Jetzt, da Donald Trump für den Nahen Osten den Frieden ausgerufen hat, da die letzten lebenden israelischen Geiseln heimgekehrt sind, da die Waffen schweigen, fragt man sich: Was macht Europa? Welche Rolle kann es spielen in seiner Nachbarregion?
Bundeskanzler Friedrich Merz fuhr zum sogenannten Friedensgipfel nach Scharm al-Scheich, der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premier Keir Starmer und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni taten es ihm gleich. Sie stellten sich zum US-Präsidenten Trump auf die Bühne, vor der in großen Lettern stand: Peace 2025. Doch allen war schon in dem Moment klar, dass die Europäer nicht mehr als Zaungäste sind. Zu dem Frieden – so er denn hält – haben sie wenig beigetragen.