„Fashion is Art“: So lautet jener Dresscode zum Besten von die Met Gala 2026


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Der Dresscode für die diesjährige Met Gala steht fest: Am 4. Mai sollen die Gäste unter dem Motto „Fashion is Art“ selbst zur Kunst werden.

Die „Vogue“ hat den Dresscode für das wichtigste Mode-Event des Jahres bekannt gegeben: Unter dem Motto „Fashion is Art“ (deutsch: „Mode ist Kunst“) wird die Met Gala am 4. Mai 2026 die Grenzen zwischen Textil und Leinwand verschmelzen lassen.

Das Thema der Gala ist eng mit der Frühjahrsausstellung des Costume Institute verknüpft, die den Titel „Costume Art“ trägt. Es ist ein historisches Jahr für das Metropolitan Museum of Art (Met), da die Ausstellung die Eröffnung der ersten permanenten Galerien des Instituts – der rund 1.100 Quadratmeter großen Condé M. Nast Galleries – markiert. Die Ausstellung wird vom 10. Mai 2026 bis zum 10. Januar 2027 für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Kurator Andrew Bolton möchte mit „Costume Art“ zeigen, dass Mode kein „Stiefkind“ der Kunst ist, sondern deren Zentrum. Die Ausstellung kombiniert historische und zeitgenössische Gewänder mit Gemälden und Skulpturen aus der Geschichte des Met.

Die Ausstellung ist in drei thematische Körpertypen unterteilt: klassische Körper (Darstellungen, die in der Kunstgeschichte allgegenwärtig sind), übersehene Körper (Fokus auf Themen wie Altern oder Schwangerschaft) und universelle Körper (rein anatomische Betrachtung des Menschen).

Dresscode „Fashion is Art“

Während das Thema der Ausstellung „Costume Art“ eher wissenschaftlich-kuratorisch den bekleideten Körper untersucht, ist der offizielle Dresscode „Fashion is Art“ eine direkte Aufforderung an die Gäste: Seid keine Kleiderständer, sondern werdet selbst zum Kunstwerk. In diesem Jahr geht es nicht um bloßes „Verkleiden“, sondern um die Aufhebung der Grenze zwischen Mode-Atelier und Künstler-Atelier.

Da die Ausstellung den Körper in den Fokus rückt, werden Designer vermutlich mit extremen Formen spielen, die die Anatomie entweder überbetonen oder völlig neu definieren. Kurator Andrew Bolton betont, dass selbst Nacktheit in der Kunst immer eine kulturelle Bedeutung hat – das könnte eine neue Welle an „Naked Dresses“ bedeuten. Zudem könnten Gäste berühmte Gemälde oder Skulpturen direkt zitieren.

Ein spannendes Detail der Ausstellung sind Mannequins mit verspiegelten Gesichtern, damit Besucher sich selbst in der Mode sehen können. Es ist gut möglich, dass mutige Stars dieses Konzept aufgreifen und mit reflektierenden Materialien, Chrom-Elementen oder maskenhaften Kopfbedeckungen experimentieren, die den Betrachter wortwörtlich widerspiegeln.

Diese Stars sind Co-Chairs der Met Gala

Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, welche Gastgeber neben Anna Wintour (76) die Gala leiten werden: Beyoncé (44) ist zum ersten Mal seit zehn Jahren bei der Met Gala dabei, zudem Oscar-Preisträgerin Nicole Kidman (58) und Tennis-Legende Venus Williams (45).

SpotOnNews

Source: stern.de