„Ich habe nichts gesehen, ich habe nichts falsch gemacht“, sagte der frühere Präsident Bill Clinton am Freitag in seinem Eingangsstatement vor dem Untersuchungsausschuss in der Epstein-Affäre. So weit, so bekannt. Fast sechs Stunden wurde Clinton von republikanischen und demokratischen Abgeordneten befragt. Am Ende stand wenig Neues.
Clinton gab nach seiner Vernehmung – anders als Hillary Clinton am Tag zuvor – kein Statement vor der Presse ab, die Teilnehmer machten widersprüchliche Angaben zum Verlauf der Befragung. Clinton habe US-Präsident Donald Trump entlastet, betonten die Republikaner und veröffentlichten sogleich eine Erklärung, die dieses Framing weiter zuspitzt. Der ehemalige Präsident sei bereits „der dritte Zeuge“, der unter Eid ausgesagt habe, „dass es keine Beweise dafür gibt, dass Präsident Trump etwas Unrechtes getan hat“.