Christian Ulmen und Fahri Yardim sitzen in ihrem Lieblingscafé, trinken Cola, essen ein belegtes Brot. Sie sollen ihre Freundinnen in deren Masturbationskurs begleiten, es ist eine Art Strafe, weil sie ihnen nachspioniert haben. Die beiden finden das aber gar nicht so schlimm, schließlich könnten sie dort dann nicht nur die Geschlechtsorgane ihrer eigenen Freundinnen sehen, sondern auch noch die der anderen Frauen im Kurs. „Jeder von uns gibt eine Möse in den Topf und kriegt zwei dafür raus. Also für das Investment von einer Möse kriegt man das Doppelte raus. (…) So muss man das denken, so ist es auch nicht mehr seltsam“, fasst Christian Ulmen es zusammen.
Es ist eine Szene aus seiner – zumindest bislang – legendären Improvisationsserie „Jerks“, die, wie die gesamte Serie, provozierte, Grenzen austestete, den guten Geschmack strapazierte und manchmal weit über ihn hinausging. Es ist eine Szene, die seit der Veröffentlichung des „Spiegel“, in der Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes ihm seelische, körperliche wie psychische Gewalt und „virtuelle Vergewaltigung“ vorwirft, wahrlich schlecht gealtert ist.
Source: welt.de