Eskalation im Nahostkonflikt: Trumps „epischer Zorn“, Netanjahus „Löwengebrüll“ – und Chameneis Tod

„Operation epischer Zorn“, nennen die USA den Angriff auf den Iran,
die israelische Armee spricht von der Operation „Löwengebrüll“: Am
Samstagmorgen begannen israelische und US-amerikanische Streitkräfte
ihre Angriffe gegen den Iran mit einem koordinierten Schlag mit
Marschflugkörpern und Drohnen. Der Staatschef des Iran, Ajatollah Chamenei, wurde dabei getötet; das hat inzwischen auch die iranische Führung bestätigt. Über die jüngsten Entwicklungen spricht Mathias Peer in
den Nachrichten von Was jetzt?.

Während US-Vizepräsident JD Vance noch am Vortag versicherte, die USA würden sich keinesfalls in einen langen Krieg verwickeln lassen, setzt Donald Trump nun auf direkte Konfrontation – er rief die iranische Bevölkerung offen dazu auf, „die Regierung zu übernehmen“. Welche Ziele verfolgt Trump mit diesem Krieg? Das beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, im Podcast.

Israels Verteidigungsminister rechtfertigte die Angriffe als notwendigen „Präventivschlag“ zur Sicherung des israelischen Staates. Als die Angriffe auf den Iran begannen, weckten Sirenen die rund zehn Millionen Einwohner in Israel. Die Reaktion des Iran sowie seiner Verbündeten – der Hisbollah im Libanon und der Huthis im Jemen – folgte prompt mit anhaltendem Beschuss auf israelisches Territorium. In mehreren Städten waren am Samstag Abschüsse von Flugabwehrraketen zu hören. Politikredakteur Jan Roß erklärt im Podcast, was Israel mit diesem Krieg gegen den Iran bezweckt und welche Ziele Israel im Libanon verfolgt.

Und sonst so? Das Auge isst bei Hummeln mit.

Moderation und Produktion:Pia Rauschenberger

Redaktion: Ole Pflüger

Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

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