Am 28. Februar begannen die USA und Israel, den Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nahmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockierten weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Nun einigten sich die USA und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe.
Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:
13:26 Uhr – Iran übermittelt „rote Linien“ für Verhandlungen
Iran zieht nach dem Bericht eines Reporters des staatlichen Fernsehens rote Linien für die Verhandlungen mit den USA. Demnach müssen die Nutzung der Straße von Hormus, Reparationszahlungen, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und eine für die ganze Region geltende Feuerpause vereinbart werden, berichtet der Reporter. Diese Forderungen seien der pakistanischen Regierung übergeben worden. In Islamabad sind Unterhändler beider Seiten eingetroffen. Die Verhandlungen werden von der pakistanischen Regierung vermittelt.
13:18 Uhr – Streit um eingefrorene Vermögen
Ein Vertreter der US-Regierung hat am Samstag Berichte dementiert, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt hätten. Zuvor hatte ein hochrangiger iranischer Insider dies der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Die Freigabe der Mittel sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagte der Insider. Die Meerenge ist von großer Bedeutung für den Transport von Öl und Gas der Golfstaaten an Abnehmer weltweit. Ein zweiter iranischer Insider bezifferte die Summe der in Katar gehaltenen Gelder der Islamischen Republik auf sechs Milliarden Dollar. Die Mittel stammen aus iranischen Ölverkäufen an Südkorea.
12:45 Uhr – Pakistan erklärt Friedensgespräche für eröffnet
Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif hat die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad für eröffnet erklärt. „Mit dem Beginn der Gespräche von Islamabad heute hat der Premierminister von Pakistan, Muhammad Shehbaz Sharif, ein Treffen mit Seiner Exzellenz J.D. Vance, dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, abgehalten“, teilte Sharifs Büro am Samstag mit. Zuvor hatte Sharif Medienberichten zufolge die iranische Delegation empfangen.
12:24 – Chamenei-Sohn durch US-Angriff entstellt?
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass sich der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Modschtaba Chamenei, weiter von schweren Verletzungen erholen muss, die er bei dem Luftangriff zu Beginn des Krieges erlitten hat. Das Gesicht des 56-Jährigen sei beim Beschuss des Gebäudekomplexes des geistlichen und politischen Oberhauptes im Zentrum Teherans entstellt worden, sagten drei Personen aus dem engeren Umfeld Chameneis der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem habe er eine erhebliche Verletzung an einem oder beiden Beinen erlitten.
Bei dem Angriff am Anfang des von den USA und Israel am 28. Februar begonnenen Krieges wurde das damalige Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Zum Nachfolger wurde sein Sohn Modschtaba Chamenei gewählt, der seither jedoch nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten ist.
12:13 Uhr – Streit über eingefrorene Gelder des Iran
Die USA stimmen einem iranischen Insider zufolge der Freigabe eingefrorener Gelder in Höhe von sechs Milliarden Dollar zu. Dies sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagt der hochrangige Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Er werte den Schritt als Zeichen der Ernsthaftigkeit bei den Verhandlungen mit den USA in Islamabad.
Kurz darauf hat ein Vertreter der US-Regierung Berichte dazu dementiert, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt habe. Die Nachrichtenagentur Reuters hat zuvor unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Insider berichtet, die USA hätten der Freigabe iranischer Vermögen zugestimmt. Diese würden in Katar und anderen ausländischen Banken gehalten.
11:42 Uhr – Iran ruft USA zu mehr „America First“ auf
Der iranische Vizepräsident Mohammed Resa Aref hat die US-Regierung aufgerufen, bei den Friedensverhandlungen die Interessen ihres Landes über die Israels zu stellen. Falls die US-Unterhändler bei den Gesprächen am Samstag in Pakistan Präsident Donald Trumps Devise „America First“ beherzigten, sei ein Abkommen möglich, schrieb Aref in sozialen Medien. „Sollten wir es jedoch mit Vertretern von ‚Israel First‘ zu tun haben, wird es keine Einigung geben“, fügte er hinzu.
Aref warnte: Sollten die Gespräche scheitern und die USA und Israel den Krieg gegen den Iran wieder aufnehmen, werde „die Welt mit höheren Kosten konfrontiert sein“.
