Ein Notfalleinsatz hat das Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln überschattet. Auf der Tribüne musste ein Mann reanimiert werden. Zwei Tage später überbringt die Eintracht eine traurige Nachricht.
Ein Zuschauer ist nach einem medizinischen Notfall während des Bundesliga-Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln (2:2) gestorben. Das teilte der Klub zwei Tage nach der Partie mit.
„Der 87-jährige Mann, der seit vielen Jahren Eintracht-Mitglied und Dauerkartenbesitzer war, erlitt während der Partie einen Herzstillstand, konnte vor Ort zwar noch erfolgreich reanimiert werden, war aber im weiteren Verlauf nicht mehr zu stabilisieren“, schrieb die Eintracht. Der Fan sei noch am Sonntag im Krankenhaus gestorben. „Wenn ein Mensch vor unseren Augen aus unserer sprichwörtlichen Mitte genommen wird, ist das kaum in Worte zu fassen. Die Eintracht-Familie ist tief betrübt.“
Zu dem Notfalleinsatz war es am Sonntag in der zweiten Hälfte des Traditionsduells gekommen. Der Zuschauer war noch umgehend am Platz von mehreren Rettungskräften versorgt worden, ehe er in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Eintracht bedankt sich bei Rettungskräften
Beide Fanlager hatten den Support minutenlang eingestellt. Erst nachdem der Zuschauer aus dem Innenraum des Frankfurter Fußballstadions gebracht wurde, unterstützten die Anhänger der Eintracht und des FC wieder ihre Mannschaften.
Der Frankfurter Bundesligist drückte sein Mitgefühl für die Angehörigen des Toten aus und bedankte sich bei den Rettungskräften, „die zunächst noch so erfolgreich, aber letztlich vergebens um das Leben unseres Anhängers gekämpft hatten“ sowie bei den Stadionbesuchern für ihr „sensibles Gespür“.
dpa/luwi
Source: welt.de