Epstein-Skandal: Clintons wollen ihre Anhörung im Kongress publik zeugen

Im Skandal um den toten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton mehr Öffentlichkeit gefordert. Sie kündigten an, ihre geplanten Aussagen vor einem
Untersuchungsausschuss im republikanisch dominierten US-Kongress nicht hinter verschlossenen Türen
stattfinden zu lassen. „Lasst uns die Spielchen beenden und das richtig machen:
mit einer öffentlichen Anhörung“, schrieb Bill Clinton auf X.

Hillary Clinton teilte mit, sie und ihr Mann hätten dem ebenfalls republikanisch geführten,
ständigen Untersuchungsausschuss im US-Repräsentantenhaus bereits alles
mitgeteilt, was sie wüssten. Damit suggerierte sie, dass eine weitere Aussage nicht aufgrund tatsächlichen Aufklärungsbedürfnisses stattfindet. Die Demokraten werfen der US-Regierung vor, den Epstein-Skandal für parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren. Der republikanische US-Präsident Donald
Trump, der sehr viel öfter als die Clintons in den Epstein-Akten auftaucht, wurde vom Ausschuss beispielsweise nicht zur Aussage vorgeladen.

Zu der für Ende Februar geplanten Anhörung
der Clintons schrieb Hillary Clinton auf X: „Wenn Sie diesen Kampf wollen (…), führen wir ihn öffentlich.“ Hillary Clinton soll im Kontext der Epstein-Enthüllungen am 26. Februar vor dem Ausschuss aussagen, ihr Mann am 27. Februar.

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