Ein Hoch hinaus die Paketshops

Jüngst ist es mal wieder passiert: Da war man eine halbe Stunde außer Haus. Und genau in dieser Zeit kam das braune UPS-Auto und hinterließ einen Zettel im Briefkasten, ich möge meine Sendung bei „Behrens Cigaretten Lotto Toto“ abholen.

Es ist eine von Tausenden Sammelstellen, die die großen Paketdienste DHL, Hermes & Co. in Deutschland unterhalten. Allein Marktführer DHL, Nachfolger der guten alten Bundespost, ihrerseits Nachfolgerin von Thurn & Taxis-Reichspost (gegründet 1595), hat inzwischen 25.000 solcher Pick-up-Stellen. Das sind Zeitungskioske, Lebensmittelhändler, McPaper-Filialen, bei denen man auch Briefmarken und Ähnliches kaufen kann. „Personenbezogene Filialen“ nennt DHL diese Abholstellen im schönsten Bürokratendeutsch. Hinzu kommen 15.000 menschenlose Paketautomaten, neudeutsch „consolidation hubs“.

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