Der Druck war schließlich doch
groß genug. Seit Monaten hatten an vorderster Stelle die Opfer des verurteilten
Sexualstraftäters Jeffrey Epstein immer wieder die Freigabe der Akten in dem Missbrauchsfall
eingefordert, mehrmals auch vor dem US-Kapitol. Erst nach wachsendem politischem Druck durch Demokraten und die republikanische Basis stellten sich immer mehr Republikaner im Kongress hinter die Forderung und machten die Abstimmung im US-Repräsentantenhaus am Dienstagabend möglich. Einige von ihnen offenbar erst, nachdem US-Präsident Donald Trump das Okay gab. 427 zu eins, so lautete das Ergebnis des Votums über den Epstein Files Transparency Act, und in der Kongresskammer brandete Jubel auf.