F.A.Z. exklusiv: Batterien ohne Lithium

Große Batteriespeicher sollen Strom bereitstellen, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint – und sind deshalb gerade auf der ganzen Welt ex­trem gefragt. Doch die herkömmliche Lithium-Ionen-Technik hat einen großen Nachteil: Sie enthält kritische Rohstoffe wie Lithium, Nickel oder Kobalt, die oft unter fragwürdigen Umständen gewonnen werden. Das Start-up CMBlu Energy aus dem fränkischen Alzenau versucht, technisch einen anderen Weg zu gehen – und hat jetzt nach zehn Jahren Forschung den ersten großen Kunden an Land gezogen: Der Essener Energiekonzern Uniper kauft dem Start-up nach Informationen der F.A.Z. Batteriespeicher mit einer Kapazität von mindestens fünf Gigawattstunden ab.

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