Eine Woche nach einem Messerangriff auf drei Männer am Würzburger Hauptbahnhof ist der mutmaßliche Täter tot in der Untersuchungshaft entdeckt worden. „Es deutet alles auf Suizid hin“, sagte eine Polizeisprecherin. Zuvor hatte die „Main-Post“ berichtet.
Der 35-Jährige hatte nach bisherigen Erkenntnissen am 23. Februar morgens die Opfer an einem Stand der Zeugen Jehovas unvermittelt angegriffen. Die Gründe dafür sind bisher nicht bekannt. Ob der Flüchtling psychisch krank war, wussten die Ermittler bisher nicht.
Die Opfer im Alter von 51, 55 und 68 Jahren waren in dem Gerangel leicht verletzt worden. Passanten, darunter ein Polizist in Zivil, hatten den Angreifer überwältigt. Er wurde festgenommen und saß seither in Untersuchungshaft. Die Polizei ermittelte wegen versuchten Mordes und versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Am Morgen hatten Polizisten am Hauptbahnhof noch Flyer an Passanten verteilt mit der Aufforderung, sich zu melden, falls man in der Vorwoche etwas von der Attacke beobachtet hat. Die Zeugen Jehovas sind eine christliche Gemeinschaft mit eigener Bibel-Auslegung.
Source: welt.de