In eigener Sache: Die Chefredaktion des „Freitag“ stellt sich neu auf. Elsa Koester bildet mit Philip Grassmann eine Doppelspitze: „Die große Kunst des Freitag ist das laute Nachdenken“
Starke Doppelspitze beim Freitag: Elsa Koester und Philip Grassmann
Foto: André Kura
Die Chefredaktion des Freitag stellt sich neu auf: Elsa Koester, bislang stellvertretende Chefredakteurin, wird zukünftig mit dem amtierenden Chefredakteur Philip Grassmann eine Doppelspitze bilden. Stellvertretender Chefredakteur bleibt Sebastian Puschner.
Koester ist seit 2018 beim Freitag, zunächst als Politik-Redakteurin und später zuständig für das Wochenthema. Seit Mai 2024 ist sie stellvertretende Chefredakteurin und verantwortlich für die redaktionellen Online-Kanäle des Freitag.
Mit der Ernennung einer Doppelspitze bildet der Freitag den Ausbau seiner digitalen Formate und die Weiterentwicklung der Printausgabe konsequent in der Organisationsstruktur ab – und behält dabei den Fokus auf seinem gewohnt kritischen, hintergründigen Journalismus abseits der schnellen News.
„Der Freitag bietet seit bald 35 Jahren einen freien Denkraum“
Elsa Koester: „Die große Kunst des Freitag ist das laute Nachdenken: Wahrhaft unabhängiger Journalismus traut sich, auch die leisen Zweifel laut auszusprechen – und lässt sich weder durch politischen Druck und Ressentiments, noch durch das digitale Tempo davon abbringen. Diesen freien Denkraum bietet der Freitag seit bald 35 Jahren. Ihn in die digitale Zukunft zu tragen, ist eine große Verantwortung, und ich fühle mich geehrt, diese nun gemeinsam mit meinem sehr geschätzten und erfahrenen Co-Chefredakteur Philip Grassmann übernehmen zu dürfen.“
Philip Grassmann: „Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Leitung mit Elsa Koester. Ihre umfassende Erfahrung und ihre Perspektive waren und sind ein absoluter Gewinn für uns. Gemeinsam werden wir die strategischen Weichen für die Zukunft des Freitag stellen.“