sobald Allman seine Auszahlung aus dem Trust bekomme, checke er in ein Hotel ein, konsumiere Drogen, bis das Geld aufgebraucht sei, und lande anschließend im Krankenhaus mit einer Überdosis. Einmal sei er auch bewusstlos in seinem Wagen mitten auf der Fahrbahn aufgefunden worden.

Halbbruder stützt den Antrag

Auch Elijahs Halbbruder Devon Allman (53) hat sich dem Antrag angeschlossen. In einem Schreiben an das Gericht bezeichnet er den körperlichen wie psychischen Zustand seines Bruders als „erschreckend“ und „wahnhaft“. Elijah sei „derzeit eine Gefahr für sich selbst“ und nicht in der Lage, sein Leben oder etwaige finanzielle Mittel eigenständig zu verwalten. Cher selbst halte ihren Sohn für „schwer geschädigt“ und fordert, dass die Vormundschaft greift, sobald er nach Kalifornien zurückkehrt.

Mehrere Gerichtstermine stehen bevor

Für Allman folgen nun dicht aufeinander wichtige Termine. Im Fall in Concord muss er am Montag, 20. April, vor Gericht erscheinen, nur zwei Tage später steht in Windham der nächste an. Über den neuen Vormundschaftsantrag soll dann am 24. April entschieden werden. Im vergangenen Monat war der 49-Jährige in New Hampshire zweimal festgenommen worden – einmal nach einem mutmaßlichen Einbruch in ein Wohngebäude, kurz zuvor bereits nach einem Zwischenfall an einer renommierten Privatschule in Concord.

SpotOnNews

Source: stern.de