11:26 Uhr – Vance trifft zunächst Pakistans Regierungschef
Vor Beginn der US-iranischen Verhandlungen über eine Beendigung des Iran-Kriegs in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist die iranische Delegation Medienberichten zufolge mit Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif zusammengekommen. „Die Modalitäten für die Gespräche zwischen dem Iran und den USA werden am Ende dieses Treffens festgelegt“, berichtete das staatliche iranische Fernsehen am Samstag.
11:22 Uhr – Hisbollah-Miliz nach Angaben Israels eingekreist
Israelische Truppen haben Medienberichten zufolge eine Hochburg der proiranischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon eingekreist. In der Stadt Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende Hisbollah-Kämpfer seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal „ynet“. Ähnliche Berichte kamen aus dem Libanon.
10:34 Uhr – Hisbollah und Israel beschießen sich
Das israelische Militär und die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. Im Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte.
09:11 Uhr – Trump feiert Tanker, die auf Kurs in die USA sind
Donald Trump freut sich auf seiner Plattform „Truth Social“ über eine „Welle an leeren Tankern“, die sich auf dem Weg in die USA befinden würden, um dort Rohöl zu beschaffen. Einen entsprechenden Post kommentierte er als „großartig“.
8:28 Uhr – US-Vizepräsident J.D. Vance in Pakistan gelandet
Die US-Delegation um US-Vizepräsident J.D. Vance ist zu den Gesprächen über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg in Pakistan angekommen. Sie sei auf einem Luftwaffenstützpunkt nahe der Hauptstadt Islamabad gelandet und werde zum Hotel eskortiert, hieß es aus pakistanischen Sicherheitskreisen.
Die iranische Delegation war bereits zuvor in Islamabad eingetroffen und wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt.
06:40 Uhr – China plant Lieferung von Luftabwehrsystemen an Iran
Kurz vor den in Pakistan geplanten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran über eine Beendigung des Krieges bereitet China US-Geheimdienstinformationen zufolge die Lieferung von Luftabwehrsystemen an die Islamische Republik vor. Darauf deuteten Einschätzungen der US-Geheimdienste hin, berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf drei Insider. Demnach plane China die Lieferung von schultergestützten Flugabwehrraketen, sogenannten Manpads. Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass China versuche, die Lieferungen über Drittländer zu leiten, um ihre Herkunft zu verschleiern. Das US-Außenministerium, das US-Präsidialamt und die chinesische Botschaft in Washington reagieren zunächst nicht auf Anfragen.
04:25 Uhr – Iraner seit 1000 Stunden vom Internet abgeschnitten
Die Iraner sind inzwischen seit 1000 Stunden vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen. Das teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks in der Nacht auf der Plattform X mit. Es handelt sich demnach um die bislang längste landesweite Internetsperre weltweit.
Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats dagegen nutzt das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X – also auf Portalen, die eigentlich gesperrt sind.
02:52 Uhr – UN-Chef vor Gesprächen: USA und Iran sollten Chance nutzen
Kurz vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat UN-Generalsekretär António Guterres beide Kriegsparteien aufgefordert, sich ernsthaft um eine dauerhafte Beilegung des Konflikts zu bemühen. Sie müssten die Gespräche in Pakistan als Chance nutzen, „um sich in gutem Glauben um eine dauerhafte und umfassende Einigung zu bemühen, mit dem Ziel, die Lage zu deeskalieren und eine Rückkehr zu Feindseligkeiten zu verhindern“, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric.
01:49 Uhr – Iran: Gespräche zwischen den USA und dem Iran könnten Samstagnachmittag beginnen
Der Iran und die USA könnten einem Medienbericht zufolge bereits am Samstag in Pakistan direkte Verhandlungen aufnehmen. Voraussetzung sei, dass die USA die Vorbedingungen des Irans akzeptierten, meldet die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Zuvor werde sich die iranische Delegation am Samstagmorgen mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten Shehbaz Sharif treffen. Der Iran sei zu einer Einigung bereit, wenn Washington ein echtes Abkommen anbiete und dem Iran seine Rechte zugestehe, sagte der iranische Delegationsleiter Mohammed Baqer Qalibaf. US-Präsident Donald Trump reagiert auf sozialen Medien scharf. „Die Iraner scheinen nicht zu begreifen, dass sie keine Karten haben, außer der kurzfristigen Erpressung der Welt durch die Nutzung internationaler Wasserstraßen. Der einzige Grund, warum sie heute noch leben, ist, um zu verhandeln!“, schreibt er.
