Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA),
Fatih Birol, erwartet angesichts der weiterhin angespannten Lage im Irankrieg einen schwierigen Monat April für die Energiemärkte und die Weltwirtschaft. Während im März noch Lieferungen aus der Region eingetroffen seien, die
„lange vor Beginn der Krise verladen wurden“, sei im April „nichts
verladen worden“, sagte Birol nach der
Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Damit dürfte die Lage erst einmal noch schlechter werden, sagte er.
Birols Einschätzung nach steht die Welt vor einer großen
Herausforderung in Bezug auf die Energiesicherheit. „Kein Land ist gegen
dieses Problem immun“, sagte er. „Je länger die Unterbrechung anhält,
desto gravierender wird das Problem“, fügte er mit Blick auf die Straße von Hormus hinzu. Die zentrale Handelsroute, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und
Flüssiggastransports verläuft, ist seit Beginn des Krieges im Iran faktisch gesperrt.
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