Drohnenträger Shahid Bagheri: USA wollen bizarres iranisches Kriegsschiff versenkt nach sich ziehen

Drohnenträger Shahid BagheriUSA wollen bizarres iranisches Kriegsschiff versenkt haben

03.03.2026, 17:17 Uhr

Die aufmontierte Start- und Landebahn ist auf dieser Aufnahme gut zu erkennen. (Foto: AFP)

Der Iran hat US-Angaben zufolge keine Kriegsschiffe mehr im Golf von Oman. Die Luftangriffe der Vereinigten Staaten sollen auch den Stolz von Teherans Marine getroffen haben: einen umgebauten Frachter. Er wurde erst im vergangenen Jahr der Öffentlichkeit präsentiert.

Die USA haben laut eigenen Angaben einen iranischen Drohnenträger versenkt. Die Shahid Bagheri sei wenige Stunden nach Beginn der Operation „Epic Fury“ getroffen worden, teilte das Zentralkommando mit. Dass ein US-Flugzeugträger von den Iranern versenkt worden sei, sei hingegen eine Lüge. Insgesamt wollen die Vereinigten Staaten elf iranische Kriegsschiffe eliminiert haben – die gesamte Flotte im Golf von Oman.

Anfang 2025 veröffentlichten die iranischen Revolutionsgarden auf ihrer Webseite im Zuge einer Enthüllungszeremonie Bilder der Shahid Bagheri. Auf den Aufnahmen ist zu erkennen, dass eine Start- und Landebahn auf einen Frachter gebaut wurde. Sowohl Drohnen als auch Hubschrauber konnten dort landen. Für Kampfjets war das Schiff allerdings nicht geeignet.

Es sei das „größte militärische Marineprojekt“ in der Geschichte der Islamischen Republik, hieß es von den Revolutionsgarden. Auch Raketen sollten von der Shahid Bagheri starten können.

Vergleichbar mit der Bismarck

Als das Schiff noch als Frachter unterwegs war, hieß es Perarin. Er hatte dem Portal Marinetraffic zufolge eine Länge von 240 Metern und eine Breite von 32 Metern. Die Perarin wurde das letzte Mal im Jahr 2021 geortet. Danach begann der Umbau zum Drohnenträger. 2024 zeigten Satellitenbilder die Shahid Bagheri in einem Trockendock.

Zwei Hubschrauber auf der Startbahn. Rechts daneben sind Drohnen zu sehen. (Foto: AFP)

Der österreichische Militärexperte Martin Rosenkranz sagte gegenüber dem Luftfahrtmagazin „Austrian Wings“, seit 1945 sei kein derart großes Kriegsschiff mehr versenkt worden. Der Drohnenträger soll größenmäßig vergleichbar mit der 1941 versenkten Bismarck sein, die es auf 47.000 Tonnen gebracht habe.

Quelle: ntv.de, rog

Source: n-tv.de