01:20 Uhr – Trumps Friedensrat dementiert Finanzierungsprobleme
Der von US-Präsident Donald Trump initiierte Friedensrat weist Berichte über Finanzierungsprobleme zurück. „Der Friedensrat ist eine schlank aufgestellte, umsetzungsorientierte Organisation, die bei Bedarf Kapital abruft. Es gibt keine Finanzierungsengpässe. Alle Kapitalanforderungen sind bisher sofort und in vollem Umfang erfüllt worden“, heißt es in einer Erklärung der Organisation auf sozialen Medien. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom Freitag hat der Friedensrat bisher nur einen Bruchteil der zugesagten 17 Milliarden Dollar erhalten. Damit fehlten die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau des Gazastreifens, berichtete Reuters unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Von zehn Ländern, die Geld versprochen hatten, hätten nur drei – die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und die USA selbst – tatsächlich Mittel bereitgestellt.
00:43 Uhr – Trump: Straße von Hormus wird „ziemlich bald“ geöffnet
US-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Angaben von einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus aus. „Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen“, sagte Trump am Freitag vor Journalisten. „Ich denke, es wird ziemlich schnell passieren, und wenn nicht, werden wir es zu Ende bringen.“ Trump fügte hinzu: „Wir werden das ziemlich bald offen haben.“
Auf die Frage, was eine gute Vereinbarung mit dem Iran wäre, legte Trump den Schwerpunkt aber auf Atomwaffen. „Keine Atomwaffe“ für den Iran sei „99 Prozent“ der Angelegenheit. Der US-Präsident hat das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar genannt.
00:09 Uhr – Bericht: Libanon und USA bitten Israel um Angriffspause vor Gesprächen
Die libanesische Regierung und die US-Regierung haben laut einem Medienbericht Israel um eine „Pause“ bei seinen Angriffen auf die Hisbollah gebeten. Dies solle vor den für kommende Woche geplanten direkten Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon geschehen, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei Insider.
Freitag, 10. April
22:55 Uhr – Aoun: Israel und Libanon wollen ab Dienstag in Washington verhandeln
Israel und der Libanon wollen am kommenden Dienstag direkte Gespräche aufnehmen. Das teilte das Büro des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun am Freitag mit, nachdem die Botschafter beider Länder in den USA mit dem US-Botschafter im Libanon telefoniert hatten. In dem Gespräch ging es um die Bedingungen der Verhandlungen, die in Washington stattfinden sollen. Das US-Außenministerium soll dabei vermitteln.
Die Regierung in Beirut will mit den direkten Gesprächen ein Ende des Krieges zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz erreichen. Israel stimmte solchen Gesprächen zu, veröffentlichte aber im Anschluss an das Telefonat zunächst keine Stellungnahme. Die Hisbollah äußerte sich ebenfalls nicht, hat allerdings direkte Gespräche mit Israel abgelehnt. Während des Iran-Kriegs wurden laut libanesischen Regierungsangaben im Libanon mehr als 1900 Menschen bei israelischen Angriffen getötet und über eine Million weitere vertrieben.
22:33 Uhr – Libanon bestätigt Verhandlungen mit Israel für kommenden Dienstag
Der Libanon hat am Freitag Verhandlungen mit Israel über eine Waffenruhe für kommenden Dienstag in Washington bestätigt. Dies hätten die Botschafter Libanons und Israels in Washington und der US-Botschafter im Libanon vereinbart, erklärte das Präsidialbüro in Beirut. Gegenstand dieses „ersten Treffens“ sei die mögliche „Bekanntgabe einer Waffenruhe“ und des „Beginns von Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel unter Federführung der USA“.
