Epstein-Affäre: Australien unterstützt verschmelzen Ausschluss von Andrew aus welcher Thronfolge

Die Regierung Australiens unterstützt ein mögliches Gesetz, um den ehemaligen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor aus der Thronfolge auszuschließen. Das geht aus einem Schreiben des australischen Regierungschefs Anthony Albanese an den britischen Premierminister Keir Starmer hervor. Albanese schrieb, dass seine Regierung jedem Vorschlag zustimmen würde, um Mountbatten-Windsor aus der Thronfolge zu entfernen. Australien gehört dem Commonwealth of Nations an; der jeweilige britische Monarch ist formal das Staatsoberhaupt.

In London ist britischen Medienberichten zufolge bereits ein Gesetzentwurf in Arbeit, mit dem der Ex-Prinz aus der Thronfolge gestrichen werden kann. Die insgesamt 15 Commonwealth-Staaten müssten einem Gesetz zustimmen, da durch die Anerkennung von Charles III. als König auch ihre Thronfolge betroffen wäre.

Der jüngere Bruder von König Charles III. steht unter Verdacht, in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter vertrauliche Berichte an den verurteilten US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeben zu haben. Gegen Mountbatten-Windsor wird wegen des Verdachts auf Fehlverhalten in einer offiziellen Funktion ermittelt.

Mountbatten-Windsor hatte wegen seiner Beziehungen zu Epstein bereits alle royalen Titel und Ehren verloren. Am vergangenen Donnerstag nahm ihn die Polizei am Morgen fest und ließ ihn erst am Abend wieder frei. Seitdem befindet er sich auf dem Gelände von Schloss Sandringham in Ostengland. Dorthin musste er auf Anordnung des Königs Umziehen.

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