In vielen Wintersportgebieten ist die Lawinengefahr noch immer hoch, auch in Bayern warnt der Wetterdienst. Am Samstag starben in Österreich erneut zwei Menschen, nachdem sie unter Schneemassen begraben wurden.
Die Alpen und Regionen Südosteuropas haben weiter mit den Folgen heftiger Schneefälle zu kämpfen. In Österreich sind am Samstag erneut zwei Wintersportler durch Lawinen ums Leben gekommen.
Ein 41-Jähriger wurde laut Polizei in Serfaus in Tirol abseits der Piste von einem Schneebrett erfasst. Der Österreicher konnte zwar aus einer Tiefe von rund zweieinhalb Metern ausgegraben werden, er starb allerdings später im Krankenhaus. Ein 21-jähriger Slowake wurde in den Wölzer Tauern in der Steiermark von einem Schneebrett verschüttet, wie die Behörden berichteten. Er starb unter den Schneemassen.
Lawinengefahr bleibt hoch
In Slowenien waren am Samstag Zehntausende Menschen ohne Strom. In Österreich, Norditalien und der Schweiz sind in den vergangenen Tagen mehrere Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. Allein am Freitag starben in Tirol vier Skifahrer bei Lawinenabgängen, eine weitere Person in Vorarlberg.
Angesichts üppiger Schneefälle ist die Lawinengefahr in vielen europäischen Wintersportregionen derzeit hoch. In den vergangenen Tagen meldeten die Behörden immer wieder schwere Lawinenabgänge.
Im Süden Bayerns erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Lagen oberhalb von 1.000 Metern weiteren Schneefall. Oberhalb von 1.600 Metern sei die Lawinengefahr groß, unterhalb sogar erheblich, teilte der Lawinenwarndienst Bayern am Samstag mit.
Source: tagesschau.de