EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich für eine Bevorzugung europäischer Unternehmen in strategisch wichtigen Wirtschaftsbereichen ausgesprochen. Wenige Tage vor einem EU-Gipfel zum Thema Wettbewerb schrieb von der Leyen in einem Brief an die 27 Staats- und Regierungschefs der EU, dass eine solche „europäische Präferenz“ notwendig sei, um die Interessen Europas zu verteidigen und die „heimische Wertschöpfung aktiv zu unterstützen“.
Die Kommissionspräsidentin schrieb, dass eine Vorzugsbehandlung europäischen Firmen dabei helfen könne, ihre Produktionskapazitäten zu skalieren. Trotzdem müsse die EU weiter mit vertrauenswürdigen Handelspartner zusammenarbeiten. In einem gemeinsamen Positionspapier warnten auch Deutschland und Italien, dass die EU ihre Handelspartner mit dem Schritt nicht verärgern dürfe.
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