22:15 Uhr – Irans Delegation trifft zu Verhandlungen mit USA in Pakistan ein
Die iranische Delegation ist zu den Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars wird sie von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt. Zur Delegation gehören auch Außenminister Abbas Araghtschi, der Sekretär des Verteidigungsrates, Ali-Akbar Ahmadian, und der Gouverneur der Zentralbank, Abdol-Naser Hemmati.
Unter Vermittlung Pakistans sollen am Samstag Verhandlungen zur dauerhaften Beilegung des Iran‑Konflikts beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance angeführt.
Der Iran hatte zuvor seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon geknüpft. Ghalibaf forderte außerdem eine Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte vor Beginn der Verhandlungen. Unklar ist, ob diese Forderungen erfüllt wurden oder ob es entsprechende Zusicherungen gibt.
20:35 Uhr – Pakistans Regierungschef wertet Gespräche als entscheidend für Nahost
Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif bezeichnet die in Islamabad anstehenden Gespräche zwischen den USA und dem Iran als entscheidend für einen dauerhaften Waffenstillstand im Nahost-Konflikt. Dies sagt er in einer Rede am späten Abend.
19:28 Uhr – Trump warnt: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandeln
Vor den geplanten Verhandlungen in Pakistan richtet US-Präsident Trump eine martialische Drohung an Teheran. Die Iraner schienen nicht zu begreifen, dass sie „abgesehen von der kurzzeitigen Erpressung der Welt“ mit der Straße von Hormus keinerlei Druckmittel hätten, schrieb er auf der Plattform Truth Social. „Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!“
Kurz zuvor hatte Trump bereits in einem anderen Post gehöhnt, dass die Iraner „im Umgang mit Fake-News-Medien und ‚Öffentlichkeitsarbeit‘ besser als im Kämpfen“ seien.
17:24 Uhr – Kuwait meldet iranischen Angriff
Kuwait meldet einen iranischen Angriff. Ziel seien mehrere Einrichtungen der Nationalgarde gewesen, teilt die Armee mit. Mehrere Militärangehörige seien verletzt worden. Außerdem sei erheblicher Sachschaden entstanden.
17:16 Uhr – Iranischer Parlamentspräsident pocht auf Voraussetzungen für Verhandlungen
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf macht eine Waffenruhe im Libanon und die Freigabe blockierter iranischer Vermögenswerte zur Bedingung für den Beginn von Verhandlungen mit den USA. Diese beiden zuvor vereinbarten Maßnahmen müssten zunächst umgesetzt werden, teilt Ghalibaf auf X mit. Sie seien Teil der Zusagen zwischen den Parteien. Die Gespräche dürften erst beginnen, wenn diese erfüllt seien.
16:28 Uhr – Israels Armee: Mehr als 4300 Hisbollah-Stellungen seit Anfang März „zerstört“
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehr als 4300 Stellungen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon „zerstört“, seit sich der Iran-Krieg Anfang März auf das Land ausweitete. Zudem seien in dieser Zeit „mehr als 1400 Hisbollah-Terroristen eliminiert“ worden, teilte die israelische Armee am Freitag mit.
15:52 Uhr – Europäer fordern Teheran zu konstruktiven Verhandlungen mit den USA auf
Europäische Staaten rufen die Führung in Teheran auf, die ab Freitag im pakistanischen Islamabad geplanten Verhandlungen des Irans mit den USA konstruktiv anzugehen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte im Onlinedienst X, er habe mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi gesprochen und ihn aufgefordert, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe einzuhalten.
Ferner habe er in dem Gespräch von Teheran verlangt, sich „auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen“, erklärte Wadephul. Bundeskanzler Merz (CDU) hatte zuvor die Wiederaufnahme der Gespräche der Bundesregierung mit dem Iran bekannt gegeben. Ziel sei es, damit einen Beitrag zum Erfolg der Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges zu leisten.
Die Bundesregierung habe „seit der brutalen Niederschlagung der friedlichen Proteste Anfang des Jahres nicht mehr hochrangig mit dem Iran gesprochen“, sagte Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag in Berlin. Ein letztes Gespräch auf Ebene des Bundeskanzlers führte demnach Mitte 2024 der damalige Kanzler Olaf Scholz (SPD). Außenminister Johann Wadephul (CDU) war laut Hille zuletzt im September 2025 mit dem Iran in Kontakt.
Source: welt.de