Das Problem begann im vergangenen Sommer. In der warmen Jahreszeit ist der Gasverbrauch gering. Die Händler nutzen üblicherweise die Gelegenheit und leiten das überschüssige Gas in die Speicher, legen einen Vorrat an, zu günstigen Preisen. Doch vergangenes Jahr wurde viel weniger Gas eingespeichert als in den Vorjahren. Zum Höchststand Ende September 2025 waren die Speicher nur zu drei Vierteln gefüllt – dabei sollten es 80 Prozent sein.
Und dann war es auch noch kalt wie seit 15 Jahren nicht mehr, das Thermometer sank mancherorts gar auf minus 20 Grad. Ein Kaltstart 2026. Im ganzen Land drehten die Bürgerinnen und Bürger die Heizungen auf, die Gasvorräte leerten sich rasant.